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Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 71 Unter der Schaltfläche Aktionen (Scan nen) kann ausgewählt werden, ob eine bestimmte Pipett e, die Pipetten in einem bestimmt en Magazin …

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
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7.10 Testlauf nach Bestückkopftausch / Wartung
Nach Bestückkopftausch oder Wartung der Maschine kann der Bediener auf der Bedienebene
Service (Kunde) einen Testlauf (Trockenlauf der Maschine / Referenzläufe) starten durch Drücken
der Schaltfläche Testlauf in der Ansicht Wartung (Ölkännchen-Symbol).Die Funktion ist dieselbe,
die unter Einzelfunktionen – Dauerläufe – Maschinendauerläufe gestartet werden kann.
Der Testlauf startet direkt und wird zehnmal wiederholt. Transport und Gurtschneider sind dabei
deaktiviert. Im Dauerlauf werden alle Achsen und der MTC/WPC referiert und eine Pipetten-
Scanning wird durchgeführt, sofern Pipetten am Bestückkopf vorhanden sind.
7.11 Automatische Erkennung der Pipetten-ID
Um die Pipetten-Rüstung z.B. bei einem Produktwechsel zu erleichtern und zu beschleunigen,
werden die Pipetten mit einer zusätzlichen ID in der Pipettenschaft versehen, die automatisch von
SIPLACE Vision erkannt wird. Der Bediener muss nur die richtige Anzahl der korrekten
Pipettentypen in die Pipettengarage platzieren und muss sich nicht darum kümmern, dass die
Pipetten in die "korrekten" Magazine aufgefüllt werden.
HINWEIS
Gültigkeit:
Die automatische Erkennung der Pipetten-IDs kann nur für C&P-Bestückköpfe
durchgeführt werden.
Der Bediener muss das Pipetten-Scanning in der Ansicht Förderer, Bauelemente und Pipetten
manuell starten:
Abbildung 7-5: Pipetten-Scanning

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Unter der Schaltfläche Aktionen (Scannen) kann ausgewählt werden, ob eine bestimmte Pipette,
die Pipetten in einem bestimmten Magazin oder in allen Magazinen gescannt werden sollen.
In der Abbildung werden die Pipetten in Magazin 2 zum Scannen ausgewählt.
Nach erfolgreichem Scannen (ID erkannt oder Garage leer) wird die Garage in der Übersicht und in
der Detail-Ansicht markiert:
Abbildung 7-6: Ergebnis des Pipetten-Scannings
Die gescannten Daten sind bis zum nächsten Scannen gültig, sind aber nach einem Neustart des
Bestückautomaten nicht mehr verfügbar.
Der Bediener kann jederzeit den Pipettentyp ändern.
SIPLACE Vision erkennt folgende Zustände für eine Pipette im Pipettenwechsler:
– Garage ist leer
– Pipetten-ID kann bestimmt werden (die Pipette ist mit einer ID markiert)
– Pipetten-ID kann nicht bestimmt werden (die Pipette ist mit einer ID markiert)
– Pipette ist nicht mit einer ID markiert (alte Pipette)
– Standard-Pipette oder kundenspezifische Pipette
Nachdem die Garage gescannt wurde, verhält sich die Software wie folgt:
Garage wurde gescannt und ist leer
– Wenn keine Pipette in der Software gespeichert ist, wird nichts geändert.
– Wenn eine Pipette in der Software gespeichert ist, wird sie gelöscht.
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Garage wurde gescannt und ein neuer Pipettentyp wurde erkannt
– Wenn es der gleiche Pipettentyp ist, der in der Software gespeichert ist, wird nichts geändert.
– Wenn keine Pipette in der Software gespeichert ist, wird eine neue Pipette mit dem
entsprechenden Pipettentyp erzeugt.
– Wenn eine andere Pipette in der Software gespeichert ist, wird sie gelöscht und eine neue
Pipette mit dem entsprechenden Pipettentyp erzeugt.
Garage wurde gescannt und der Pipettentyp konnte nicht erkannt werden weil alt
– Keine Änderung.
Garage wurde gescannt und ein Fehler ist aufgetreten
– Keine Änderung.
Pipetten mit und ohne ID können innerhalb der Maschine und/oder der Magazine gemischt werden.
Für die Pipetten ohne ID muss der Bediener dann wie bisher den Pipettentyp für das Magazin
festlegen.
Einschränkungen
– Keine Unterstützung für Twin-Köpfe und SOKO-Pipetten der C&P-Köpfe.
– Die gescannten Pipettendaten gehen bei einem Neustart der Maschine verloren.
7.12 Flexible Steuerung der Bedienebene-Berechtigungen
Mit dieser Stationssoftware-Version können die Bedienebenen für solche Funktionen geändert
werden, für welche eine bestimmte Bedienebene festgelegt ist. Die Bedienebenen können nur von
den Bedienebenen Service (Kunde) und Service (SIPLACE) geändert werden. Für Funktionen,
die für die Bedienebene Service (SIPLACE) festgelegt sind, kann die Bedienebene nicht geändert
werden. Die Bedienebene für eine Funktion kann höchstens zu der aktuellen Login-Bedienebene
geändert werden. Wenn der Benutzer z.B. auf der Bedienebene Service (Kunde) eingeloggt ist,
kann er für eine Funktion die Bedienebene nicht höher als zu Service (Kunde) ändern.
Die Bedienebene kann wie folgt geändert werden:
► Loggen Sie sich auf die geeignete Bedienebene ein.
► Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Funktion, für die Sie die Bedienebene ändern
wollen.