00197740-12_FeatureDescription_SR7xx_R20-2_DE - 第98页
Stationssoftware 7xx bis 7 14.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020 98 7.31 Neuer Förderertyp TrayStak Feeder AX Kompatibler Modus: Nicht unterstütz t Ab dieser Stationssoftware-Version wird der neue Förderer…

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
97
Im Einfachtransportmodus gibt es eine feste und eine bewegliche Wange. Die feste Wange kann
an unterschiedlichen Positionen eingebaut werden. Im Doppeltransportmodus sind alle vier
Wangen beweglich, variable Festwangenpositionen sind möglich.
Die maximale Leiterplattenlänge beträgt 450 mm ohne die Option Lange Leiterplatte. Die
maximale Leiterplattenbreite ergibt sich aus der Position der festen Wange und dem
Transportmodus (Doppeltransport oder Doppeltransport als Einfachtransport). Die maximale
Leiterplattenhöhe beträgt 6,5 mm mit der Option Hohe Leiterplatte.
Im Transportsystem sind zum Stopp der Leiterplatte Lichtschranken an festen Positionen verbaut:
eine Lichtschranke pro Transportsegment (Eingabeband, Bestückbereiche, Zwischenband,
Ausgabeband). Bei der Option Lange Leiterplatte wird keine zusätzliche Lichtschranke eingebaut,
sondern lediglich der Offset konfiguriert/verändert. Die Leiterplatte wird dann soweit nach vorne
bewegt, bis sie mit der Hinterkante an einer durch den Offset definierten Stopp-Position liegen
bleibt.
Es gibt keinen mechanischen Stopper.
7.30 Bestückung von hohen Bauelementen mit Very High Force
Pick&Place Head und WPC5 / WPC6
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Ab dieser Stationssoftware-Version können Bauelemente bis zu einer Höhe von 30mm und mit
einer Kraft von bis zu 70N bestückt werden. Der WPC5 kann ab Seriennummer 1485 solche
Bauelemente fördern, der WPC6 ab Seriennummer C1486.
HINWEIS
WPC6 – Hohe Bauelemente nur ab Ebene 4!
Beim WPC6 kann wegen des Nachfüllmoduls keine Bauelemente > 25mm auf die
Ebenen 1 – 3 und 27 – 28 gestellt werden. Die Ebenen 4 – 28 werden vom SIPLACE
Pro Optimierer automatisch gerüstet. Die Ebenen 1 – 3 müssen vom Bediener manuell
blockiert werden.
Hierfür wurde der neue Bestückkopf Very High Force Pick&Place Head (im Folgenden VHF P&P-
Kopf genannt) entwickelt. Der VHF P&P-Kopf ist aus dem bestehenden Twin-Kopf abgeleitet, hat
aber nur ein Segment.
Der VHF P&P-Kopf wird auf den Bestückautomaten SX1/SX2 V2 unterstützt. Dazu wird auch eine,
an anderer Stelle und höher montierte LP-Kamera benötigt.
Der VHF P&P-Kopf und die Kameravariante (SST 34 H) werden in der Autokonfiguration
automatisch erkannt.
Für die Bestückung mit den genannten maximalen Werten gibt es den neuen, kurzen Pipettentyp
508. Dieser basiert auf den Pipettentyp 518, ist aber kürzer. Der Pipettentyp 508 kann auch vom
Twin-Kopf verwendet werden.

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
98
7.31 Neuer Förderertyp TrayStak Feeder AX
Kompatibler Modus: Nicht unterstützt
Ab dieser Stationssoftware-Version wird der neue Förderertyp TrayStak Feeder AX auf dem
Bestückautomaten X4i S für Bestückköpfe CPP unterstützt.
Der TrayStak Feeder AX hat eine Ebene mit einem Flächenmagazin, dessen Größe mit der
Rüstung bestimmt wird und einen gestapelten Vorrat an weiteren Flächenmagazinen, für den die
FIFO-Regel gilt. Das aktuelle Flächenmagazin kann erst dann durch ein anderes Magazin vom
Vorrat ausgetauscht werden, wenn alle Bauelemente abgeholt worden sind.
Das Verhalten bei Abholfehlern läuft wie folgt ab:
– Wenn ein Bauelement von SIPLACE Vision abgelehnt wird, wird im aktuellen Tray ein freies
Fach gesucht. Das aktuelle Tray kann ein anderes sein als das ursprüngliche Abhol-Tray.
– Wenn das aktuelle Tray voll ist, wird das Bauelement abgeworfen.
– Wenn ein freies Fach gefunden wird, wird dieses von der Software reserviert, so dass das
Bauelement später dort abgelegt werden kann.
– Das Abholen weiterer Bauelemente wird ab diesem Zeitpunkt unterbunden, um zu verhindern,
dass das aktuelle Tray mit dem freien Fach/den freien Fächern ausgetauscht wird.
– Abholen ist erst wieder möglich, wenn alle zurückzulegenden Bauelemente erfolgreich
abgelegt wurden.
Auf Grund von mechanischen Abweichungen beim Einbau des Förderers, muss der Bediener in
der Autokonfiguration beim ersten Start pro Stellplatz manuell festlegen, ob sich darauf ein
TrayStak Feeder AX befindet.
Abbildung 7-30: TrayStak Feeder AX vorhanden

Stationssoftware 7xx bis 714.0 (R20-2) / Funktionsbeschreibung Ausgabe 11/2020
99
WARNUNG
Füllstand nach Austausch eines Flächenmagazins und Abholfehlern manuell
ändern!
Über die Tasten auf dem Förderer kann ein neues Flächenmagazin bereitgestellt
werden. Der Füllstand wird aber an der Station nicht automatisch angepasst.
Wenn der Bediener den Füllstand nicht manuell ändert, wird die Abholreihenfolge an
dem Füllstand des letzten Flächenmagazins fortgesetzt und einige Bauelemente gehen
verloren.
Wenn der Füllstand nach einem Wechsel des Flächenmagazins nicht manuell angepasst
wird und zusätzlich auch noch das Zurücklegen von Bauelementen ins Flächenmagazin
konfiguriert ist, kann es passieren, dass diese in noch belegte Positionen zurückgelegt
werden. Dadurch entstehen seltsame Geräusche, eventuell sind sogar Beschädigungen
möglich.
7.32 FCU-Zustandsanzeige auf der Bedienoberfläche
Kompatibler Modus: Komplett
Auf den Bestückautomaten SX1/SX2, DX1/DX2, SX4 und DX4 sind die LED-Zustandsanzeige und
der DIP-Schalter an der FCU (Feeder Control Unit) in Verbindung mit manuellem Tisch nicht
sichtbar oder zugänglich.
Zu Kontroll- und Testzwecken können deshalb für diese Bestückautomaten folgende Zustände auf
der Bedienoberfläche für die Stellplätze 1-4 angezeigt werden:
1. Verriegelungszustand der einzelnen Pipettenwechsler (offen / geschlossen).
2. Zustand der Magazinüberprüfung für die einzelne Pipettenwechsler-Magazinplätze der
verschiedenen Pipettenwechsler (Magazin anwesend / nicht anwesend).
3. Zustand der Abwurfbehälter-Abfragesensoren (Behälter vorhanden / nicht vorhanden). Die
Zustände derjenigen Sensoren, die in der aktuellen Behälterkonfiguration nicht benötigt
werden, werden explizit dargestellt (Kopf-/Portalmodularität).
4. Ausgang des Blasluftventils der Pipettenstation (Blasluft eingeschaltet / ausgeschaltet).
5. Aktuell gesetzter Zustand des FCU-DIP-Schalters (eingeschaltet / ausgeschaltet).