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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen Softwareversion SR.50x. xx Ausgabe 01/2006 DE 7. 13 SIPLA CE Productivity-Lift 351 7.13.3 V orteile des Productivity -Lif t s Mit dem Produc tivity-Lift läs st s…

7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
7.13 SIPLACE Productivity-Lift Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE
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7.13.2 Realisierung der Parallelbestückung
Da Linien mit parallel angeordneten Automaten sehr viel mehr Stellflächen beanspruchen, wurde
das Konzept der Parallelbestückung mit Unterflurtransport und Horizontal-/Vertikal-Lift (HV-
Shuttle) realisiert. Dabei sind die Automaten immer noch in Serie angeordnet, doch über Liftein-
heiten und Unterflurtransporte wird ein Parallelbetrieb der Linie ermöglicht. Auf diese Weise bleibt
die Kompaktheit der SIPLACE-Linien nahezu erhalten.
Unterflurtransport 7
Zwei Transportbänder transportieren leere oder bestückte Leiterplatten unter den Maschinen hin-
durch (siehe Abb. 7.13 - 1
).
Horizontal-/Vertikal-Lift (Horizontal-/Vertikal-Shuttle) 7
Ein HV-Shuttle ist jeweils am Beginn einer Linie, zwischen den Automaten und am Ende einer Li-
nie angeordnet. Es transportiert die Leiterplatten zwischen Unterflurebene und Bearbeitungs-
ebene und zwischen den beiden Spuren der Unterflurtransporte.
7
Abb. 7.13 - 2 Horizontal-/Vertikal-Shuttle (HV-Shuttle), Transport-Spurwechsel und Liftfunktion
Horizontaltransport
HV-Shuttle
Liftfunktion
Vertikaltransport
Unbestückt
Bestückt
Standard-
transportebene
Unterflur-
transportebene
HV-Shuttle
Transport-Spurwechsel

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE 7.13 SIPLACE Productivity-Lift
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7.13.3 Vorteile des Productivity-Lifts
Mit dem Productivity-Lift lässt sich auf Grund erhöhter Bestückraten der Automaten innerhalb der
Linie die Produktivität der Linie insgesamt steigern.
7
Abb. 7.13 - 3 Productivity-Lift, Vermeidung von Stillstandszeiten
In parallel verketteten Linien können einzelne Automaten ausfallen, ohne dass die gesamte Linie
zum Stillstand kommt. Darüber hinaus ist ein Zugriff auf einzelne Maschinen möglich, während die
restliche Linie ohne Unterbrechung weiterbestückt.
Dies gilt beispielsweise für
– prozessbedingte Untersuchungen oder Testbetrieb
– Programmieren von LP-Marken, Gehäuseformen oder Testbestückungen,
– Instandhaltung oder Reparaturen
– Bedienfehler, wie das nicht rechtzeitige Anspleißen von Gurten oder das Fehlen von Bau-
elementen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Linie über die Software beliebig umkonfiguriert werden kann, ohne
dazu Maschinen umstellen zu müssen.
Durch Bestückung belegte
LP-Transportstrecke
Bestückautomat
Horizontal-
und Vertikallift
Unterflurtransport
Spurwechsel
7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
7.14 SIEMENS-Schnittstelle Softwareversion SR.50x.xx Ausgabe 01/2006 DE
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7.14 SIEMENS-Schnittstelle
Artikel-Nr. 00303636-xx
An den Bestückautomaten der HF-Serie wird die Transportschnittstelle nach dem SMEMA-Stan-
dard konfiguriert. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, diese Schnittstelle gemäß dem
SIEMENS-Standard zu nutzen. Dies ist von großem Vorteil, wenn ein Automat der HF-Serie in äl-
tere SIPLACE-Linien integriert werden soll. Eine Nachrüstung der älteren Automaten auf
SMEMA-Standard ist dann nicht erforderlich.
Konfigurieren Sie einfach die Transportschnittstelle der Automaten der HF-Serie auf den SIE-
MENS-Standard und verbinden Sie die Automaten mit dem zugehörigen Schnittstellenkabel.
Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der "Nachrüstanleitung SIEMENS Transport-
schnittstelle", Artikel-Nr. 00194343-01.