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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 60 Ältere Einträge werden automatisch au s der Statistik entfernt. Bei Bedarf kann der Bediener ab der Bedienebene Service (Kunde ) g ezielt…

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6.22 Wartungsfälligkeitsstatus für Bestückkopf C&P20A und Haupt-
achsen SX
Ab dieser Stationssoftware-Version wird der Wartungsfälligkeitsstatus für den Bestückkopf
C&P20A und die Hauptachsen SX ermittelt. In der Ansicht Wartungsfälligkeitsstatus auf der GUI
wird der Wartungsfälligkeitsstatus der einzelnen Komponenten angezeigt. Dieser gibt Aufschluss
über den Wartungzeitpunkt der Komponente.
6.23 Optimierte Anzeige und Aufbereitung von Warnungen / Alarme
Die Anzeige und Aufbereitung von Warnungen / Alarmen sind optimiert worden. Nur noch die
absolut notwendigen Warnungen werden in der Statuszeile auf der GUI angezeigt.
Die Warnungen / Alarme werden in einer neuen Ansicht gesammelt. Mit diesen Informationen
können vor planmäßigen Wartungen gezielt Probleme behoben werden, die in den letzten Tagen
an der Maschine entstanden sind.
Die gesammelten Warn- bzw. Fehlermeldungen werden auf der GUI in der Ansicht Maintenance
(Instandhaltung) angezeigt.
Abbildung 6-7: Statistik über Warnungen / Alarme
In dem oberen Teil der Ansicht werden die zehn häufigsten Alarme / Warnungen angezeigt (1).
Nachdem eine Fehlernummer im Diagramm ausgewählt wurde, kann die zugehörige Online-Hilfe
über die Schaltfläche (2) Show help (Hilfe anzeigen) aufgerufen werden.
In dem unteren Teil der Ansicht wird der Verlauf für das Auftreten der gewählten Fehlermeldung
(rote Kurve) in Relation zur Bestückleistung (blaue Kurve) über den Beobachtungszeitraum grob
dargestellt (3).
Beim Klicken auf dem Rotationspfeil (4) wird eine Tabelle ausgegeben, in der die Verteilung der
ausgewählten Meldungen auf die meldenden Subsysteme angezeigt wird, so dass der Bediener
deren Ursprung leicht ermitteln kann.
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Ältere Einträge werden automatisch aus der Statistik entfernt. Bei Bedarf kann der Bediener ab der
Bedienebene Service (Kunde) gezielt die Statistik zurücksetzen über die Schaltfläche (5) Reset
error statistics (Fehlerstatistik zurücksetzen).
6.24 Verhalten des Bestückautomaten bei Folienriss
Bei den Vorgängerversionen der Stationssoftware werden die Bestückköpfe angehalten beim
Auftreten eines Folienrisses, was immer zu einem Maschinenstillstand führt. Ab dieser
Stationssoftware-Version wurde das Verhalten der Maschine kopfspezifisch wie folgt konfiguriert:
C&P20A Maschinenstillstand
Twin Head kein Maschinenstillstand
CPP kein Maschinenstillstand
C&P12 kein Maschinenstillstand
Leistungsmerkmale für die DX-Serie (V705.03)
Die Stationssoftware unterstützt die neuen Bestückautomaten DX1/DX2 und DX4, die auf die
entsprechenden Bestückautomaten SX1/SX2 und SX4 basieren. Die Leistungsmerkmale der
Stationssoftware-Version 705.03 für die DX-Serie sind in den Abschnitten 6.25 bis 6.29 aufgeführt.
6.25 Allgemeines
Die Bestückautomaten DX1/DX2 unterscheiden sich von den Bestückautomaten SX1/SX2 wie
folgt:
Bestückkopf C&P12 statt Bestückkopf CPP
Der 27x27 Abwurfbehälter und die linke Abwurfrinne fehlen.
Falls zwei Bestückköpfe C&P12 vorhanden sind, gibt es zwei Maschinennullpunkte.
Wenn der Bestückkopf über die Konfiguration ausgelassen werden soll, muss in der
Autokonfiguration ausgewählt werden, ob es sich bei dem ausgelassenen Bestückkopf um
Twin Head/C&P20A oder C&P12 handelt.
Unterstützung von DX-Tischen und Wechseltischen.
Die Bestückautomaten DX1/DX2 sind nicht umrüstbar bezüglich der Anzahl der Portale. Die
Anzahl der Portale wird schon bei der Software-Installation ausgewählt und ist nicht Bestandteil
der Autokonfiguration.
Beim ersten Hochfahren nach der Installation der Stationssoftware müssen folgende Optionen
manuell ausgewählt werden in der Autokonfiguration für die Bestückautomaten der DX-Serie:
beim Bestückkopf C&P12: Aufstellhöhe (über dem Meer)
Meldeleuchte (zweifarbig oder dreifarbig)
Tischposition:
innen 60 Spuren
außen 60 Spuren
außen mit 30 Spuren + freiem Stellplatz für Tray oder WPC
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HINWEIS
Ein Upgrade DX zu SX ist nicht möglich!
Es gibt keine Kopf- oder Portalmodularität, d.h. es wird im Feld kein Umbau von
einem Kopf- oder Portaltyp auf einen anderen durchgeführt.
6.26 Unterstützte Bestückköpfe
Die Stationssoftware unterstützt die Bestückköpfe C&P12, C&P20A und Twin Head auf den
Bestückautomaten der DX-Serie. Der Bestückautomat DX1 wird wahlweise mit einem dieser
Bestückköpfe ausgeliefert. Der Bestückautomat DX2 wird wahlweise mit den Bestückkopf-
konfigurationen C&P12/C&P12, Twin Head/C&P12, C&P12/C&P20A oder C&P20A/C&P20A
ausgeliefert. Der Bestückautomat DX4 wird mit dem Bestückkopf C&P20A (4x) ausgeliefert.
6.26.1 Bestückkopf C&P12
Detaillierte Informationen zum neuen Bestückkopf C&P12 (Servicepositionen, Pipettenwechsler-
konfigurationen etc.) finden Sie in der Betriebsanleitung SX1/SX2 und DX1/DX2 (ab 705).
6.27 Transporttypen für DX-Serie
Der Transport für die Bestückautomaten DX1/DX2 besteht analog zum Transport der
Bestückautomaten SX1/SX2 aus den folgenden drei Sektionen: Eingabesektion, Bestücksektion
und Ausgabesektion.
Der Transport für den Bestückautomaten DX4 besteht aus den folgenden fünf Sektionen:
Eingabesektion, Bestücksektion 1, Zwischensektion, Bestücksektion 2, Ausgabesektion.
Für die Bestückautomaten der DX-Serie wird ausschließlich der Einfachtransport unterstützt. Die
feste Wange des Einfachtransportes kann mechanisch an mehreren Positionen montiert werden.
Die weiteren Eigenschaften, wie z.B. Transport von Leiterplatten, Breitenverstellung, Einfahren
einer Leiterplatte in die Eingabesektion über die GUI sind identisch zu den Transporttypen der SX-
Serie.
6.28 Unterstützung von langen Leiterplatten auf DX4
Die Option "Lange LP" wird für die Bestückautomaten der DX-Serie analog zu den
Bestückautomaten der SX-Serie unterstützt aber bis zu einer Länge von 550 mm, siehe
Abschnitt 0.
6.29 DX-Tisch für DX-Serie
Der DX-Tisch besteht aus einem fest in der Maschine verbauten Anteil, mit den gleichen
mechanischen Schnittstellen wie der Wechseltisch und ist wie dieser mit dem Maschinenständer
verschraubt. Der obere Teil der Tischplatte kann aus der Maschine entnommen werden.
Nur jeder zweite Slot ist mit einer EDIF-Schnittstelle (EDIF = Electronic Design Interchange
Format) ausgestattet, so dass Förderer nur auf den ungeraden Spurnummern zwischen 1 und 60
gestellt werden können. Auf der GUI werden deshalb keine geraden Spuren angezeigt.