Besi JTF2 Traystak Feeder - 第7页
Nachrüstanleitung Besi JTF2 (Traystak Feeder) SIPLACE S-25 HM / S-27 HM / HS-50 / HS-60 / HF-Serie / X-Se rie Ausgabe 11/2006 7 Bei X-T ischen kann der T raystak-Feede r nicht verwendet werden. 1 1.3.3 Adapter 1 Ein Durc…
Nachrüstanleitung Besi JTF2 (Traystak Feeder) SIPLACE S-25 HM / S-27 HM / HS-50 / HS-60 / HF-Serie / X-Serie
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1.3 Restriktionen
Der Traystak- Feeder benötigt einen Betriebsdruck zwischen 4,1bar und 9,0bar. 1
Wenn der Traystak- Feeder an der Druckluftversorgung des BE- Wagens am Bestückautomaten
(oder alternativ am Druckluftanschluss des Bulkcase- Feeders am BE- Wagen) angeschlossen
ist, kann am entsprechenden BE- Wagen kein Bulkcase- Feeder mehr verwendet werden. 1
Auch durch eine Druckluftverzweigung könnte dies nicht erreicht werden, da der Traystak- Feeder
einen höheren Druck als der Bulkcase- Feeder benötigt. 1
Die evtl. vorhandene Kopf-Crash- Sicherung (Förderer- Abdeckklappe) muss ausgebaut werden.1
Es dürfen keine Gurtförderer gestellt werden, wo kein Gurtleitkanal vorhanden ist. 1
Die Griffe des BE- Wagens können bei S-2X HM und HS-XX nicht hochgeklappt werden, um den
Wagen zu schieben bzw. zu ziehen. 1
1.3.1 SIPLACE S-25 HM / S-27 HM
Es können maximal drei Traystak-Feeder pro BE-Tisch (max. 6 pro S-27 HM) eingesetzt werden.1
Bei Verwendung des Traystak-Feeders können je nach Position des Traystak-Feeders die Ma-
schinen-Schutztüren nicht geöffnet werden. 1
Bei Verwendung 1
– eines JTF: Der Gurtleitkanal muss entfernt bzw. gekürzt werden.
– zweier JTFs: Der Gurtleitkanal muss entfernt bzw. gekürzt werden.
– dreier JTFs: Der Gurtleitkanal muss ganz entfernt werden.
Es kann kein Pipettenwechsler verwendet werden.
1.3.2 SIPLACE HS-Serie / HF-Serie / X-Serie
Es können maximal zwei Traystak-Feeder pro BE-Tisch eingesetzt werden. 1
Der Traystak-Feeder kann nur an den Stellplätzen 2 und 4 verwendet werden. 1
Pipettenwechsler, Gurtleitkanal und Pipettenabwurfbehälter können nur bedingt verwendet wer-
den. 1
Wenn zwei Traystak-Feeder an einer HF-Serie / X-Serie gerüstet sind, kann Segment 2 des Twin-
head nur bedingt vom linken Traystak-Feeder Bauelemente abholen. 1
Bei der HS-Serie kann in der Mitte des Tisches kein Traystak-Feeder angeschraubt werden. 1
Bei X-Serie mit C&P20 - Köpfen kann der Traystak-Feeder nicht verwendet werden. 1

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Bei X-Tischen kann der Traystak-Feeder nicht verwendet werden. 1
1.3.3 Adapter
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Ein Durchbohren der Tischplatte muss vermieden werden, da unterliegende Baugruppen, Schläu-
che und Leitungen beschädigt werden können! 1
1
Bei S-Tischen bei HF-Serie / X-Serie kann der Adapter inkl. Förderer nicht außerhalb der Ma-
schine auf dem Tisch montiert werden, da sonst Crashgefahr beim Einzug besteht bzw. der Tisch-
einzug nicht mehr funktioniert! 1
Die BE-Tische müssen innerhalb der Maschine verschraubt werden (Kippgefahr, Kopfcrash-Ge-
fahr)!!!! 1
1.4 Lieferumfang
– Traystak-Feeder
– Adapterplatte mit Bohrschablone
oder
– Adapterplatte ohne Bohrschablone
– Dokumentation
1.5 Benötigte Werkzeuge und Verbrauchsmittel
– Bohrschablone
– Bohrmaschine mit Magnetständer
– Bohrer Durchmesser 4 mm zum Vorbohren
– Bohrer Durchmesser 8,4 mm
– Senker zur Entgratung
– Windeisen
– Gewindeschneider M10
– Schneidöl
–Wischtuch
– Schraube M10x 60 mm
– Satz Inbusschlüssel
– Satz Gabelschlüssel

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1.6 Sicherheitshinweise
WARNUNG
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung. 1
Die Automaten SIPLACE werden mit Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen! Diese Spannung liegt im Maschinenstän-
der-Innenraum an bestimmten Baugruppen auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter an!
Unsachgemäßer Umgang mit dem Automaten oder die Berührung spannungsführender Teile
des Automaten kann zu Tod oder schwerer Körperverletzung sowie zu erheblichem Sachscha-
den führen.
Vor allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Betriebssystems - die
Maschine am Hauptschalter ausgeschaltet und vom Netz getrennt worden sein. Zusätzlich muß
anschließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer
abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüftet worden sein.
In der Nähe der Linearmotoren besteht Gefahr für Träger von Herzschrittmachern, wie im Detail
im Kapitel "Spezielle Sicherheitshinweise für Arbeiten in der Nähe starker Magnetfelder" in der
Betriebs- und Serviceanleitung beschrieben.
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften wie in der Betriebsanleitung, Kap. Betriebssicherheit,
beschrieben.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des
Automaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte und geschulte Personen gestartet wer-
den.
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1.6.1 Definition
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Hinweis 1
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