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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 5.32. Breiter T ransport für HS-60 Ab Stationssoftware 505.03 ist die Funktion "Bre iter Transport" dahingehend erweitert, dass auch der Mas…
Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.29. BE-Entsorgungsmodul
In der SW-Version 505.xx werden BE-Entsorgungsmodule unterstützt. Dazu gibt es eine eigene
Ansicht "BE-Entsorgungsmodule", in der die notwendigen Funktionen zur Steuerung der gerüsteten
Module ausgeführt werden können. Die Anzahl der BE-Entsorgungsmodule für einen
Bestückautomaten ist auf ein Modul pro Bestückkopf begrenzt.
Das BE-Entsorgungsmodul ist grundsätzlich ein 44 mm Förderer, der in umgekehrter Richtung arbeitet.
Es werden leere Taschen von einer Rolle zur "Ablageposition" geführt. Muss nun ein Bauelement, für
das im Programmiersystem die Entsorgung über das BE-Entsorgungsmodul ausgewählt wurde,
aufgrund eines Fehlers von der Pipette entfernt werden, wird es in eine Tasche des Gurtes im BE-
Entsorgungsmodul gelegt. Folgende Taschengrößen sind möglich:
- 30 mm x 30 mm (Taktung des Förderers: 2 s)
- 30 mm x 15 mm (Taktung des Förderers: 1 s)
5.29.1. Einschränkungen
- Wenn mehr als ein Entsorgungs-Modul gerüstet ist, ist eine Optimierung der Bestückreihenfolge
nicht möglich.
- Wenn die Maschine neu gebootet wird, gehen die Daten für die Anzahl der abgelegten (entsorgten)
bzw. bereits bestückten BE verloren.
5.30. Flexibles Förderer-Interface FFI
Mit dem FFI (Flexible Feeder Interface) ist eine flexible und einfache Anbindung unterschiedlichster
Förderer von verschiedenen Herstellern an die SIPLACE-Bestückautomaten möglich. Die Förderer-
Hersteller müssen hierzu die FFI-Spezifikation erfüllen.
In SIPLACE Pro 2.0 ist aufgrund der hohen Anforderungen und Einschränkungen momentan nur die
grundlegende Unterstützung unterschiedlichster Förderertypen implementiert (DDF2 und TrayStack
sind fest programmiert).
5.31. Fehlertoleranter Hochlauf ohne Subsysteme
Mit der Stationssoftware 505.xx läuft die Station im fehlertoleranten Betrieb hoch und kann dann
problemlos in SITEST wechseln (Bitte als Servicetechniker einloggen und den Stand Alone
Betriebsmodus auswählen!). In SITEST können dann Fehler schnell behoben werden, z.B. durch
Aufspielen neuer Firmware auf die Subsysteme. Häufig resultieren Fehler aus nicht vorhandener bzw.
falscher Firmware der Subsysteme (wie Achse, Kopf, Transportspur, Gurtschneider) oder durch
Dateninkonsistenzen.

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5.32. Breiter Transport für HS-60
Ab Stationssoftware 505.03 ist die Funktion "Breiter Transport" dahingehend erweitert, dass auch der
Maschinentyp HS-60 mit seiner maximalen Transportbreite verwendet werden kann. Dieses
Leistungsmerkmal ist als Maschinenoption anzusehen. Für den Umbau der Maschine (Versetzen des
Maschinennullpunktes sowie notwendige Transportumbauten) ist eine Umbauanleitung vorhanden.
Maschinentyp Einfachtransport
[mm]
Doppeltransport
[mm]
Flexibler Transport
(Eine Tsp. Spur
verbreitert) [mm]
HF
Standardbreite
50 – 460 50 – 216 50 – 416
HF
(Überbreite HS60)
50 – 508 50 – 242 50 – 430
HF
(Überbreite HF-Serie)
50 – 508 50 – 250 50 – 450
S27HM 50 – 460 50 – 216 50 – 0
HS60 Maschinennullpunkt
innen (Standard)
50 – 460 50 – 216 50 – 380
HS60 (Standardbreite)
Maschinennullpunkt
außen
50 – 508 50 – 242 50 – 330
(380 möglich)
HS60 (Überbreite HS60)
Maschinennullpunkt
außen
50 – 508 50 – 242 50 – 380
(430 möglich)
Hinweis:
Die maximale Transportbreite in einer Maschinenlinie wird von der Maschine mit der kleinsten
maximalen Transportbreite vorgegeben.
Hinweis:
Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der SIPLACE HS-60 Nachrüstanleitung Überbreite
Leiterplatte 242 /508 mm (Art. Nr. 00194579-01)
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5.32.1. Anforderungen
- Sitest:
Das Einstellen der maximalen Transportbreite (Versetzen der festen Wange) erfolgt ausschließlich
durch "Umkonfigurieren" in Sitest. Es erfolgt keine Steuerung über das Programmiersystem.
- Auswahl der maximalen Transportbreite:
Der Bediener kann zwischen zwei möglichen maximalen Transportbreiten auswählen:
Standardbreite und Überbreite.
5.32.2. Einschränkungen
- Neustart:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss die Maschine heruntergefahren und neu gestartet werden,
damit die Werte für die LP – Referenz – Ecke und dem Höhenreferenzpunkt übernommen werden
(Maschinendatenaufbereitung).
- LP – Referenz – Ecken teachen:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" müssen die LP – Referenz – Ecken neu geteacht werden, da das
Verstellen der Transportwangen toleranzbehaftet ist.
- LP-Transportbreite einstellen:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss die gewünschte LP-Transportbreite durch den Bediener
eingestellt werden. Es wird nicht die zuvor eingestellte LP – Transportbreite eingestellt, da
Kalibriervorgänge durchzuführen sind. Der Zweck des Leistungsmerkmals besteht darin, breitere
Leiterplatten (und somit eine neue Transportbreite) zu bestücken.
- Feinkalibrierung:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss eine Feinkalibrierung (bzw. MFU) durchgeführt werden, weil
sich die Kalibrierpunkte mit dem Bestücknest verschoben haben.
- Zusatzmodule:
Wenn innerhalb des Verfahrbereiches Zusatzmodule installiert sind, die ein Verschieben der festen
Wange behindern (z.B. Keramiksubstratzentrierung), kann keine Änderung der erweiterten
Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ "Standardbreite" / "Überbreite" erfolgen.
- Doppeltransport:
Beim Doppeltransport werden beide Spuren gleich behandelt. Es werden keine individuellen
Breiten eingestellt.
- Flexibler Doppeltransport:
Beim flexiblen Doppeltransport wird nur die äußere Wange verstellt. Die beweglichen Wangen
bleiben an den Rand gefahren.