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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6.7 Leitfaden zum Beschreiben vo n Gehäuseformen Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 D E 348 6.7.7 Einstellen der BE-Beleuchtung am Fine-Pitch-Visionmodul 6.7.…

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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 6 Visionfunktionen
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
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Å Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Å Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 170
mittel: 60
steil: 120
© optimale Einstellung 6
HINWEIS 6
Achten Sie insbesondere bei 0402- und 0603-Bauelementen darauf, dass die Pipette nicht mit
abgebildet wird. Nehmen Sie im Zweifelsfall das Bauelement von der Pipette ab und prüfen Sie
mit der “Option ’Beleuchtung’” (siehe Seite 305), ob die Pipette abgebildet wird.
6.7.6.6 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Ab-
bildung in der Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelemen-
tekörper abgebildet werden.
Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Bein-
chen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und
danach den Umriss zu messen.
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6.7.7 Einstellen der BE-Beleuchtung am Fine-Pitch-Visionmodul
6.7.7.1 Allgemeines zur Beleuchtungstechnik
Ziel der Beleuchtungseinstellung ist es, die Anschlüsse eines Bauelements möglichst kontrast-
reich abzubilden. Zugleich kommt es darauf an, die Darstellung des Bauelementekörpers zu un-
terdrücken. 6
Diese Anleitung soll Ihnen helfen, bestmögliche Beleuchtungsparameter zu ermitteln. Dabei sind
die Vorgaben in dieser Anleitung nicht als starres Regelwerk zu verstehen. Gehen Sie vielmehr
zunächst nach der Anleitung vor und ändern Sie dann selbst die Parameter ab, wenn dies not-
wendig sein sollte. Es gibt sicherlich das eine oder andere Bauelement, dessen Anschlüsse sich
mit anderen als den in dieser Anleitung vorgeschlagenen Werten besser darstellen lassen. 6
Das Beleuchtungssystem besteht aus drei verschiedenen Beleuchtungsebenen, deren Intensitä-
ten Sie einzeln programmieren können. Durch Anwahl oder Kombination der einzelnen Beleuch-
tungsebenen lässt sich die Beleuchtung für ein breites Bauelementespektrum optimal anpassen.6
6
Flache Beleuchtungsebene 6
Die flache Beleuchtungsebene dient zur Beleuchtung von BGAs, J-Lead (PLCC) und Bauelemen-
ten mit konvexen Anschlüssen. Sie hebt Körper- und Beinchenkanten hervor. Zur Abbildung von
hellen Bauelementekörpern und Keramikbauelementen ist sie allerdings weniger geeignet. 6
Mittlere Beleuchtungsebene 6
Die mittlere Beleuchtungsebene lässt sich universell für ein breites Bauelementespektrum einset-
zen. Bei hellen Bauelementekörpern, Keramikbauteilen und BGAs sollte sie allerdings nur mit
niedriger Intensität eingestellt werden. 6
Steile Beleuchtungsebene 6
Hauptanwendung der steilen Beleuchtungsebene sind spiegelnde Beinchen, Keramikbauteile
und helle Bauelementekörper. Sie eignet sich weniger für spiegelnde Bauelementekörper und
BGAs. 6
HINWEIS
Die meisten Bauelemente lassen sich nur mit einer Kombination aus diesen Beleuchtungsebenen
optimal beleuchten. Nur in Ausnahmefällen gelingt es, Bauelemente mit nur einer Ebene optimal
auszuleuchten. 6
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6.7.7.2 Falschfarbendarstellung
Die Falschfarbendarstellung dient zur aussagekräftigen, objektiven Beurteilung der Beleuchtung.
Dabei wird ein Helligkeitswert in einer Farbe dargestellt.
6
6
Für eine Messung wird ein Kontrast von mindestens 4 Farbstufen zwischen Beinchen und Körper
benötigt. Im Menü ’Beleuchtung’ des GF-Manipulators werden Bauelemente in der Falschfarben-
darstellung auf dem Stationsrechner-Monitor angezeigt. 6
6.7.7.3 Einstellwerte für die Beleuchtung von Standardbauelementen
Zum Standardbauelementespektrum gehören Tantalkondensatoren, PLCCs, QFPs, SOs, SOJs,
TSOPs, ICs, Leistungsbauelemente und BGAs. 6
Für die nachstehend aufgeführten Bauelemente verwendet der GF-Interpreter im Stationsrechner
die in Abb. 6.7 - 9 aufgelisteten, voreingestellten Beleuchtungsparameter: 6
Tantalkondensatoren (BE-Körper, nicht spiegelnd)
PLCC, QFP, SO, SOJ, TSOP, ICs, Leistungs-ICs
BGAs (nicht für keramische BGAs)
In der Regel brauchen Sie die Beleuchtungsparameter für die Standardbauelemente nicht zu ver-
ändern. Für alle anderen Bauelemente müssen Sie die Beleuchtungswerte ermitteln und testen
(siehe Abschnitt 6.7.7.4, Seite 350). 6
Farbstufe Helligkeit
weiß hell
gelb
orange
rot
braun
grün
hellblau
blau
violett
schwarz dunkel
Tab. 6.7.4