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Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11 Stationserweiterungen/Hardware Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 11.5 Keramiksubstrat-Zentrierung 507 1 1.5.6 Optische Zentrierun g mit der Multicolor-LP-Kamera 1 1.5.6. 1…

11 Stationserweiterungen/Hardware Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM
11.5 Keramiksubstrat-Zentrierung Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE
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Markenaufbau
Vorschlag 1
Markenaufbau Schwarze Widerstandspaste als Hintergrund. Darauf gedruckt Leiterpaste als Marke.
Empfehlung Hintergrund an allen Seiten 0,75 mm größer als die Marke.
Beleuchtungsart Normallicht
Vorteil Guter Kontrast; Gute Schärfe;
Referenz Leiterbahnschicht
Bewertung Diese Kombination ergibt die besten Ergebnisse. Sehr empfehlenswert.
Vorschlag 2
Markenaufbau Marke aus Leiterbahnmaterial; z.B 6119 und mit Passivierung Glas 4330 überdruckt.
Beleuchtungsart Schräglicht
Vorteil kein zusätzlicher Arbeitsschritt
Referenz Leiterbahnschicht
Bewertung Marken sind unschärfer als bei Vorschlag 1. Empfehlenswert.
Vorschlag 3
Markenaufbau Marken aus Leiterbahnschicht gegen freie Keramik als Hintergrund
Beleuchtungsart Schräglicht oder Normallicht (je nach Paste)
Vorteil kein zusätzlicher Arbeitsschritt
Referenz Leiterbahnschicht
Anmerkung Marken sind unschärfer als bei Vorschlag 2.
Markenabbildung hängt von umgebener Freifläche ab. Evt. muss jede Schaltung
eigens geteacht werden.
Bewertung Bedingt empfehlenswert.

Betriebsanleitung SIPLACE F5/F5 HM 11 Stationserweiterungen/Hardware
Softwareversion SR.407.xx Ausgabe 01/2001 DE 11.5 Keramiksubstrat-Zentrierung
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11.5.6 Optische Zentrierung mit der Multicolor-LP-Kamera
11.5.6.1 Allgemeines
Anstelle der Unterportal-LP-Kamera lässt sich als Option eine Multicolor-LP-Kamera installieren.
Mit der Multicolor-LP-Kamera stehen vier wählbare Beleuchtungsarten zur Verfügung. Damit lässt
sich die Markenerkennung erheblich steigern und somit die Zentriergenauigkeit erhöhen.
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Abb. 11.5 - 5 Multicolor-LP-Kamera
11.5.6.2 Beleuchtungsarten der Multicolor-LP-Kamera
An der Multicolor-LP-Kamera können folgende Beleuchtungsarten gewählt werden:
– Standardbeleuchtung
Mit dieser Mischung aus weißer und Infrarot-Beleuchtung lässt sich ein breites Spektrum von
Marken erkennen. Durch Variation der Beleuchtung kann der Kontrast der Abbildung verbes-
sert und somit die Zentrierung unterschiedlicher Marken optimiert werden.
– Weiße Beleuchtung
Diese Beleuchtungsart wird für Standard-Leiterplatten mit verzinnten Marken verwendet.
– Schräglicht blau
Damit kann bei blanken Passmarken auf hellem Basismaterial wie Keramik oder CEM (c
om-

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posite electrochemical materials, elektrolytsich abgeschiedene Verbundstoffe) in den meisten
Fällen eine deutliche Verbesserung des Kontrastes erzielt werden. Auch durch Lötstopplack
überdeckte Passmarken lassen sich auf hellem Untergrund besser erkennen.
– Infrarot-Beleuchtung
Der Einsatz dieser Beleuchtungsart ist insbesondere sinnvoll für Marken, die mit Lötstopplack
abgedeckt sind oder für Marken auf Flex-Material. Bei Silber/Platin-Marken auf Keramik lässt
sich eventuell eine Verbesserung der Erkennung erzielen, was vorab durch eine Probezentrie-
rung/-bestückung festgestellt werden sollte.