00197740-12_FeatureDescription_SR7xx_R20-2_DE - 第42页
Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 42 Die Anzahl der Rakel-Zyklen kann üb er die GUI ab der Bedieneb ene " Service (Kunde) " geändert werden. Standardwert ist 1 . Na…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
41
5.13.1 Flexibles Sektionenmodell in der Transportschnittstelle
Damit eine variable Anzahl von Sektionen unterstützt werden kann, wurde die
Transportschnittstelle um ein flexibles Sektionenmodell erweitert. Das Sektionenmodell unterstützt
bis zu 6 Sektionen und den entsprechenden Leiterplattenmeldungen und den zugehörigen Daten,
wie z. B. Stopp-Positionen.
SX1/2: 3 Sektionen (Eingabesektion, Bestücksektion, Ausgabesektion)
X4/X4i: 5 Sektionen (Eingabesektion, Bestücksektion 1, Zwischensektion 1, Bestücksektion 2,
Ausgabesektion)
SX4: 6 Sektionen (Eingabesektion, Bestücksektion 1, Zwischensektion 1, Zwischensektion 2,
Bestücksektion 2, Ausgabesektion)
5.13.2 Stopp-Positionen für feste Transportwange - Transportkonfigurationen
Alle zugelassenen Transportkonfigurationen für die Bestückautomaten der X- und SX-Serien sind
in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Frame
Mittelabstand feste Wange in mm
191
230
231
234,2
254
256
268
270
281
341
Benutzer-
definiert
X,
Einfach
-
X
-
-
X
-
X
-
-
-
X
X,
Doppel
-
-
-
X
X
-
X
-
-
-
X
X,
Quad
Lane
-
-
-
-
-
-
X
-
-
-
X
SX1/2,
Einfach
X
-
X
-
-
X
-
-
X
-
-
SX1/2,
Doppel
-
-
-
X
X
-
X
-
X
-
X
SX4,
Doppel
-
-
-
-
-
-
X
-
X
X
X
SX4,
Quad
Lane
-
-
-
-
-
-
-
X
X
X
X
Tabelle 5-1: Stopp-Positionen für feste Transportwange - Transportkonfigurationen
5.14 LDU_X-Modul – Mehrfaches Rakeln, Warnungen
Abhängig von der Konsistenz des Flussmittels genügt ein einzelner Rakel-Vorgang nicht, um
anfänglich das Flussmittel gleichmäßig zu verteilen. In folgenden Fällen können deshalb gleich
mehrere Rakel-Vorgänge auf einmal angestoßen werden:
– beim Schließen des Sicherheitskreises der Maschine (z.B. nachdem die Haube geöffnet
wurde)
– wenn der Bediener über die GUI einen Rakel-Vorgang anstößt
In anderen Fällen wird nur einmal gerakelt.
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
42
Die Anzahl der Rakel-Zyklen kann über die GUI ab der Bedienebene "Service (Kunde)" geändert
werden. Standardwert ist 1. Nach der Entnahme der LDU oder einem Neustart der Maschine wird
wieder der Standardwert verwendet.
Zusätzlich werden Warnungen an der GUI ausgegeben, um beispielsweise auf einen niedrigen
Füllstand hinzuweisen.
5.15 BE-Zähler – redundante Speicherung
Auf den Bestückautomaten der SX-Serie gibt es keinen Hardware-BE-Zähler, sondern der
Zählerstand wird im EEPROM des E/A-Moduls gespeichert. Bei einem eventuellen Austausch des
E/A-Moduls wandert der Zählerstand dadurch mit. Ab dieser Stationssoftware werden die
Zählerstände deshalb redundant im E/A-Modul und in einer Individualdatei auf dem
Stationsrechner gespeichert und werden zusätzlich mit der
Device-ID der GCU markiert, um robust gegen den Austausch einzelner Subsysteme zu sein.
Der Zählerstand bleibt in folgenden Fällen erhalten:
– Das E/A-Modul wird ausgetauscht, die GCU und der Stationsrechner jedoch nicht.
– Der Stationsrechner wird ausgetauscht, die GCU und das E/A-Modul jedoch nicht.
– Die GCU wird ausgetauscht.
Einschränkungen
Wenn mehr als eine der drei Komponenten GCU, E/A-Modul und Stationsrechner ausgetauscht
werden, kann nicht für den korrekten Zählerstand nach dem Tausch garantiert werden.
5.16 Erweiterte Dauerlauf-Funktion für Testzwecke
Im Dauerlauf werden alle Achsen und der MTC/WPC referiert und ein Pipetten-Scan wird
durchgeführt, sofern Pipetten am Bestückkopf vorhanden sind. Zusätzlich können Gurtschneider
und Transport aktiviert werden. Hierfür muss eine Leiterplatte eingelegt sein. Beim Starten des
Dauerlaufs kann die Anzahl der Wiederholungen in der GUI eingegeben werden unter
Einzelfunktionen – Dauerläufe – Maschinen-dauerläufe. Für die Durchführung der Dauerläufe
ist die Bedienebene Service (Kunde) erforderlich. Die einzelnen Dauerläufe werden nicht
synchronisiert, lediglich der Referenzlauf und der Gurtschneider werden sequenziell abgearbeitet.
5.17 Verbesserung des Z-Lernens beim Abholen – Erkennung von
leeren Fächern
Wenn Bauelemente mit nicht vakuumvalidierten Pipetten abgeholt werden sollen und kein BE-
Sensor vorhanden ist (wie z.B. beim Twin Head), wird ab dieser Stationssoftware-Version bei der
Visionmessung erkannt, ob das Bauelement aufgenommen oder ob in eine leere Tasche/ein leeres
Fach gefahren wurde. Das Lernen der Z-Abholhöhe wird bis zur erfolgreichen Visionmessung
verzögert. Dadurch wird ein Falschlernen der Z-Abholhöhe verhindert und Achsfehler und
Maschinenstillstand können vermieden werden.
Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
43
5.18 Erkennung Bauelement nicht an Pipette
Wenn Bauelemente mit nicht vakuumvalidierten Pipetten bestückt werden und kein BE-Sensor
vorhanden ist (wie z.B. beim Twin Head), wird ab dieser Stationssoftware-Version zusätzlich über
eine statistische Auswertung der Z-Ist-Positionen für eine Bestückposition ermittelt, ob ein
Bauelement nicht bestückt wurde. Das Bauelement muss hierfür mindestens eine BE-Höhe von
5mm haben und die Z-Bestückpositionen der Leiterplatte müssen stabil eingelernt sein. Ferner
muss die Pipette längenvalidiert sein. In diesem Fall wird die Bestückposition zur Inspektion
markiert und die Z-Bestückposition wird nicht gelernt.
5.19 Einstellung von Build-Time in der GUI
Es gibt verschiedene Zeiten, die die Dauer des Produktionsprozesses beschreiben:
Cycle-Time: bezeichnet einen mittleren Wert für die Zeit, die eine bestimmte Produktionslinie
braucht, um eine Leiterplatte fertigzustellen.
Build-Time: bezeichnet die Bestückdauer für eine bestimmte Leiterplatte in einem bestimmten
Bearbeitungsbereich und umfasst erste Markenmessung, Pipettenwechsel und letzte Bestückung.
In der Ansicht "Statistik – Leiterplattenleistung" können die Auslöser für Startzeitpunkt
(Messung der ersten Marke) und Endzeitpunkt (Letztes Bauelement bestückt) für die Build-Time
über eine neue Schaltfläche eingestellt werden.
5.20 Erweiterung SIPLACE Vision
Das Vision-System kann jetzt bei der Förderer-Lageerkennung auch Gurttaschen in schwarzen
Blistergurten erkennen, ohne dass die Gurttasche vorher geteacht werden muss.
Bisher konnten mit der Standardeinstellung nur Gurttaschen in weißen Papiergurten erkannt
werden.
Leistungsmerkmale (V704.02: kompatibler Modus V703.03)
5.21 Einstellungen für manuelles Tray Carrier SX
Wenn das manuelle Tray Carrier SX benutzt wird, wird der Einzugrahmen mit klappbaren
Gurtleitkanal benötigt. Dies muss in der Autokonfiguration vom Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) unter Maschinenkonfiguration manuell eingestellt werden.