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2 Betriebssicherheit Betriebsanleitung SIPLACE D4 2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion SR .605.xx Ausgabe 07/2008 DE 76 Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Automaten (1) Abspe rrhahn (2) Manomet…

Betriebsanleitung SIPLACE D4 2 Betriebssicherheit
Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
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2.7.2 Restspannungen und Entladezeiten nach Ausschalten des Hauptschalters
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VORSICHT 2
Um Datenverlust zu vermeiden, schalten Sie den Automaten - außer in Notfällen - erst nach fol-
genden Kriterien aus:
– Der Automat hat die Datenübertragung von Maschinen-, Rüstungs- und Nutzendaten been-
det.
– Der Automat hat die LP-Bearbeitung beendet.
– Der Automat hat die Hochlaufphase beendet.
2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau
Der Betriebsdruck des Automaten ist auf 0,51 ± 0,01 MPa (5,1 ± 0,1 bar) fest eingestellt. Die Lage
der Drucklufteinheit zeigt Abb. 2.8 - 1
. Sie können die Druckluftzufuhr zum Automaten mit dem
Absperrhahn (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
) unterbrechen.
→ Lösen Sie mit dem Maschinenschlüssel die Verriegelung der Abdeckung.
→ Heben Sie die Abdeckung ab (siehe Abb. 2.8 - 1
).
→ Drehen Sie den Hebel des Absperrhahns (Pos. 1 der Abb. 2.8 - 1
) von der vertikalen in die
horizontale Stellung.
→ Beobachten Sie das Betriebsdruckmanometer (Pos. 4 der Abb. 2.8 - 1
). Bei eingeschaltetem
Automaten baut sich der Druck innerhalb 1 Minute auf 0 MPa (0 bar) ab.
VORSICHT
Bei eingeschalteter Maschine dürfen Sie die Druckluftzufuhr mit dem Absperrhahn maximal
30 Minuten unterbrechen. Brauchen Sie für die Instandhaltungs- bzw. Servicearbeiten am Pneu-
matiksystem länger, so müssen Sie den Automaten am Hauptschalter ausschalten und ihn von
der Druckluftversorgung trennen.
Stift X14 und Klemme P150 (X1)
gegen X15 (GND) gemessen
Restspannung bei
ausgeschaltetem Hauptschalter Entladezeiten
X14 < 60 V- < 4 s
P150 (X1) < 60 V- < 1 s

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2.8 Sperren der Druckluftzufuhr und Druckabbau Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE
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Abb. 2.8 - 1 Drucklufteinheit am Automaten
(1) Absperrhahn
(2) Manometer für Eingangsdruck
Solldruck: 0,55 - 1,0 MPa, 5,5 - 10 bar (Anzeigebereich: 0 - 1,2 MPa, 0 - 12 bar)
(3) Druckluftfilter
(4) Manometer für Versorgungsdruck der Portalverteiler
Solldruck: 0,51 ± 0,01 MPa, 5,1± 0,1 bar (Anzeigebereich 0 - 1,2 MPa, 0 - 12 bar)
(5) Manometer für Versorgungsdruck der Bulkcase-Zuführmodule
Solldruck: 0,25 ± 0,05 MPa, 2,5 ± 0,5 bar (Anzeigebereich: 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
WARNUNG
Lösen Sie niemals Druckluftleitungen, die unter Druck stehen. Es besteht Verletzungsgefahr! 2

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Ab Softwareversion SR.605.xx Ausgabe 07/2008 DE 2.9 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten des Hauptschalters
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2.9 Energiezustand des Automaten nach Ausschalten
des Hauptschalters
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WARNUNG
Der Automat wird mit 3 x 200 V~, 3 x 208 V~, 3 x 230 V~, 3 x 380 V~, 3 x 400 V~ bzw. 3 x 415 V~
± 5 %, 50/60 Hz Netzspannung versorgt. Teile dieser Anlage führen daher lebensgefährliche
Spannungen - auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter. Unsachgemäßer Umgang mit diesem
Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie erheblichem Sachscha-
den führen. 2
→ Beachten Sie die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN EN
60 204, Teil 1).
→ Nur qualifiziertes bzw. geschultes Personal darf die Abdeckung über dem Stromversorgungs-
einschub öffnen.
2.9.1 Hauptschalter ausgeschaltet - Automat am Netz angeklemmt
WARNUNG
Trotz ausgeschaltetem Hauptschalter führen folgende Komponenten noch lebensgefährliche
Spannungen:
– Einspeiseklemmen X100 (Pos. 2 in Abb. 2.9 - 1
, Seite 78)
– Entladedrossel Z2 (Pos. 4 in Abb. 2.9 - 1
)
– Sicherungen FU, FV, FW und FBU (Pos. 1 in Abb. 2.9 - 1
)
– Netzfilter Z1 (Pos. 5 in Abb. 2.9 - 1
)
– Servicesteckdose BU1 (Pos. 3 in Abb. 2.9 - 1
)
– Kabelanschlussklemmen 1, 3 und 5 des Hauptschalters S1 (Pos. 6 in Abb. 2.9 - 1
)
– Die Farbe aller Einzeladern, die auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom führen, ist
braun.
– Achseinschub