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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D4 2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 74 Abb. 2.7 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub 2 2.7.1 Betriebs…

Betriebsanleitung SIPLACE D4 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
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2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten
Wird der NOT-HALT-Taster gedrückt oder der Automat abgeschaltet, werden die Zwischenkreis-
spannungen 200 V- für die Portalachsen bzw. 150 V- für die Sternachsen innerhalb kurzer Zeit auf
ungefährliche Restspannungen reduziert.
WARNUNG 2
Der Automat wird mit 3 x 200 V~, 3 x 208 V~, 3 x 230 V~, 3 x 380 V~, 3 x 400 V~ bzw. 3 x 415 V~
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem
Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachscha-
den führen.
→ Beachten Sie die gelten Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN 60
204, Teil 1).
→ Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversorgungs-
einschub und dem Achseinschub öffnen.
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Abb. 2.7 - 1 Stromversorgungseinschub
(1) Schloss mit Riegel in der Abdeckung
(2) Hauptschalter
(3) Stromversorgungseinschub hinter der Abdeckung

2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D4
2.7 Restspannungen und Entladezeiten im Automaten Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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Abb. 2.7 - 2 Messstellen am Stromversorgungseinschub
2
2.7.1 Betriebsspannungen, Restspannungen und Entladezeiten nach Drücken
des NOT-HALT-Tasters
2
Stift X14 und Klemme P150 (X1)
gegen X15 (GND) gemessen
Spannung bei
Normalbetrieb
Restspannung bei
NOT-HALT Entladezeiten
X14 + 200 V- < 60 V- 4 s
P150 (X1) + 150 V- < 60 V- 1 s

Betriebsanleitung SIPLACE D4 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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2.7.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
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2
VORSICHT 2
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten been-
det.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck des Automaten ist auf 0,51 ± 0,01 MPa (5,1 ± 0,1 bar) fest eingestellt. Die Lage
der Drucklufteinheit zeigt Abb. 2.8 - 1
. Sie können die Druckluftzufuhr zum Automaten mit dem
Absperrhahn (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
) unterbrechen.
→ Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
→ Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.8 - 1
).
→ Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
) von der vertikalen in die
horizontale Stellung.
→ Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 4 der Abb. 2.8 - 1
). Bei eingeschaltetem
Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.
Stift X14 und Klemme P150 (X1)
gegen X15 (GND) gemessen
Restspannung bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Entladezeiten
X14 < 60 V- < 4 s
P150 (X1) < 60 V- < 1 s