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Software-Versionsbeschreibung St ationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008 110 von 150 5.14. "Sy nchroner Doppeltransport" mit LP-Barcode Seit der SW-Version 503.01 wird der synchrone Doppeltransport unterstützt. A…

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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.12.1. Einschränkungen
- Die Bestückleistung wird nicht mehr optimiert, wenn die Bestückreihenfolge in SIPLACE Pro durch
die Definition von Bestückebenen vorgegeben wird.
- Pro Kopfzyklus wird nur eine Bestückebene bestückt -> Verringerung der Bestückleistung.
- Auf allen Stationen der Linie muss die SW-Version 505.xx installiert sein.
5.13. Erkennung umgedrehter BE (Face Down Recognition)
Beim Aufnehmen von Chip-Bauelementen kann es vorkommen, dass einzelne BE an ihrer Unterseite
von der Pipette aufgenommen werden. Wird dies mittels Visionsystem erkannt, wird das Bauelement
verworfen und so eine Fehlbestückung vermieden. Um umgedrehte BE erkennen zu können, müssen
sich Ober- und Unterseite farblich deutlich unterscheiden.
Vom Visionsystem wird die Helligkeitsstufe (möglich: 0 = dunkel bis 255 = hell) in einem Rechteck in
der Mitte des Bauelements ermittelt.
- Wenn der ermittelte Wert oberhalb des festgelegten Grenzwertes liegt, der sogenannten
Helligkeitsschwelle, wird das Rechteck als "hell" bezeichnet.
- Wenn der ermittelte Wert unterhalb des festgelegten Grenzwertes liegt, wird das Rechteck als
"dunkel" bezeichnet.
Der an der Unterseite des Bauelements gemessene Wert wird nun mit dem festgelegten Grenzwert
verglichen. Dadurch kann festgestellt werden, ob das Bauelement mit der Unterseite nach oben, also
umgedreht, oder richtig aufgenommen wurde.
Der Grenzwert (Helligkeitsschwelle) wird entweder manuell festgelegt oder durch Teachen
umgedrehter BE ermittelt, wenn der Unterschied in der Helligkeit der Seiten sehr gering ist. Zusätzlich
muss angegeben werden, ob die Oberseite eines Bauelements heller oder dunkler als die Unterseite
ist.
- Einstellung: hell im Kamerabild
Diese Einstellung gilt für BE, deren Oberseite heller ist.
Wird es hell im Kamerabild dargestellt, wird es als umgedreht erkannt und verworfen.
- Einstellung: dunkel im Kamerabild
Diese Einstellung gilt für BE, deren Oberseite dunkler ist.
Wird es dunkel im Kamerabild dargestellt, wird es als umgedreht erkannt und verworfen.
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5.14. "Synchroner Doppeltransport" mit LP-Barcode
Seit der SW-Version 503.01 wird der synchrone Doppeltransport unterstützt. Ab der SW-Version
505.01 ist nun auch der synchrone Doppeltransport mit LP-Barcode-Betrieb möglich.
Für den LP-Barcode-Betrieb gelten weiterführend folgende Abläufe/Bedingungen: 8
- Jede Leiterplatte ist mit einem Barcode versehen.
- Die Barcodes werden beim Einfahren der Leiterplatte gelesen.
- Beide Barcodes werden dem Programmiersystem übermittelt, welches dann aus den konfigurierten
Losen das Passende aussucht. Der Nutzen dieses Loses wird an die Station übermittelt.
- Existiert am Programmiersystem kein Los zu den gelesenen Barcodes, werden die Leiterplatten
durchtransportiert.
Bei fehlendem LP-Barcode oder nicht lesbarem Barcode wird an der Station ein Dialog zur manuellen
Eingabe des Barcodes geöffnet.
5.14.1. Einschränkungen
- Keine Inkpunkt-Erkennung
- Kein "Whispering down the Line"
- Keine SOKO "virtueller Inkpunkt"
5.15. "Synchroner Doppeltransport" mit OIS
Bisher war es nicht möglich, mit OIS LP-Daten für eine Leiterplatte aufzuzeichnen, wenn der
Bestückautomat im Modus "synchroner Doppeltransport" arbeitete. Mit OIS Version 2.4 in Kombination
mit der SW-Version 505.01 ist dies nun möglich.
Es ist auf folgende Weise durchführbar: 8
OIS erzeugt in der Datenbank einen Datensatz pro physikalischer Leiterplatte. Das bedeutet, wenn der
Bestückautomat im Modus "synchroner Doppeltransport" arbeitet, werden zwei Datensätze erzeugt,
wenn der Bestückautomat im Modus "Einfachtransport" arbeitet, wird ein Datensatz erzeugt.
5.16. 2D LP-Barcodeleser für alle Maschinen
Mit der SW-Version 505.xx kann jetzt für alle Maschinentypen, die von dieser Version unterstützt
werden, der 2D LP-Barcodeleser eingesetzt werden. Die SW-Version 505.xx unterstützt beide
Barcodetypen: 1D und 2 D
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5.17. Stationsweiser Download
Um möglichst kurze Produktwechselzeiten zu erreichen, ist es in der SW-Version 505.xx möglich, einen
neuen Auftrag über die Liniensteuerung (SIPLACE Pro Line Control) für jede Station einzeln
(stationsweise) vorzugeben. Somit muss nicht die komplette Linie leergefahren werden.
1. Um den Auftragswechsel zu initiieren, muss der Bediener zunächst in der Bedienoberfläche für
SIPLACE Pro Line Control einen neuen Auftrag mit der Option "Stationsweiser Download"
vorgeben. Der stationsweise Download funktioniert aber nur, wenn unter Extras Æ
Konfiguration… für den Download der "Standardmodus" eingestellt ist.
2. Wenn die letzte Leiterplatte des aktuellen Auftrags in das Eingabeband der ersten Station der
Linie einfährt, muss der Bediener in der Grundansicht der SR-Bedienoberfläche die blinkende
Ikone für den "Stationsweisen Auftragswechsel" anklicken. Die Station wird leergefahren. Danach
kann umgerüstet werden und nach Bestätigen des Umrüstvorganges wird der vorgegebene neue
Auftrag an dieser Station gefertigt.
3. Die unter Punkt 2. beschriebene Vorgehensweise muss für jede weitere Station in der Linie
wiederholt werden.
- Der stationsweise Download kann bei einer Station mit einem Einfachtransport oder mit einem
Doppeltransport im Modus "asynchroner Doppeltransport" mit oder ohne Rüstwechsel durchgeführt
werden.
- Nach Abbruch des Vorgangs für einen stationsweisen Download muss zuerst wieder ein
linienweiter Download durchgeführt werden.
5.17.1. Einschränkungen
- Der stationsweise Download ist nicht möglich, wenn der Bestückautomat im Modus "synchroner
Doppeltransport" arbeitet.
- Im Modus "asynchroner Doppeltransport" ist der stationsweise Download bei einem Rüstwechsel
nur möglich, wenn gleichzeitig ein Los für beide Transportspuren vorgegeben wird.
- Der stationsweise Download wird beim Herunterfahren und erneutem Hochfahren des Line Control
Servers abgebrochen. Nach dem erneuten Hochfahren kann die Produktion nur mit einem
linienweiten Download gestartet werden.
- Während des Download-Vorgangs dürfen an der Station keine GF geteacht werden, da sonst der
Stationsrechner hängen bleibt.