00197740-12_FeatureDescription_SR7xx_R20-2_DE - 第33页

Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 33 4.23 Autokonfiguration Die Autokonfiguration wird von der Stationssoftware auf dem Bestückautomate n SX1/SX2 unterstützt. Die Tischkonfig…

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Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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4.18 Kalibrierung X-Achse (Achsparametrierung)
Die Regelparameter der X-Achse variieren je nach Aufstellort, Kopftyp und Ständerindividuum.
Deshalb gibt es einen entsprechenden Kalibrierschritt für den Bestückautomaten SX1/SX2.
Während die Stationssoftware hochgefahren wird, wird geprüft, ob die X-Achsen-Regelparameter
gültig sind. Wenn nicht, wird in der GUI eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben und der
Bediener wird aufgefordert, den erforderlichen Kalibrierschritt durchzuführen (Achsparametrierung).
Hierzu ist die Bedienebene Service (SIPLACE) erforderlich. In der GUI wird die Achs-
parametrierung unter Maschinenkalibrierung X-Achse: Parametrierung ausgewählt. Danach
wird der Gesamtreferenzlauf ausgeführt. Nähere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung
zu SX1/SX2, Artikelnummer 00196456-xx.
4.19 BE-Zählerstand
Die IO-Baugruppe bietet die Möglichkeit über CAN abzufragen, ob sie einen BE-Zähler integriert
hat. Die IO-Baugruppe hat eine ID, womit die Stationssoftware feststellen kann, ob die Baugruppe
seit dem letzten Hochfahren getauscht wurde. Über eine Schnittstelle der IO-Baugruppe kann der
aktuelle Zählerstand von der Stationssoftware abgefragt werden.
Die IO-Baugruppe speichert den Zählerstand in festen Intervallen im EPROM. Beim Shutdown der
Maschine (aber nicht beim Ausschalten!) wird der Zählerstand ebenfalls geschrieben.
Der Zählerstand wird in der GUI in der Ansicht Einzelfunktionen unter Gesamte Maschine BE-
Zähler angezeigt. Im Fehlerfall wird eine Warnung ausgegeben und die Fehlerursache ist in der
Ereignishistorie zu sehen.
4.20 Neue Mappingplatte
Auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 wird eine Mappingplatte mit speziellen Abmessungen
eingesetzt. Die Positionen und gegebenenfalls die Anzahl der auf der Mappingplatte vorhandenen
hochgenauen Marken unterscheiden sich im Vergleich zu Mappingplatten der X-Serie.
4.21 Dipp-Modul LDU_X
Das Dipp-Modul LDU_X wird auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 mit den Bestückköpfen CPP,
C&P20A und TwinHead unterstützt.
4.22 Marken für stationäre Kameras
Auf dem Bestückautomaten SX1/SX2 ist als Standard eine stationäre IC-Kamera installiert,
optional kann eine stationäre FC-Kamera installiert werden. Zur Messung der Position ist für die
stationäre Standardkamera eine Kameramarke vorhanden, für die optionale stationäre Kamera
wird dazu eine Markenplatte benötigt.
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4.23 Autokonfiguration
Die Autokonfiguration wird von der Stationssoftware auf dem Bestückautomaten SX1/SX2
unterstützt. Die Tischkonfiguration (innen/außen, WPC ja/nein) wird nicht automatisch erkannt,
sondern muss bei einer Erstkonfiguration vom Operator ausgewählt werden.
4.24 Reduzierter Druckluftverbrauch mit Vakuumpumpe
Der Bestückautomat SX1/SX2 mit C&P20A-Bestückköpfen kann wahlweise mit einer
Vakuumpumpe betrieben werden. Hierfür ist er mit Lüfter ausgerüstet, die ein reduzierter
Druckluftverbrauch ermöglichen.
Leistungsmerkmale (V703.02 und V703.02 SP1)
4.25 Stationsweiser Download (Auftragswechsel)
Um möglichst kurze Produktwechselzeiten zu erreichen, ist es in der Stationssoftware-Version
703.02 möglich, einen neuen Auftrag über die Liniensteuerung (SIPLACE Pro Line Control) für jede
Station einzeln (stationsweise) vorzugeben. Somit muss nicht die komplette Linie leergefahren
werden.
1. Um den Auftragswechsel zu initiieren, muss der Bediener zunächst in der Bedienoberfläche für
SIPLACE Pro Line Control einen neuen Auftrag mit der Option "Stationsweiser Download"
vorgeben. Der stationsweise Download funktioniert aber nur, wenn unter
Extras - Konfiguration… für den Download der "Standardmodus" eingestellt ist.
2. Wenn die letzte Leiterplatte des aktuellen Auftrags in das Eingabeband der ersten Station der
Linie einfährt, muss der Bediener in der Grundansicht der SR-Bedienoberfläche die Ikone für
den "Stationsweisen Auftragswechsel" anklicken. Die Station wird leergefahren. Danach kann
umgerüstet werden und nach Bestätigen des Umrüstvorganges wird der vorgegebene neue
Auftrag an dieser Station gefertigt.
3. Die unter Punkt 2. beschriebene Vorgehensweise muss für jede weitere Station in der Linie
wiederholt werden. Die Station wird nur leergefahren, wenn die Transportbreite oder die
Rüstung geändert werden muss.
Stationsweiser Download kann bei einer Station mit oder ohne Rüstwechsel durchgeführt
werden:
mit einem Einfachtransport
mit einem Doppeltransport im asynchronen Transportmodus
mit einem "Quad Lane"-Transport im asynchronen Transportmodus.
Nach Abbruch des Vorgangs für einen stationsweisen Download muss zuerst wieder ein
linienweiter Download durchgeführt werden.
4.26 Wartungsfälligkeitsstatus für Bestückkopf CPP und Hauptachsen
SX
Ab dieser Stationssoftware-Version wird der Wartungsfälligkeitsstatus für den Bestückkopf CPP
und die Hauptachsen SX ermittelt. In der Ansicht Wartungsfälligkeitsstatus auf der GUI wird der
Wartungsfälligkeitsstatus der einzelnen Komponenten angezeigt. Dieser gibt Aufschluss über den
Wartungzeitpunkt der Komponente.
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4.27 Sonderpipetten können abgeworfen werden
In SIPLACE Pro kann eingestellt werden, ob Sonderpipetten abgeworfen werden sollen oder nicht.
Diese Funktion wird jetzt von der Stationssoftware-Version unterstützt.
Leistungsmerkmale (V703.03: kompatibler Modus zu V704.02)
4.28 Einstellungen für manuelles Tray Carrier SX
Wenn das manuelle Tray Carrier SX benutzt wird, wird der Einzugrahmen mit klappbaren
Gurtleitkanal benötigt. Dies muss in der Autokonfiguration vom Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) unter Maschinenkonfiguration manuell eingestellt werden.
Abbildung 4-2: Einstellungen für manuelles Tray Carrier SX
Bei der Tischposition muss 60 slots (outer position, fold-away tape duct) eingestellt werden.
Dadurch werden die Abwurfbehälter 27x27 und die linke Abwurfrinne des Stellplatzes aus der
Konfiguration herausgenommen.
VORSICHT
Wenn diese Einstellung nicht gemacht wird, kann es vorkommen, dass Bauelemente
über das Tray abgeworfen werden und die Z-Achse dabei hart auf das Tray aufschlägt.
Bei Upgrades von Stationssoftware-Versionen <=704 müssen beim Einsatz des
manuellen Tray Carrier SX die Einstellungen in der Autokonfiguration entsprechend
überprüft werden.
4.29 Zweireihiger Pipettenwechsler auf SX1/SX2 für C&P20 und CPP
Auf den Bestückautomaten der SX1/SX2-Serie wird der zweireihige Pipettenwechsler für die
Bestückköpfe C&P20 und CPP unterstützt.