00193696-01 - 第85页

SIPLACE S oftwareanleitung SR.504.xx 8 Neue Funk tionalitäten 504.01 Ausgabe 01/03 DE 8.3 MTC2 85 8.3 MT C2 Der MTC 2 unterstütz t T r ay mit flexi blen Abm assen bis zu 240 x 340 mm. Der M TC2 kann 100 Jedec- T ray aufn…

100%1 / 106
8 Neue Funktionalitäten 504.01 SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
8.2 RV-Kopf Pipettenwechsler Ausgabe 01/03 DE
84
8.2 RV-Kopf Pipettenwechsler
8.2.1 6er Pipettenwechsler
Der 6er Pipettenwechsler wurde für die SIPLACE HF wie folgt angepasst: Die Magazine sind nun
90 Grad gedreht angeordnet. Somit passen 6 Magazine auf einen Balken. Die Software wurde bis
auf die Drehung der 6er Magazine und der daraus sich ändernden Koordinaten nicht geändert.8
8.2.2 12 er Pipettenwechsler
Beim 12er PPW gibt es 5 Magazine, die in der bisherigen Längsanordnung montiert werden,
sofern kein MTC vorhanden ist, in jedem Sektor. Die Pipetten sind wie bisher magazinweise am
SIPLACE Pro-Rechner definierbar. 8
SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx 8 Neue Funktionalitäten 504.01
Ausgabe 01/03 DE 8.3 MTC2
85
8.3 MTC2
Der MTC2 unterstützt Tray mit flexiblen Abmassen bis zu 240 x 340 mm. Der MTC2 kann 100
Jedec-Tray aufnehmen. 8
Der MTC erfasst die Betriebsstunden und die Anzahl der Ebenenwechsel bei Bereitstellvorgän-
gen. Diese Daten sind im SITEST abrufbar. 8
Die Software 504.01 wurde wie folgt angepasst: Turm 1 breiter und 5 Kassetten je 6 Ebenen. Die
Funktionalität ist unverändert. 8
8
Die MTC-Funktionen können über die Ansicht
"Förderer" --> "MTC" aufgerufen werden. 8
8
Abb. 8.3 - 1 Ansicht "Förderer-MTC"
8 Neue Funktionalitäten 504.01 SIPLACE Softwareanleitung SR.504.xx
8.4 Synchroner Doppeltransport mit LP-Barcode Ausgabe 01/03 DE
86
8.4 Synchroner Doppeltransport mit LP-Barcode
Seit der Softwareversion 503.01 wird der synchrone Doppeltransport unterstützt. In der Soft-
wareversion 504.01 ist nun auch der synchrone Doppeltransport mit Leiterplatten-Barcode Be-
trieb möglich. 8
Bei Doppeltransportmaschinen werden die Leiterplatten standardmäßig asynchron gefahren.
Eine Leiterplatte wird dabei nach der anderen Leiterplatte, abwechslend auf Transport 1 und
Transport 2, bestückt. Dadurch verlängert die Transportzeit nicht mehr den gesamten Bestück-
prozess. Der Nutzen bezieht sich dabei auf eine einzelne Leiterplatte. Beim synchronen Transport
wird eine Leiterplatte über beide Spuren beschrieben. Diese Leiterplatte besteht aus mindestens
zwei Einzelschaltungen und wird nachfolgend als „logische Leiterplatte“ bezeichnet. 8
Standardmäßig behandelt die Transportsteuerung beide Transportspuren unabhängig
(asynchron) von einander. Der synchrone Doppeltransport bietet die Möglichkeit, Leiterplatten,
welche gleichzeitig auf beiden Eingabebändern des Transportes einfahren als eine logische Lei-
terplatte zu behandeln. Dies hat den Zweck, für Nutzen die eine unterschiedliche Pipettenkonfi-
guration erfordern, die Durchsatzrate zu erhöhen. 8
Nach der Freigabe für den Weitertransport werden die physikalischen Leiterplatten gleichzeitig in
den Bearbeitungsbereich transportiert und geklemmt. Mit dem Einfahren der Leiterplatten in das
Bearbeitungsband wird festgelegt, ob der logischen Leiterplatte eine oder zwei physikalische Lei-
terplatten zugrunde liegen. Damit wird sichergestellt, dass auch einzelne Leiterplatten bestückt
werden können. 8
Danach wird das Bestücken gestartet. Nach dem Bestücken werden alle, der logischen LP zu-
grunde liegenden physikalischen Leiterplatten gleichzeitig freigegeben, und zu dem nachfolgen-
den Band transportiert. 8
Der Weitertransport einer logischen LP (eine oder zwei physikalischen Leiterplatten) in ein Nach-
folgeband erfolgt erst, wenn die Nachfolgebänder beider Spuren frei sind. 8
Hinweis:
Der synchrone Transport muss am Programmiersystem und an der Station, innerhalb des SITEST
konfiguriert werden. Stimmt die Vorgabe des Programmiersystems nicht mit Stationskonfiguration
überein, wird eine Fehlermeldung ausgegeben und der nachfolgend angestoßene Referenzlauf
schlägt fehl. 8