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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 5.10. V erbesserung der Bestückqualität Die Bestückqualität wurde in folgenden Punkten verbessert: - Minimierung fehlender Bauteile auf der Leiterplat…

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Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.6. Freigabe der Feinkalibrierung
Die Feinkalibrierung ist mit dieser Version uneingeschränkt freigegeben.
5.7. Synchronisation der Datenversorgung
Integration des Patches "Mobilink"
Um Probleme bei der Datenversorgung bei einer Auftragsänderung zu vermeiden, sendet Setup Center
die Daten erst an die Station, wenn die Datenaufbereitung abgeschlossen ist und der neue Auftrag
durch SIPLACE Pro vorgegeben wurde. Setup Center und die Station arbeiten bei Auftragsvorgabe
synchronisiert.
5.8. Überarbeitung des Doppeltransports
Bisher war beim synchronen Doppeltransport der Leiterplatten-Barcode auf 2 mal 12 Zeichen
beschränkt. Diese Einschränkung wurde aufgehoben. Es sind 2 mal 40 Zeichen erlaubt.
5.9. Externes Auslesen der Maschinen-ID
Die Maschinen-ID kann von der SIPLACE Pro Software ab Version 3.0. ausgelesen werden
(Schnittstelle SR). Die Maschinen-ID ist Voraussetzung für die folgende Software:
- Setup Center ab Version 2.2
- OIS ab Version 4.1
- SIPLACE Explorer ab Version 2.1
Die Maschinen-ID wird bei der Installation der Stationssoftware abgefragt. Für nähere Informationen
siehe Installationsanleitung (00193796-xx).
Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
5.10. Verbesserung der Bestückqualität
Die Bestückqualität wurde in folgenden Punkten verbessert:
- Minimierung fehlender Bauteile auf der Leiterplatte
- Erkennung fehlender Bauteile auf der Leiterplatte
- Verminderung des Kopf-Crash-Risikos
Dazu wurden zusätzliche Funktionen implementiert.
- Vakuum-Check zur Erkennung von Bestückfehlern
- Weitere Überwachungsfunktionen:
der Ventilstößelposition
der unteren Lichtschranke
der 15V-Spannungsversorgung
der oberen DLM-Kopf-Lichtschranke
des Schrittmotor-Boards (Kurzschlussüberwachung)
der dp-Einschwenkfunktion
Hinweis:
Aufgrund der zusätzlich implementierten Überwachungsfunktionen zur Verbesserung der
Bestückqualität können neue Fehlermeldungen während des Bestückprozesses erscheinen.
Vakuum-Check
Um fehlende Bauteile und Bestückfehler zu erkennen, sind eine zusätzliche Vakuum-Messung und
deren Auswertung implementiert.
1. Die Vakuum-Werte werden nach dem Abholen des BE und vor dem Bestücken verglichen. Ist
der Vakuumwert vor dem Bestücken deutlich größer, wird von einem Ventilstößel in falscher
Position ausgegangen, was verlorene Bauteile zur Folge haben kann.
Die Leiterplatte wird im Ausgabeband angehalten und eine Fehlermeldung ausgegeben.
Die Leiterplatte ist auf mögliche Bestückfehler zu prüfen.
2. Der Grenzwert für den Vakuum-Check beim Referenzlauf wurde umdefiniert und damit
verschärft.
Hinweis:
Wenn durch den Vakuum-Check zu oft Fehlermeldungen bzgl. Des Vakuumwertes erscheinen,
wenden Sie sich bitte an Ihren Servicetechniker.
Einschränkungen
- Der Vakuum-Check funktioniert nur bei modularen DLM-Köpfen.
- Der Vakuum- und z-Check ist pipetten-abhängig. Sie gelten nur für die in der Datenbank
spezifizierten Pipettentypen.
- Durch die zusätzlichen Überprüfungen kann es zu einer Erhöhung der Abwurfrate kommen.
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5.11. Überarbeitung Traceability
Gegenüber der Version Traceability 503.04 wurde die Datenversorgung für die zu erzeugenden xml-
Dateien verbessert und die Funktionalität in einzelnen markanten Punkten korrigiert (siehe unten).
Das Traceability-Verhalten wurde geändert. Die xml-Dateien werden erst geschrieben, wenn die
Leiterplatte die Station verlässt (regulär oder durch Handentnahme). Eventuell treten Probleme auf,
wenn die Maschine ausgeschaltet wird, obwohl sich die Leiterplatte noch in der Station befindet.
Weitere Verbesserungen:
- Stabilisierung der Software
- Erweiterung der Logging-Mechanismen
- Traceability-Version 1.1 bzw. 2.1
- Dokumentation Handeingabe LP-Barcode im errorLabel
- Vermerk ob eine Einzelschaltung ausgeinkt war oder nicht (omit = TRUE / FALSE)
- Freischaltung der Option Traceability
- Freischaltung der Option GEM
- Geänderte Standard-Einstellung für Barcodeerfassung bei identischer Vorgängerrüstung
5.11.1. Erweiterung Traceability-Version 1.1 bzw. 2.1
In der bisherigen Ausgabe der Traceability-Daten wurde der LP-Barcode in der xml-Datei protokolliert.
Es ist jedoch nicht ersichtlich, wie dieser in der Ausgabe eingetragen wurde (automatisch – nach
erfolgreichem Lesen bzw. per Handeingabe). Die Eingabe per Hand führte bereits häufig zu doppelten
bzw. fehlenden xml-Dateien aus einer Maschine. Aus diesem Grund wird die Handeingabe des LP-
Barcodes nun über den errorLabel (4096) in der Datei dokumentiert.
Desweiteren wird für die Einzelschaltungen protokolliert, ob sie ausgeinkt waren oder nicht.
Dafür erhält jede Einzelschaltung das zusätzliche Attribut omit
omit = "false" Î Einzelschaltung wurde bestückt
omit = "true" Î Einzelschaltung ist ausgeinkt und wurde nicht bestückt