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Offsetaufnahmesystem für SIPLACE 80 S15 / S20 / F3 / F4 Betriebsanleitung
Ausgabe 01/98
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1.2 Definitionen
Qualifiziertes bzw. ausreichend geschultes Personal:
Personen, die mit der Aufstellung, dem Betrieb und der Instandhaltung des Bestückautomaten und der
Zusatzgeräte vertraut sind und über eine entsprechende Qualifikation verfügen, wie z.B.:
•
Die Ausbildung oder Unterweisung bzw. Berechtigung, Stromkreise und Anlagenteile gemäß den
Standards der Sicherheitstechnik ein- und auszuschalten, freizuschalten, zu erden oder zu kenn-
zeichnen.
•
Die Ausbildung oder Unterweisung gemäß den Standards der Sicherheitstechnik in Pflege und Ge-
brauch einer angemessenen Sicherheitsausrüstung.
•
Die Schulung in erster Hilfe.
Gefahr !!!
Im Sinne dieser Betriebsanleitung bedeutet, daß Tod, schwere Körperverletzung oder erheblicher
Sachschaden eintreten werden, wenn die Gefahrenhinweise nicht beachtet werden.
Vorsicht !
Im Sinne dieser Betriebsanleitung bedeutet, daß eine leichte Körperverletzung oder ein Sachschaden
eintreten kann, wenn die Vorsichtshinweise nicht beachtet werden.
Hinweis
Im Sinne dieser Betriebsanleitung ist eine wichtige Information über das Produkt oder den jeweiligen
Teil der Betriebsanleitung, auf die besonders aufmerksam gemacht werden soll.
Eine Nichtbeachtung sämtlicher Hinweise kann zu Tod, schweren Körperverletzungen und/oder erheb-
lichen Sachschäden führen!

Betriebsanleitung Offsetaufnahmesystem für SIPLACE 80 S15 / S20 / F3 / F4
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1.3 Benötigtes Werkzeug und Hilfsmittel
−
Koffer (Artikel-Nr. 00335381-01) mit verzugsfreiem Mikroskop (Artikel-Nr. 00334518-01), Offset-
messplatte komplett (wird im folgenden Text “Glasplatte” genannt, Artikel-Nr. 00334513-01) und
Kunststoffdeckel (Artikel-Nr. 00334509-01), Box mit Glasbauelementen (Artikel-Nr. 00334587-01),
Bestück-Software (auf Diskette), Klebefolie, Glasreiniger, ein Zuführaufsatz für kleine Glasbauele-
mente, eine Zuführaufnahme für großes Glasbauelement
−
Linearförderer, z. B. Artikel-Nr.: 00142031-03
−
Pipetten (unbeschädigt, wenn möglich neu):
Typ 617 für SIPLACE S15
Typ 720 für SIPLACE S20 und SIPLACE F4
Typ 820 für SIPLACE F4/6
Typ 419 für den IC-Kopf
−
Weicher Lappen für Abwurfbehälter
Nicht unbedingt nötig, aber hilfreich:
−
MS Excel Version 5.0 (Windows 3.x) oder höher
−
Excel-Seiten zur Auswertung (Dateien auf Diskette)
− 1.4 Voraussetzungen an der Maschine
− Die Maschine muß betriebswarm sein (mindestens 3 Stunden Betrieb)
− Transportbreite von 135 mm muß möglich sein, d. h. Keramiksubstrat-Zentrierung und Vakuum-
LP-Unterstützung müssen demontiert werden
− Stellplatz für Förderer muß frei sein
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1.5 Voraussetzungen des Bedienpersonals
Die beschriebenen Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem bzw. ausreichend ausgebildetem Personal
durchgeführt werden. Siehe dazu die Definition unter 0. Darüber hinaus ist die Absolvierung eines
Siemens Servicetechnikerkurses Voraussetzung.
2. Feststellen der Korrekturwerte
2.1 Vorbereitende Arbeiten
•
Stellen Sie die Transportbreite auf die Breite der Glasplatte ein.
•
Rüsten des Förderers: Wählen Sie den Stellplatz (links/rechts) entsprechend dem Kopf, der ver-
messen werden soll und legen Sie den benötigten Zuführaufsatz auf den Förderer. Reinigen Sie
die Glasbauelemente gründlich mit Glasreiniger und legen Sie sie anschließend mit Hilfe des Sau-
gers in den Förderer. Die Rotierung spielt dabei keine Rolle (die Bauelemente sind symmetrisch),
es ist aber darauf zu achten, daß sich die Pinstrukturen auf der Unterseite befinden.
•
Rüsten Sie die für Ihren Maschinentyp richtigen Pipetten:
Revolverkopf der SIPLACE S15: Typ 617
Revolverkopf der SIPLACE S20 und SIPLACE F4: Typ 720
Revolverkopf der SIPLACE F4/6: Typ 820
IC-Kopf der SIPLACE F-Familie: Typ 419
•
Reinigen Sie die Glasplatte (Glasreiniger aus dem Koffer) und bringen Sie die Klebepads auf. Zie-
hen Sie dazu die weiße Schutzfolie vorsichtig ab, ohne die Klebepads von der durchsichtigen Trä-
gerfolie zu lösen. Legen Sie die Glasplatte auf eine saubere Unterlage (Beschriftung bei Draufsicht
spiegelverkehrt). Schlagen Sie die Trägerfolie der Klebepads an der rechten vorderen Kante der
Glasplatte an (in Transportrichtung gesehen). Die Klebepads müssen sich nun jeweils etwa in der
Mitte der einzelnen Bestückpositionen befinden. Drücken Sie die Klebepads gut an und ziehen Sie
vorsichtig die Trägerfolie ab. Achten Sie darauf, daß kein Klebepad an der Trägerfolie hängen
bleibt. Es kann mehrmals auf die gleichen Klebepads bestückt werden.
• Legen Sie einen weichen Lappen in den Abwurfbehälter.
• Bauen Sie das Mikroskop an einem sicheren Standort in der Nähe der Maschine auf.
• Legen Sie das Auswerteformular bereit (ggf. ausdrucken).