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Nachrüstanleitung SIPLA CE Modulare Koplatine an S-23, S-25 H M, F5 HM, HS- 50 Ausgabe 02/2003 1.2 Sicherheitshinweise 5 6L FKHUK HLW VKLQZ HLVH 6LFKHUKHLW VKLQZHLV H]XU$XVIKUXQJ GEF AHR Die Nachr üstung de …

Modulare Koplatine an S-23, S-25 HM, F5 HM, HS-50 Nachrüstanleitung SIPLACE
1.1 Übersicht Ausgabe 02/2003
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– Die hierfür benötigten Teile und Spezialwerkzeuge werden in einem Extra-Servicepaket von
der Serviceleitstelle bereitgehalten (Detail -> siehe Abschn. 1.4.4).
– den Hinweis zur Kopfabdeckung (siehe nachfolgend).
HINWEIS:
S-25 HM, F5 HM:
Die "neue" Kopfabdeckung (mit Ausbauchung oder - die Zwischenlösung - mit Ausschnitt für die
IC-Kamera 16 x 16), muß nur dann verwendet werden, wenn die FC-Kamera 16 x 16 am 6-Seg-
ment-Revolverkopf vorhanden ist oder installiert wird. Die neue Kopfabdeckung ist deshalb im
Nachrüstsatz der FC-Kamera 16 x 16 enthalten.
S-23, S-25 HM, F5 HM:
Ohne FC-Kamera 16 x 16 kann auch die alte Kopfabdeckung wieder verwendet werden, wenn die
Kabelführung im Bereich der Kopfplatine ausgeführt wird, wie hier beschrieben.
HS-50:
An HS-50 wird bisher keine Kopfabdeckung verwendet. Auch im Zusammenhang mit der Nach-
rüstung der modularen Kopfplatine wird derzeit keine Kopfabdeckung eingebaut, da zum Zeit-
punkt der Erstellung der Dokumentation (Anfang 04/01) noch nicht verfügbar.
Erkundigen Sie sich bitte vor Ausführung der Nachrüstung der modularen Kopfplatine in der Ser-
viceleitstelle über den aktuellen Stand.

Nachrüstanleitung SIPLACE Modulare Koplatine an S-23, S-25 HM, F5 HM, HS-50
Ausgabe 02/2003 1.2 Sicherheitshinweise
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GEFAHR
Die Nachrüstung der modularen Kopfplatine darf nur vom Servicetechniker der Fa. Siemens AG
durchgeführt werden.
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung.
Der Automat SIPLACE HS-50 wird mit
219/380 V +/- 5% bzw.
230/400 V +/- 5% bzw.
239/415 V +/- 5% bzw.
117/204 V +/- 5% bzw.
133/230 V +/- 5%, 50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Die Automaten SIPLACE S-23 / S-25 HM / F5HM werden mit
120V / 208V +/- 5% (US-Version) bzw. 3 x 230V/400V +/- 5%, 50/60 Hz
Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen, im Maschinenständer-Innenraum auch
bei ausgeschaltetem Hauptschalter!
VOR allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Windows-Bebtriebssy-
stems NT - die Maschine am Hauptschalter AUS-geschaltet und vom Netz getrennt und die
Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Maschinenständer abgeschaltet wer-
den.
Für die Nachrüstung der modularen Kopfplatine ist das Abdocken der BE-Wechseltische / des
MTCs nicht erforderlich. Falls dies trotzdem ausgeführt wird, muß das Nadelventil an der Druck-
lufteinheit durch Betätigen entlüftet werden (insbesondere wegen Verletzungsgefahr, bedingt
durch Restluft, am Schneidgerät pneumatisch). Bei Softwareversion kleiner 502.xx muß vor dem
Abdocken der Bestückkopf aus dem Bereich des BE-Tisches bis über den LP-Transportbereich
geschoben werden (GEFAHR eines Bestückkopf-CRASHs !).
-> Fortsetzung siehe nächste Seite.

Modulare Koplatine an S-23, S-25 HM, F5 HM, HS-50 Nachrüstanleitung SIPLACE
1.2 Sicherheitshinweise Ausgabe 02/2003
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Fortsetzung GEFAHR-Text:
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes. Bei allen Arbeiten im Maschinenständer-Innenraum und im
Zusammenhang mit den Spannungen an den Platinen ist DIN EN 60204 (Teil 1) einzuhalten.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel Betriebssicherheit.
Beachten Sie beim Umgang mit den Platinen die EGB-Vorschriften (siehe Kap. Betriebssicher-
heit, der entsprechenden Betriebsanleitung.
An HS-50 besteht in der Nähe der Linearmotoren u. a. GEFAHR für Träger von HERZSCHRITT-
MACHERN, wie im Detail im Kapitel "Spezielle Sicherheitshinweise für Arbeiten in der Nähe star-
ker Magnetfelder" in der Betriebs- und Serviceanleitung beschrieben. Beachten Sie die
Warnsymbole an der Maschine.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des Au-
tomaten...." beschrieben.
Das SITEST-Programm ist für die Einstellung der Spursignale der X-Achsen (an S-25 HM und
S-23) nach Einbau der modularen Kopfplatine NICHT erforderlich.
Falls Sie das SITEST-Programm für andere Arbeiten starten, beachten Sie:
Bei der Arbeit mit dem SITESTbesteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte Personen gestartet werden.
Für die Arbeit mit dem SITEST-Programm muß der BE-Wechseltisch und der MTC (möglich an
S-25 HM) immer eingefahren und richtig angedockt sein.