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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.4 Leiterplatt enbarcode 469 1 1 .4 Leite rplattenb arcode 1 1.4.1 Übersic ht Der LP-Ba rcodele ser d…

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11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.3 Doppeltransport Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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11.3.10 Technische Daten des Doppeltransports
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11.3.11 Instandhaltung
Die Instandhaltung der einzelnen Transportbänder und des zusätzlichen Hubtisches ist identisch
mit der Instandhaltung des Standardtransports. Die Instandhaltung für jedes Transportband
muss durchgeführt werden, wie dies in der Instandhaltungsanleitung beschrieben ist.
Leiterplattenformat 50 mm x 50 mm bis 460 mm x 216 mm
2" x 2" bis 18" x 8,5"
Leiterplattendicke 0,3 mm bis 4,5 mm
Max. Leiterplattenwölbung Nach oben: 4,5 mm – LP-Dicke
Nach unten: 0,3 mm + LP-Dicke
Freiraum auf LP-Unterseite 25 mm (Standard), 40 mm (Option)
LP-Transporthöhe 830 ± 15 mm (Standard)
900 ± 15 mm (Option)
930 ± 15 mm (Option)
950 ± 15 mm (Option SMEMA)
Typ der Schnittstelle Siemens (Standard), SMEMA (Option)
BE-freier Führungsrand 3 mm
LP-Wechselzeit 2,5 s
Feste Transportkante Rechts (Standard), links (Option)
Bestückinhalt je Transport Synchron: gleich oder unterschiedlich, Asynchron: gleich
LP-Breite je Transport Synchron: unterschiedlich, Asynchron: gleich
Inkpunkterkennung Synchron: nicht möglich, Asynchron: möglich
Automatische Breitenverstellung Synchron: nicht möglich, Asynchron: möglich
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.4 Leiterplattenbarcode
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11.4 Leiterplattenbarcode
11.4.1 Übersicht
Der LP-Barcodeleser dient zum automatischen Erfassen und Dekodieren von Barcodes auf Lei-
terplatten. Über seine Schnittstelle gibt der LP-Barcodeleser das Leseergebnis über eine serielle
Schnittstelle an den Maschinencontroller zur Weiterverarbeitung aus.
Die LP-Barcodeleser werden an der Eingabeseite des Bestückautomaten oberhalb und unter-
halb des LP-Transport installiert, so dass Barcodeetiketten an der Ober- und Unterseite der Lei-
terplatten gelesen werden können.
Maximal zwei LP -Barcodeleser können nachgerüstet werden, um an der Ober- und Unterseite
der Leiterplatte der Transportspur lesen zu können.
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Abb. 11.4 - 1 Lage der Baugruppen an der Eingabeseite des Automaten
(1) Barcodelesekopf
(2) Profilschiene für LP-Barcodeleser ’unten’
(3) Profilschiene für LP-Barcodeleser ’oben’
11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.4 Leiterplattenbarcode Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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Die LP-Barcodeleser sind mit Halterungen an der oberen bzw. unteren Profilschiene befestigt.
Sie lassen sich auf den Profilschienen beliebig positionieren und auf die Barcodeetiketten aus-
richten. Je nach Lage der Barcodestreifen kann man mit ein paar einfachen Handgriffen die
Barcodeleser so montieren, dass die Barcodestreifen längs oder quer zur Leiterplattentransport-
richtung gelesen werden können.
11.4.2 Laserschutzhinweise
Laserstrahlung!
Die Strahlung der Laserdiode (Rotlicht bzw. IR-
Licht) des LP-Barcodelesers ist für das menschliche
Auge schädlich.
Å Blicken Sie deshalb nicht in den Laserstrahl!
Å Richten Sie den LP-Barcodeleser nicht auf die
Augen anderer.
Å Achten Sie beim Einbau auf mögliche Reflexio-
nen des Laserstrahls während des Betriebs.
Das Öffnen des Gehäuses während des Betriebs
unterbricht nicht die mögliche Einschaltung der
Laserdiode durch die Lesetaktung.
Die Ausgangsleistung des Laserstrahls beträgt am
Lesefenster max. 1,0 mW. Der LP-Barcodeleser ist
deshalb in die Schutzklasse 2 eingeordnet.
Abb. 11.4 - 2 Laserschutzhinweise für den LP-Barcodeleser
11.4.3 Funktionsbeschreibung
11.4.3.1 LP-Barcodeleser für den Einfachtransport
Der LP-Barcodeleser SIPLACE unterstützt die flexible Fertigung von SMD-Produkten und stei-
gert die Bestücksicherheit. Er erkennt alle üblichen Codearten industrieller Anwendungen.
Der Laserscanner liest das Barcodelabel auf der Ober- bzw. Unterseite jeder einfahrenden LP
während des Transportes im Eingabeband ein. Aufgrund der Barcode-Information wählt der Lini-
enrechner aus der zuvor erstellten Barcode-Zuordnungsliste (BZ-Liste) automatisch das richtige
Bestückprogramm und schickt dieses an die Station. Wurde ein Barcodefilter definiert, so wer-
den dabei ausschließlich die dadurch als relevant gekennzeichneten Informationen innerhalb
des Barcodes verglichen. Dieser Vorgang erfolgt zeitneutral während des Bestückens einer
bereits im Automaten befindlichen LP. Fahren nacheinander mehrere LP mit demselben Barcode
ein, wird das Programm nur beim ersten Mal übermittelt. Für alle Produkte, die mit Hilfe des LP-
Barcodes gefertigt werden sollen, gilt als Voraussetzung:
ACHTUNG!
LASERSTRAHLUNG
NICHT IN DEN STRAHL BLICKEN
LASERKLASSE 2
EN 60825 1991
Max. Ausgangsleistung: 1,0 mW
Wellenlänge: 670 nm