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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 31 4.15 WPC5 Der WPC5 (Waffle Pack Carrier) wird vom Bestück automaten SX1/SX2 unter stützt. Der WPC ist eine Zuführeinheit ähnlich dem MT C…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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4.13.6 Drehwinkelkompensation für kurze breite Leiterplatten
Mit dieser Stationssoftware wird die LP-Position (Offset und Winkel) pro LP-Typ und die Stopper-
Position gelernt, wenn mechanische Stopper vorhanden sind. Die Stationssoftware verwendet die
ermittelte Position der aktuellen Leiterplatte, um die Anfangsposition der folgenden Leiterplatte zu
bestimmen.
Einschränkungen
Wenn die Stationssoftware heruntergefahren wird, ist der Anfangs-Offset nicht mehr verfügbar.
4.13.7 Anzeige der Zustände von Ein-/Ausgängen für Transport in der GUI
Da die Transporthardware keine LEDs zum Anzeigen der Zustände von Ein-/Ausgängen hat,
werden alle Ein-/Ausgänge des Transports in der GUI angezeigt, damit der Bediener die Ein-
/Ausgänge prüfen kann. Außerdem können einzelne Ausgänge vom Bediener gesetzt werden,
wenn das Bestückautomat nicht im Bestückbetrieb ist. Für diese Funktion ist die Bedienebene
Service (SIPLACE) erforderlich.
4.13.8 Leiterplatten auf Sensor im Eingabeband
Beim Bestückautomaten SX1/SX2 ist es nicht möglich, Leiterplatten manuell im Eingabeband auf
den Sensor zu legen. Die Leiterplatte wird im Eingabeband manuell auf die Bänder (aber nicht auf
den Sensor) gelegt. Durch Drücken auf die Schaltfläche LP einfahren in der Ansicht Produktion,
wird die Leiterplatte im Eingabeband durch den Transport auf den Sensor transportiert.
4.14 BE-Wagen 60 und BE-Wagen 30
Die Stationssoftware unterstützt den BE-Wagen 60 und den BE-Wagen 30 auf dem
Bestückautomaten SX1/SX2. Der BE-Wagen 60 bietet Platz für einen BE-Tisch mit 60 Spuren. Der
BE-Wagen 30 bietet Platz für einen BE-Tisch mit 30 Spuren.
4.14.1 Neuer Stellplatztyp WPC + BE-Tisch 30
Es ist möglich, auf einem Stellplatz eines Bestückautomaten SX1/SX2 ein WPC (Waffle Pack
Changer) und ein BE-Tisch 30 nebeneinander zu stellen, wobei der BE-Tisch nur rechts vom WPC
stellbar ist. Die Geräte werden unternummeriert, von links nach rechts gezählt, beginnend bei 1.
Wenn der WPC nicht gestellt ist, hat der BE-Tisch trotzdem die Unternummer 2.
4.14.2 Neue Schaltfläche in der GUI, BE-Tisch einziehen/auswerfen
In der Ansicht Förderer, Bauelemente und Pipetten gibt es eine neue Schaltfläche, über die der
BE-Tisch eingezogen oder ausgeworfen werden kann. Damit wird der Zugang zum Transport
ermöglicht, um z.B. einen LP-Stau zu beheben.
HINWEIS
Die Schaltfläche ist nur sichtbar, wenn keine BE-Wagen-Einzugsvorrichtung vorhanden
ist.
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4.15 WPC5
Der WPC5 (Waffle Pack Carrier) wird vom Bestückautomaten SX1/SX2 unterstützt. Der WPC ist
eine Zuführeinheit ähnlich dem MTC. Der WPC hat allerdings nur einen Turm, der in 28 Ebenen
unterteilt ist und hat keine weitere Einteilung in Kassetten wie der MTC. Jede Ebene ähnelt im
Aufbau einem manuellen Flächenmagazin und enthält n Flächenmagazine, die durch die
Rüstvorgabe erzeugt werden. Bezüglich Rüstverifikation und Füllstandsverwaltung verhält sich der
WPC5 wie der MTC.
Siehe auch Abschnitt 4.14.1 "Neuer Stellplatztyp WPC + BE-Tisch 30".
4.15.1 Dauerläufe der Achsen
Es können Dauerläufe für einzelne Achsen (Hubachse und Zuführachse) oder für kombinierte
Achsen durchgeführt werden. Bei den Dauerläufen für die einzelnen Achsen fährt die Achse
zwischen zwei Posi-tionen innerhalb des minimalen und maximalen Verfahrbereichs hin und her.
Bei den Dauerläufen der kombinierten Achsen simuliert der WPC (bzw. der MTC) einen
Belastungstest unter realen Bedingungen. Für die Durchführung der Dauerläufe ist die
Bedienebene Service (Kunde) erforderlich. In der GUI unter
Einzelfunktionen – Dauerläufe – WPC Dauerlauf (bzw. MTC Dauerlauf) kann der Bediener Ein-
stellungen für die Dauerläufe vornehmen.
4.16 Parkposition für Portale bei Wartung
Beim Bestückautomaten SX1/SX2 gibt es unterschiedliche Wartungspositionen je nach Anzahl der
Portale. Der Bediener muss in der GUI den zu wartenden Kopf auswählen und die Portale in die
Parkposition über dem LP-Transport schicken.
Nach einem schwerwiegenden "Spur-Leer-Fehler" werden die Portale automatisch in die
Parkposition gefahren, damit der Bediener direkt den Fehler beheben kann.
4.17 Kalibrierung H-Portal (Y-Achse) / Encoder-Abgleich
Auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 werden "H-Portale" eingesetzt, deren Y-Achse zwei
gegenüberliegende Antriebe mit jeweils eigener Regelung besitzt. Jeder Antrieb verwendet einen
eigenen Encoder (= Einheit aus Massstab und zugehöriger Leseeinheit zur Positionsbestimmung
der Achse).
Zur Gewährleistung einer korrekten Lageregelung der Y-Achse des H-Portals und ggf. zur
Ermöglichung des Referenzlaufes der Hauptachsen, muss einen Encoder-Abgleich für die jeweilige
Y-Achse durchgeführt werden. Hierzu ist die Bedienebene Service (SIPLACE) erforderlich.
In der GUI wird der Encoder-Abgleich unter Maschinenkalibrierung – Y-Achse: Encoder-
Abgleich ausgewählt.
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4.18 Kalibrierung X-Achse (Achsparametrierung)
Die Regelparameter der X-Achse variieren je nach Aufstellort, Kopftyp und Ständerindividuum.
Deshalb gibt es einen entsprechenden Kalibrierschritt für den Bestückautomaten SX1/SX2.
Während die Stationssoftware hochgefahren wird, wird geprüft, ob die X-Achsen-Regelparameter
gültig sind. Wenn nicht, wird in der GUI eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und der
Bediener wird aufgefordert, den erforderlichen Kalibrierschritt durchzuführen (Achsparametrierung).
Hierzu ist die Bedienebene Service (SIPLACE) erforderlich. In der GUI wird die Achs-
parametrierung unter Maschinenkalibrierung – X-Achse: Parametrierung ausgewählt. Danach
wird der Gesamtreferenzlauf ausgeführt. Nähere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung
zu SX1/SX2, Artikelnummer 00196456-xx.
4.19 BE-Zählerstand
Die IO-Baugruppe bietet die Möglichkeit über CAN abzufragen, ob sie einen BE-Zähler integriert
hat. Die IO-Baugruppe hat eine ID, womit die Stationssoftware feststellen kann, ob die Baugruppe
seit dem letzten Hochfahren getauscht wurde. Über eine Schnittstelle der IO-Baugruppe kann der
aktuelle Zählerstand von der Stationssoftware abgefragt werden.
Die IO-Baugruppe speichert den Zählerstand in festen Intervallen im EPROM. Beim Shutdown der
Maschine (aber nicht beim Ausschalten!) wird der Zählerstand ebenfalls geschrieben.
Der Zählerstand wird in der GUI in der Ansicht Einzelfunktionen unter Gesamte Maschine – BE-
Zähler angezeigt. Im Fehlerfall wird eine Warnung ausgegeben und die Fehlerursache ist in der
Ereignishistorie zu sehen.
4.20 Neue Mappingplatte
Auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 wird eine Mappingplatte mit speziellen Abmessungen
eingesetzt. Die Positionen und gegebenenfalls die Anzahl der auf der Mappingplatte vorhandenen
hochgenauen Marken unterscheiden sich im Vergleich zu Mappingplatten der X-Serie.
4.21 Dipp-Modul LDU_X
Das Dipp-Modul LDU_X wird auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 mit den Bestückköpfen CPP,
C&P20A und TwinHead unterstützt.
4.22 Marken für stationäre Kameras
Auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 ist als Standard eine stationäre IC-Kamera installiert,
optional kann eine stationäre FC-Kamera installiert werden. Zur Messung der Position ist für die
stationäre Standardkamera eine Kameramarke vorhanden, für die optionale stationäre Kamera
wird dazu eine Markenplatte benötigt.