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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.5 Keramiksubstrat-Zentrierung 479 Diese Sc hrägli chtbeleu chtung kann alte rnativ zur vorha ndenen …

11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.5 Keramiksubstrat-Zentrierung Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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11.5.4 Technische Daten
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11.5.5 Optische Zentrierung mit Schräglichtbeleuchtung
11.5.5.1 Allgemeines
Bei der optischen Keramiksubstrat-Zentrierung müssen die besonderen Gegebenheiten des
Keramiksubstrates berücksichtigt werden. Der Kontrast ist stark abhängig von der Paste die für
die Justierstruktur verwendet wird, von der freien Umgebung um die Justierstruktur, und der Art
der Beleuchtung.
Die Schräglichtbeleuchtung befindet sich auf dem Frontteil der UP-Kamera (Unter-Portal-
Kamera).
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Abb. 11.5 - 3 Schräglicht-Beleuchtungseinheit für UP-Kamera
Substratformat 50 mm x 50 mm bis 100 mm x 180 mm
Substratdicke 0,5 mm bis 1,5 mm
Substratausführung ungeritzt (problemlos)
geritzt (nach Test)
Auflage im Transport 2,5 mm
Optische Zentrierung: Gesichtsfeld des LP-Visionmoduls
Beleuchtungsart bei hellen Pasten:
Beleuchtungsart bei dunklen Pasten und geringem Abstand zu
Nachbarstrukturen (> 1 mm)
5,7 mm x 5,7 mm
LP-Visionmodul (Standard)
Schräglichtbeleuchtung (Option)
Markenkriterien Siehe LP-Visionmodul Lageerkennung
Mechanische Zentrierung:
X-/Y-Zentriergenauigkeit ± 0,07 mm / 4 Sigma
Freiraum unter dem Substrat 12 mm
Druckluftanschluss 5,5 bar

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Diese Schräglichtbeleuchtung kann alternativ zur vorhandenen Beleuchtung eingeschaltet wer-
den (siehe Tabelle in 11.5.2).
HINWEIS
Die Schräglichtbeleuchtung kann nur auf der „Unter Portal Kamera“ eingesetzt werden. 11
11.5.5.2 Markenempfehlung für Keramiksubstrate
Bei Keramiksubstraten ist der Kontrast zwischen dem Trägermaterial und der Leiterbahnschicht
im allgemeinen sehr gering. Daher müssen zur Auswahl der Passmarken bestimmte Kriterien in
Bezug auf Markenform und Markenaufbau beachtet werden. Nachfolgen geben wir Ihnen Emp-
fehlungen für die Markenform und Markenaufbau.
Markenform
Vorgeschlagen wird ein Rechteck oder Quadrat mit einer Kantenlänge von > 1mm, mit einem
Freiraum
von > 0,5 mm.
Abb. 11.5 - 4 Empfohlene Markenform
HINWEIS
Einfachkreuze sind ebenfalls geeignet, benötigen jedoch mehr Platz. 11
0,5 mm
1,0 mm

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Markenaufbau
Vorschlag 1
Markenaufbau Schwarze Widerstandspaste als Hintergrund. Darauf gedruckt Leiterpaste als Marke.
Empfehlung Hintergrund an allen Seiten 0,75 mm größer als die Marke.
Beleuchtungsart Normallicht
Vorteil Guter Kontrast; Gute Schärfe;
Referenz Leiterbahnschicht
Bewertung Diese Kombination ergibt die besten Ergebnisse. Sehr empfehlenswert.
Vorschlag 2
Markenaufbau Marke aus Leiterbahnmaterial; z.B 6119 und mit Passivierung Glas 4330 überdruckt.
Beleuchtungsart Schräglicht
Vorteil kein zusätzlicher Arbeitsschritt
Referenz Leiterbahnschicht
Bewertung Marken sind unschärfer als bei Vorschlag 1. Empfehlenswert.
Vorschlag 3
Markenaufbau Marken aus Leiterbahnschicht gegen freie Keramik als Hintergrund
Beleuchtungsart Schräglicht oder Normallicht (je nach Paste)
Vorteil kein zusätzlicher Arbeitsschritt
Referenz Leiterbahnschicht
Anmerkung Marken sind unschärfer als bei Vorschlag 2.
Markenabbildung hängt von umgebener Freifläche ab. Evt. muss jede Schaltung
eigens geteacht werden.
Bewertung Bedingt empfehlenswert.