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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4 11 Stationserweiterungen / Hardware Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.11 Fördererlageerkennung 515 Besteht in den Nutzendat en ein Eintr ag für eine Spur, w ird die Pos i…

11 Stationserweiterungen / Hardware Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4
11.11 Fördererlageerkennung Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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11.11 Fördererlageerkennung
11.11.1 Allgemeines
Werden Förderer mit Positionsmarken gerüstet, können diese Förderer vermessen werden.
Diese Funktion unterstützt ebenfalls die Flächenmagazin-Halterung (manuelles Tray), falls diese
mit Positionsmarken versehen ist.
Wird die Funktion "Förderer-Lageerkennung" vom Linienrechner vorgegeben, dann erscheint in
den Maschinenoptionen diese Funktion.
In den Maschinenoptionen können Sie die Förderer-Lageerkennung an der jeweiligen Station
aktivieren bzw. deaktivieren.
. 11
Abb. 11.11 - 1 Fördererlageerkennung
HINWEIS:
Nach dem Einschalten der Station ist die Funktion "Förderer-Lageerkennung" immer ausgeschal-
tet. 11

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Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE 11.11 Fördererlageerkennung
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Besteht in den Nutzendaten ein Eintrag für eine Spur, wird die Position der Zentriermarke mit der
LP-Kamera auf dem jeweiligen Förderer angefahren. Der beim Messvorgang evt. ermittelte Zen-
triermarken-Offset wird dann dieser Spur zugeordnet und beim Abholvorgang auf die Abholposi-
tion aufaddiert.
11.11.1.1 Einschränkungen
– Die Förderer-Lageerkennung kann nicht für Magazinträger, die im Waffle-Pack-Wechsler ge-
rüstet werden, angewendet werden.
– Es können maximal drei Markenpositionen pro Förderer definiert werden.
– Förderermarken auf der rechten Tischseite (in Transportrichtung gesehen) können an der 80F
nicht vermessen werden.
HINWEIS:
Diese Einschränkung ist für Maschinen mit "Kamera unter Portal" nicht gültig. 11
– Steht ein Förderer auf Stellplatz 118 und liegt die Markenposition des äußeren Abholfaches
näher an der Verfahrbereichsgrenze der X-Achse als die Abholposition, dann können der För-
derer der Serie 8 mm S und Bulk-Case-Förderer nicht vermessen werden.

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11.12 Feinkalibrierung Softwareversion SR.406.xx Ausgabe 02/2000 DE
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11.12 Feinkalibrierung
11.12.1 Übersicht
Bei der Feinkalibrierung wird der Bestückoffset des Automaten vermessen und daraus die Kor-
rekturwerte ermittelt. Das Messprogramm ’Feinkalibrierung’ ist in das SITEST-Programm inte-
griert. Eine ausführliche Beschreibung der Messprozedur finden Sie in der Bedienungsanleitung
’Feinkalibrierung’ (Art.-Nr. 00191655-01)
VORSICHT
Der Zugang zum SITEST-Programm ist mit einem Passwort geschützt. Es darf nur von Techni-
kern der Firma Siemens oder von Personen mit entsprechender Qualifikation aufgerufen und be-
dient werden. 11
11.12.2 Systemvoraussetzungen
Für den Einsatz der Feinkalibrierung sind folgende Systemvoraussetzungen zu erfüllen:
Automatentyp S2x, ab F
4
Stationsrechner-Software ab Version 406.xx
SITEST ab Version 406.xx
11.12.3 Mess- und Hilfsmittel
Im Standardlieferumfang sind enthalten:
– Messplatte (Glasplatte im Metallrahmen)
– doppelseitig klebende Klarsichtfolie
– Beleuchtungseinheit
– Magazin mit Bauelementen aus Glas für den Revolverkopf und Pick&Place-Kopf mit Fine-
Pitch-Visionmodul
Zusätzlich muss bestellt werden:
– Manuelles Tray (Flächenmagazinträger) zur Aufnahme des Magazins für die Bauelemente aus
Glas (Artikelnummer 00116430-xx)