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Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 6 V isionfunktionen Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Geh ä useformen 377 6.7.8.4 T esten der Be leuchtungseinste llung Die Be leuchtun gspa…

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6 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
6.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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Abb. 6.7.11 Beleuchtungsparameter für Bauelemente an der 6-Segment-Collect&Place-Kopfkamera (32x32)
Einstellen der Beleuchtung von Bauelementen
Chip
IC
Melf
BGA
Tantal
Kondensator
J-Lead
PLCC
Keramik-
BGA
Plastik-
BGA
0805 und
größer
0603
Allgemein
Gullwing
SO, SOT,
TSOP
QFP
,
Sonderbauelemente
Leistungs-
transistor
PLCC-
Sockel
Stecker
Quarz
TBGA
glänzend
TBGA
matt
ca. 180
255
Falls nötig,
folgende Farb-
tafel verwenden
1
Spiegelnd
8
6
2
7
5
3
4
6
1
2
3
4
5
Nicht für spiegelnde Bauelemente verwenden.
Negativen Ballkontrast bei der Ballabbildung verwenden.
Die Beschreibung darf nur die innerste Ballreihe enthalten. Negativen Kontrast verwenden.
Vorbehaltlich der Bestückbarkeit der Bauelemente. Die Prüfung muß für jeden Typ erfolgen.
7
Die Kante der großen Kühlfläche ist bei einigen Exemplaren herstellungsbedingt stark unregelmäßig. Im Zweifel nicht für die Messung benützen.
Bis zu PLCC 52 Sockel. Auf korrekte Pipette achten!
Falls nötig, wie ein BGA beschreiben.
8
Als FDC beschreiben. Meßmodus Size + Lead
150
255
Kontrast-
empfindlichkeit
flach:
steil:
150
200
flach:
steil:
120
150
flach:
steil:
255
40
flach:
steil:
200
120
flach:
steil:
255
130
flach:
steil:
150
150
flach:
steil:
70
140
flach:
steil:
0
255
flach:
steil:
200
0
flach:
steil:
200
0
flach:
steil:
0
150-200
flach:
steil:
0-30
150-200
flach:
steil:
255
150
flach:
steil:
0
150-200
flach:
steil:
200
120-180
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6.7.8.4 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option Beleuchtung einstellen (siehe Abschnitt
6.6.4.8, Seite 325). Danach können Sie mit der Option Bauelement messen’” das Bauelement
vermessen und anhand des Meßergebnisses die Einstellungen überprüfen. 6
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor: 6
Å Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildung 6.7.11 eine Messung
durch. Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Å Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Å Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt: 6
Å Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden
einzelnen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Å Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Å Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer je-
den einzelnen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Ermitteln Sie diesen unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Å Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der
gesuchte optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests: 6
Einstellwerte aus der Abbildung:
flach: 150
steil: 180
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte um 50 % reduzieren.
flach: 75
steil: 90
Einstellwerte um 50 % erhöhen.
flach: 225
steil: 255
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte auf die vorgeschlagenen Werte zurücksetzen:
flach: 150
steil: 180
© optimale Einstellung
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HINWEIS
Achten Sie insbesondere bei 0603-Bauelementen darauf, dass die Pipette nicht mit abgebildet
wird.
Nehmen Sie im Zweifelsfall das Bauelement von der Pipette ab und prüfen Sie mit der Option Be-
leuchtung, ob die Pipette abgebildet wird. 6
6.7.8.5 Allgemeine Hinweise zur Einstellung der Beleuchtungswerte
Es ist in der Regel vorteilhafter, das Bauelement heller als zu dunkel zu beleuchten. Eine Ab-
bildung in der Sättigung ist einer kontrastarmen Abbildung vorzuziehen.
Die Beleuchtung ist dann optimal eingestellt, wenn nur die Beinchen und nicht der Bauelemen-
tekörper abgebildet werden.
Gelingt es Ihnen nicht, eine deutliche Trennung in der Abbildung zwischen Körper und Bein-
chen zu erzielen, empfehlen wir Ihnen, Körper und Beinchen gleichmäßig auszuleuchten und
danach den Umriß zu messen.
6.7.9 Einstellen der BE-Beleuchtung an der 6-Segment-Collect&Place-Kopf-
kamera (Visionmodul für Flip-Chips, Bare Dies usw., DCA-Option)
6.7.9.1 Allgemeines zur Beleuchtungstechnik
Ziel der Beleuchtungseinstellung ist es, die Beinchen bzw. Balls eines Bauelements möglichst
kontrastreich abzubilden. Zugleich kommt es darauf an, die Darstellung des Bauelementekörpers
zu unterdrücken. 6
Diese Anleitung soll Ihnen helfen, bestmögliche Beleuchtungsparameter zu ermitteln. Dabei sind
die Vorgaben in dieser Anleitung nicht als starres Regelwerk zu verstehen. Gehen Sie vielmehr
zunächst nach der Anleitung vor und ändern Sie dann selbst die Parameter ab, wenn dies not-
wendig sein sollte. Es gibt sicherlicht das eine oder andere Bauelement, dessen Beinchen sich
mit anderen als den in dieser Anleitung vorgeschlagenen Werten besser darstellen lassen. 6
Das Beleuchtungssystem besteht aus vier verschiedenen Beleuchtungsebenen, deren Intensitä-
ten Sie einzeln programmieren können. Durch Anwahl oder Kombination der einzelnen Beleuch-
tungsebenen läßt sich die Beleuchtung für ein breites Bauelementespektrum optimal anpassen.6
Ebene Beleuchtungsebene 6
Die ebene Beleuchtungsebene ist speziell für Flip-Chips, µBGAs und Melf-Bauelemente geeig-
net. Sie hebt Balls besonders deutlich hervor.