00197496-01_UM_SiClusterMultiline_DE_EN - 第85页
Arbeiten mit dem Regel-Editor SIPLACE SiCluster Multiline SIPLACE SiCluster Multiline 85 8 8 A r b e it e n m it d e m R e g e l- E d it o r Arbeiten mit dem Regel-Editor ► Öffnen Sie die Funktion (1) , für die Sie die g…

Übersicht über die Optimierungsparameter
Optimierungsparameter: Cluster-Parameter
84 SIPLACE SiCluster Multiline SIPLACE SiCluster Multiline
Erhöhte Clusteranzahl
zulassen
Aktiviert: Der Abgleich der Produktionszeit nimmt eine Erhöhung der Cluster-
Anzahl in Kauf, um die gewünschte Soll-Produktionszeit der Rüstungen zu er-
reichen.
Min. Soll-Produktions-
zeit (h:m:s]
Tragen Sie hier die gewünschte Soll-Produktionszeit der einzelnen Rüstungen
ein.
Sich gegenseitig
ausschließende Grup-
pen
Für die von SiCluster Multiline erstellten Cluster-Aufträge wird diese Option
grundsätzlich aktiviert. Diese Option bewirkt, dass Lose zweier verschiedener
Exclusiv--Gruppen nicht demselben Auftrag zugeordnet werden.
Abschnitt - Constant-Table-Optimierer
Max. Solver-Laufzeit
[h:m:s]
Maximale Zeit, die während der SiCluster-Optimierung genutzt wird, um die
Belegung der konstanten Tische festzulegen.
Soll-Füllgrad
% Freie Tische Für den Soll-Füllgrad können Sie wählen, wie voll die konstanten und die freien
Tische gerüstet werden dürfen.
Dieser Wert wird als Vorschlag in der Registerkarte Linieneinstellungen unter
Cluster Füllstand [%] eingetragen und kann dort angepasst werden. Siehe
dazu "4.10 Individuelle Linieneinstellungen vornehmen" [ ➙ 55].
% Konstante Tische
Erneute Optimierung der konstanten Tische
Rüstung konstanter
Tische akzeptieren
(schnell)
Mit dieser Auswahl legen Sie fest, dass keine Nachoptimierung erfolgt.
Optimierer zur erneu-
ten Optim. der
Rüstung für die kons-
tanten Tische verwen-
den (langsam). Der
Füllgrad der konstan-
ten Tische sollte 97%
nicht überschreiten
Wenn Sie dagegen die Nachoptimierung verwenden möchten, dann können
Sie hier vorgeben, wie lange die Optimierung pro Los rechnen darf, um auf ein
neues Minimum zu kommen.
Maximale Laufzeit pro Los: [h:m:s]
Parameter Beschreibung

Arbeiten mit dem Regel-Editor
SIPLACE SiCluster Multiline SIPLACE SiCluster Multiline 85
8
8 Arbeiten mit dem Regel-Editor
Arbeiten mit dem Regel-Editor
► Öffnen Sie die Funktion (1), für die Sie die gewünschte Regel erstellen wollen.
Registerkarte: Konfiguration – Regel-Editor öffnen
⇨ Je nachdem, welche Funktion Sie in der Registerkarte Konfiguration gewählt haben, wird der ent-
sprechende Regel-Editor angezeigt.

Arbeiten mit dem Regel-Editor
86 SIPLACE SiCluster Multiline SIPLACE SiCluster Multiline
Funktion Beschreibung
Regeln für gleiche
Linien
Die durch diese Regeln verbundenen Lose sollen jeweils auf derselben Linie ge-
fertigt werden.
Regeln für gleiche
Aufträge (Inklusiv-
Gruppen)
Die durch diese Regeln verbundenen Lose sollen jeweils in einer gemeinsamen
Rüstung gefertigt werden. Durch jede Regel wird eine Inklusiv-Gruppe für diese
Lose gebildet. Bei der Optimierung durch SiCluster Professional wird mit einer
Inklusiv-Gruppe erreicht, dass diese Lose in eine gemeinsame Rüstung kom-
men.
Beispiel:
Ein typischer Anwendungsfall für die Inklusiv- Gruppe ist die Bindung von Ober-
und Unterseiten von Leiterplatten (Top/Bottom) in eine gemeinsame Rüstung.
Es ist meist vorteilhaft, dass die Ober- und Unterseiten von Leiterplatten auf der
gleichen Linie und in einer gemeinsamen Rüstung produziert werden sollen.
Regel für unter-
schiedliche Aufträge
(Exklusiv-Gruppen)
Die durch diese Regel getrennten Lose dürfen auf derselben Linie, aber nicht in
einer gemeinsamen Rüstung produziert werden. Durch diese Regel werden Ex-
klusiv-Gruppen für diese Lose gebildet. Bei der Optimierung durch SiCluster
Professional wird mit jeder Exklusiv-Gruppe erreicht, dass diese Lose NICHT in
eine gemeinsame Rüstung mit Losen aus einer anderen Exklusiv-Gruppe kom-
men.
Beispiel:
Es gibt Leiterplatten mit den Prozessanforderungen Kunde A, Kunde B und Kun-
de C. Es werden die Exklusiv-Gruppen 'Kunde A' und 'Kunde B ODER Kunde C'
definiert. In diesem Fall darf eine Leiterplatte mit der Anforderung 'Kunde A' we-
der gemeinsam mit einer Leiterplatte mit Anforderung 'Kunde B' noch mit einer
Leiterplatte mit Anforderung 'Kunde C' gemeinsam in einem Auftrag produziert
werden.
Linien-Ausschlüsse Die durch diese Regeln definierten Lose dürfen nicht auf einer bestimmen Linie
produziert werden. Zu diesem Zweck können Regeln mit Linienausschlüssen er-
stellt werden.
Für jede Regel werden zunächst Prozessattribute für die Lose definiert (siehe
Regeln für gleiche Linien). Im zweiten Schritt werden die Linie oder mehrere Li-
nien bestimmt, auf der diese Lose nicht gefertigt werden sollen. Siehe "8.2 Regel
für Linien-Ausschlüsse erstellen" [ ➙ 89]
Beispiel:
Für alle Linien mit S-Tischen wird die Prozessfähigkeit, "S-Linie" eingetragen.
Für einige Lose wird die Prozessanforderung "Kunde X" eingetragen. Um zu ver-
hindern, dass die Lose des Kunden X auf einer S-Linie produziert werden, wird
ein neuer Linienausschluss mit Los-Regel "Kunde X" und Linien-Regel "S-Linie"
angelegt.