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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.8 K oplanaritäts-Lasermodul (80F4) 487 11 . 8 Kopla narität s-Laserm odul (80F 4 ) 1 1 .8.1 Funktion…

11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.7 Flip-Chip-Visionmodul für den Pick&Place-Kopf Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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11.7.3 Technische Daten
Flip-Chip-Größe
mit Einfachmessung
mit Mehrfachmessung
1x1mm
bis max. 7x9mm
bis max. 20mmx20mm
Abmessung < 3mmx6mm Spezialpipette, Zuführtoleranz < 0,2 mm Kantenlänge
Min. Bump-Durchmesser 80µm
Bestückzyklus min. 2s (je nach Bumpanzahl)
IC-Raster:
Lead-Pitch
Bump-Pitch
0,25mm
0,15mm
Gesichtsfeld 9mmx11,5mm
Beleuchtungsart Auflicht (drei frei programmierbare Ebenen)

Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware
Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.8 Koplanaritäts-Lasermodul (80F4)
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11.8 Koplanaritäts-Lasermodul (80F
4
)
11.8.1 Funktionsbeschreibung
Mit dem Koplanaritäts-Lasermodul werden die vertikalen Verbiegungen der Anschlussbeinchen
von Bauelementen gemessen. Die Vermessung der Beinchenhöhe erfolgt berührungslos nach
dem Prinzip der Lasertriangulation.
Der Bestückkopf holt das zu prüfende Bauelement ab, zentriert es optisch mit der IC-Kamera
und fährt es nacheinander mit allen vier Seiten über den feststehenden Laserstrahl des Koplana-
ritäts-Lasermoduls. Dabei wird jedes Anschlussbeinchen von unten vom Laserstrahl abgetastet.
Das von der Unterseite der Beinchen gestreute Laserlicht wird von einem Sensor erfasst und
dient als Grundlage für die Berechnung der exakten Position der Beinchen zur Leiterplatte. Die
dabei ermittelten Positionswerte werden dann mit dem vom Anwender vorgegebenen Grenzwert
verglichen. Wird dieser Wert überschritten, wird das Bauelement entsorgt bzw. zurückgelegt.
Abb. 11.8 - 1 Messprinzip Laser-Triangulation
(1) Empfängeroptik (2) Detektor
(3) Messsignal (4) Zeit t
(5) Laser (6) Sendeoptik
(7) Verfahrrichtung

11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.8 Koplanaritäts-Lasermodul (80F4) Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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Das Koplanaritäts-Lasermodul wird in Kombination mit der optischen Bauelementezentrierung
und einem Visionmodul eingesetzt. Bauelemente mit verbogenen oder fehlenden Anschluss-
beinchen werden erkannt und ggf. entsorgt.
11.8.2 Technische Daten
Bauelementespektrum: Verwendbar für ’Gullwing’-Bauelementeformen, Teilung > 0,3
Bauelementgröße und Anschlussrastermaß begrenzt durch das
Bauelemente-Lageerkennungssystem,
d.h. max. Größe 43,0 mm x 43,0 mm x 11,0mm.
Messprinzip: Berührungsloses Messen mittels Laser-Triangulation
Algorithmus Funktionen: JEDEC-Standard - Berechnung der Aufsetzebene; sämtliche
Abweichungen werden bezüglich dieser Ebene bestimmt. Eine
Schräglage des Bauelementes an der Saugpipette, die z. B. durch
einen Adapter verursacht werden kann, hat somit keinen Einfluss
auf die ’Gut/Schlecht’-Entscheidung.
Leistung: < 5 mW
Messbereich: ± 2,5 mm
Laserfokus: elliptisch, 50µm x 95µm
Temperaturstabilität: ± 1µm/K
Wellenlänge: 670 nm
Auflösung: 0,25µm
Abtastrate: 10 kHz
Masse: 500 g
Betriebstemperatur: 0°C ... 40
Luftfeuchtigkeit: 5 - 95% nicht kondensierend
Umgebungsdruck: Atmosphärendruck
Vibration: entsprechend IEC 68-2-6
Mechanischer Schock: entsprechend IEC 68-2-27
EMV: gemäß EN 50081-2 Störaussendung
gemäß EN 50082-2 Störfestigkeit
Schutzgrad: IP 64
Mech. Abmessungen: 118 mm x 30 mm x 125,5 mm
Zulässiges Fremdlicht: 30.000 lx
Sicherheit: Das Koplanaritätsmodul entspricht, wenn es in der Maschine
installiert ist, der Laserklasse 1. Das Modul ist außerhalb der
Maschine ohne zusätzliche Installationen oder ohne Eingriff in die
Schutzfunktionen nicht funktionsfähig. Sollten die Schutzfunktionen
am Gerät umgangen werden, entspricht es automatisch der
Laserklasse 3B - Verletzungsgefahr für Auge und Haut
-
und erfordert somit Schutzmaßnahmen nach VBG 93.