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1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksub strat-Zentrierung HS-50 SIPLACE HS-50 1.1 Übersicht Ausgabe 01/01 8 trierung wi rd mittel s Y -Schlauchv erbindun g im Druck luftzweig des S toppers (5,6 b ar) ange - schlos se…

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SIPLACE HS-50 1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Ausgabe 01/01 1.1 Übersicht
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In dieser Anleitung ist die Nachrüstung der Option "Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung
HS-50" beschrieben. Die Nachrüstung darf nur vom SMD-Servicetechniker der Fa. Siemens AG
durchgeführt werden.
Im Vorfeld der Nachrüstung ist zu beachten:
Die Option "Mechanische Keramiksubstratzentrierung HS-50" wird immer in beiden Bear-
beitungsbereichen des Transportes, bei Doppeltransport in der Regel auch in beiden LP-
Transporten, eingebaut.
Ein Nachrüstsatz der Keramiksubstratzentrierung HS-50 enthält
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der HS-50 !
Bei älteren HS-50 sind die 2 Befestigungs- und die Zentrierbohrungen zur Montage der me-
chanischen Substratzentrierung evtl. noch nicht in der Hubtischplatte vorhanden. Dies muß
vor der Nachrüstung mit dem Kunden abgeklärt werden, damit die entsprechende Anzahl
von
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(mit Bohrungen) mitgenommen werden und der Zeitauf-
wand für die Nachrüstung geplant werden kann.
Falls am HS-50-Bestückautomat die Transportsteuerung TSP 100 vorhanden ist, wird
diese im Zusammenhang mit der Nachrüstung der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrie-
rung mittels Transportsteuerung
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TSP 200 auf den neuen Stand TSP 200
umgerüstet (siehe Abschn. 1.3, Voraussetzungen).
Dieser Zeitaufwand muß bei der Planung der Nachrüstung einkalkuliert werden.
Somit ergeben sich für die Nachrüstung der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrierung 2 ver-
schiedene Situationen für den elektrischen Anschluß, wie im Detail im Abschn. 1.5.11 und Ab-
schn. 1.5.12 beschrieben.
Anschluß an die Umsetzplatine ("Huckepackplatine") der Transportsteuerung "Umrüst-
handling TSP 200" im Maschinenständer,
Anschluß an die Umsetzplatine (im LP-Transportbereich) der Transportsteuerung "Serien-
handling TSP 200".
Das Magnetventil wird (pro Bearbeitungsbereich) im längsseitigen Kabelkanal an der festen
Transportseite untergebracht. Der Pneumatikschlauch der jeweiligen Keramiksubstrat-Zen-
1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 SIPLACE HS-50
1.1 Übersicht Ausgabe 01/01
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trierung wird mittels Y-Schlauchverbindung im Druckluftzweig des Stoppers (5,6 bar) ange-
schlossen.
Die Transportbaugruppen werden für den Einsatz der mechanischen Keramiksubstrat-Zentrie-
rung (X-Zentriereinheit) durch Einbau der Niederhalter aus dem Nachrüstsatz umgerüstet.
Zur Anpassung an die zu verarbeitende Substratgröße (50 mm bis 140 mm) wird die entspre-
chende Anschlagschiene und die entsprechende Anschlageinheit (Satz 1, 2 oder 3) an der X-
Zentriereinheit montiert. Diese Teile sind in vormontierter Form im Nachrüstsatz enthalten
(siehe Abschn. 1.4 und Abschn. 1.5.9).
HINWEIS:
Für HS-50-Maschinen mit optionalem "LP-Transport, links" ist auf Anfrage die Erstellung eines
Nachrüstsatzes "Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50 für LP-Transport links", mög-
lich. Diese Nachrüstung ist hier nicht beschrieben, ist aber analog ausführbar.
Abb. 1.1.1 Übersicht: Anordnung der Keramiksubstrat-Zentrierungen, feste Transportseite rechts.
SIPLACE HS-50 1 Nachrüstanleitung: Mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung HS-50
Ausgabe 01/01 1.2 Sicherheitshinweise
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GEFAHR
Die Nachrüstung der Keramiksubstrat-Zentrierung darf nur vom Servicetechniker der Fa. Sie-
mens AG durchgeführt werden.
Übergeordnet gelten die Sicherheitshinweise im Kapitel Betriebssicherheit der Betriebsanleitung
und der Serviceanleitung.
Der Automat SIPLACE HS-50 wird mit
219/380 V +/- 5% bzw.
230/400 V +/- 5% bzw.
239/415 V +/- 5% bzw.
117/204 V +/- 5% bzw.
133/230 V +/- 5%,
50/60 Hz Netzspannung versorgt.
Teile der Anlage führen daher gefährliche Spannungen, im Maschinenständer-Innenraum auch
bei ausgeschaltetem Hauptschalter !
VOR allen Arbeiten muß - nach ordnungsgemäßem Herunterfahren des Windows-Bebtriebssy-
stems NT - die Maschine am Hauptschalter AUS-geschaltet und vom Netz getrennt worden sein.
Zusätzlich muß anschließend die Druckluftzuführung am Hauptventil der Drucklufteinheit im Ma-
schinenständer abgeschaltet und durch Betätigen des Nadelventils an der Drucklufteinheit entlüf-
tet worden sein (insbesondere wegen Verletzungsgefahr, bedingt durch Restluft, am Schneid-
gerät pneumatisch und wegen erforderlicher Arbeiten im Druckluftzweig).
Beachten Sie jederzeit die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften und die speziellen
Sicherheitsvorschriften Ihres Landes. Bei allen Arbeiten im Maschinenständer-Innenraum ist DIN
EN 60204 einzuhalten.
Beachten Sie die Ausführungen zu den Restpannungen im Kapitel "Betriebssicherheit".
Beachten Sie die EGB -Vorschriften (siehe Kap. Betriebssicherheit), z. B. bei den Arbeiten an der
Umsetzplatine LP-Transportsteuerung.
Sichern Sie die Maschine während der Nachrüstung gewissenhaft gegen andere Personen und
gegen unbefugtes Wiedereinschalten, wie in der Betriebsanleitung im Kapitel "Verriegeln des Au-
tomaten...." beschrieben.
Bei der Arbeit mit dem SITEST-Programm besteht zusätzliche, erhöhte Unfallgefahr.
Das SITEST-Programm darf nur durch hierfür autorisierte Personen gestartet werden.
Für die Arbeit mit dem SITEST-Programm muß der BE-Wechseltisch immer eingefahren und rich-
tig angedockt sein.