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Software Version Description, Station Software 505.05 Ausgabe 07/2008 125 of 150 - Überbreiter Transport: Wenn eine auf überbreite Transportweite konfi gurierte HS60 von Rechts- auf Linksanschlag konfiguriert werden soll…
Software-Versionsbeschreibung Stationssoftware 505.05 Ausgabe 07/2008
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5.32.1. Anforderungen
- Sitest:
Das Einstellen der maximalen Transportbreite (Versetzen der festen Wange) erfolgt ausschließlich
durch "Umkonfigurieren" in Sitest. Es erfolgt keine Steuerung über das Programmiersystem.
- Auswahl der maximalen Transportbreite:
Der Bediener kann zwischen zwei möglichen maximalen Transportbreiten auswählen:
Standardbreite und Überbreite.
5.32.2. Einschränkungen
- Neustart:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss die Maschine heruntergefahren und neu gestartet werden,
damit die Werte für die LP – Referenz – Ecke und dem Höhenreferenzpunkt übernommen werden
(Maschinendatenaufbereitung).
- LP – Referenz – Ecken teachen:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" müssen die LP – Referenz – Ecken neu geteacht werden, da das
Verstellen der Transportwangen toleranzbehaftet ist.
- LP-Transportbreite einstellen:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss die gewünschte LP-Transportbreite durch den Bediener
eingestellt werden. Es wird nicht die zuvor eingestellte LP – Transportbreite eingestellt, da
Kalibriervorgänge durchzuführen sind. Der Zweck des Leistungsmerkmals besteht darin, breitere
Leiterplatten (und somit eine neue Transportbreite) zu bestücken.
- Feinkalibrierung:
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" muss eine Feinkalibrierung (bzw. MFU) durchgeführt werden, weil
sich die Kalibrierpunkte mit dem Bestücknest verschoben haben.
- Zusatzmodule:
Wenn innerhalb des Verfahrbereiches Zusatzmodule installiert sind, die ein Verschieben der festen
Wange behindern (z.B. Keramiksubstratzentrierung), kann keine Änderung der erweiterten
Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ "Standardbreite" / "Überbreite" erfolgen.
- Doppeltransport:
Beim Doppeltransport werden beide Spuren gleich behandelt. Es werden keine individuellen
Breiten eingestellt.
- Flexibler Doppeltransport:
Beim flexiblen Doppeltransport wird nur die äußere Wange verstellt. Die beweglichen Wangen
bleiben an den Rand gefahren.
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Überbreiter Transport:
Wenn eine auf überbreite Transportweite konfigurierte HS60 von Rechts- auf Linksanschlag
konfiguriert werden soll, so muss zuerst der Anschlag konfiguriert werden und dann erst die
Transportweite.
- Nachbearbeitung
Nach dem Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration "Position feste Wange" Æ
"Standardbreite" / "Überbreite" sind ein Neustart und Kalibrierungen erforderlich. Die Durchführung
dieser Nachbearbeitung liegt in der Verantwortung des Bedieners.
Zusatz:
- Zusatz:
Das Leistungsmerkmal "Breiter Transport" (Ändern der erweiterten Transport – Konfiguration
"Position feste Wange" Æ "Standardbreite" / "Überbreite") wird für Maschinen der HF – Serie und
dem Maschinentypen HS60 unterstützt. Maschinen des Maschinentyps S25 HM / S27 HM, HS50 /
HS50+ unterstützen dieses Leistungsmerkmal nicht.
- Förderer
Es können nur S-Förderer gerüstet werden, da sich bei anderen Förderern, durch die Verbreiterung
des Bestückbereichs, Abhol- und Bestückbereich überschneiden. Linearförderer, man. Tray, MTC,
Tray – Stack Feeder zählen z.B. nicht zu den Standardförderern. Welche Förderer verwendet
werden können, ist durch die Hardware zu bestimmen.
Für spätere Versionen könnte die Möglichkeit geprüft werden, die Abhol- / Bestückbereiche so zu
ändern, dass mit Hilfe des Leistungsmerkmals Portalsynchronisation auch das Stellen anderer
Förderertypen möglich wird.
- Mapping
Es steht keine neue 430 mm breite Mappingplatte zur Verfügung. Dadurch entstehen folgende
Einschränkungen:
Wenn der Maschinennullpunkt nach außen versetzt ist, wird das Mapping immer mit der
erweiterten Transport-Konfiguration "Position feste Wange" Æ "Überbreite HS60" durchgeführt.
Die maximale Transportbreite in Verbindung mit dem LM "Flexibler Doppeltransport mit
verbreiterter Transportspur" ist 380 mm (nicht 430mm), wenn die Position der festen
Transportwange auf "Überbreite HS60" eingestellt ist. Dies ist durch die Transportfirmware
sicherzustellen.
Wenn der Maschinennullpunkt versetzt ist und die Position der festen Wange auf "Standardbreite",
so ist die maximale Transportbreite in Verbindung mit dem LM "Flexibler Doppeltransport mit
verbreiterter Transportspur" nur 330mm. Dies ist durch die Transportfirmware sicherzustellen.
Wenn der Maschinennullpunkt nach außen versetzt ist, so ist bei Einfachtransport eine
Mappingbreite von 508 mm möglich. Die maximalen Transportbreiten sind durch die
Transportfirmware sicherzustellen.
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Programmiersystem:
Das Leistungsmerkmal "Synchroner Doppeltransport" wird in Verbindung mit dem
Leistungsmerkmal "Breiter Transport" nicht unterstützt, da sich der Abstand der LP-Referenz-
Ecken ändert.
- Programmiersystem / Optimierung:
Die Optimierung berücksichtigt nicht, dass sich die Verfahrwege mit dem Leistungsmerkmal
ändern.
5.33. "Whispern" von Inkpunkten
Seit der Version 505.03 ist die Funktionalität "Whispern von Inkpunkten", d.h das Weiterleiten der
Inkpunktdaten, sowohl für die Linie (WDTL) als auch innerhalb einer Maschine mit zwei
Bearbeitungsbereichen (WDTM) verfügbar.
5.33.1. Voraussetzungen
- Der "Whisperbetrieb" setzt voraus, dass jede Station der Linie mit LP-Barcode-Lesern ausgerüstet
ist.
- Im Programmiersystem muss sowohl für die Stationen der Linie als auch für die Linie selbst LP-
Barcode-Betrieb gesetzt sein.
- Im "Whisperbetrieb" muss auf jeder Station in jedem BB die Option "Inkpunkterkennung"
eingeschaltet sein.
5.33.2. Anforderungen
- Inkpunkte werden grundsätzlich "gewhispert". Das gilt sowohl für die Maschine WDTM (Whisper
down the Machine) als auch für die Linie WDTL (Whisper down the Line)
Das "Whispern" von Inkpunkten erfolgt inkrementell.
- ES-(Einzelschaltungen) und BE-Passmarken werden nicht "gewhispert" (weder down the machine
noch down the line).
- Die Maschinenoptionen LP-Datenweitergabe (= WDTL) und LP-Datenübernahme aus
BB1 (= WDTM) werden nicht mehr als schaltbare Optionen angezeigt
- "Whispern" von Inkpunkten ist auch im Zusammenhang mit der Option "lange Leiterplatte" möglich.
- Werden in einem Bearbeitungsbereich Leiterplatten ohne Bearbeitung durchtransportiert, z.B.
aufgrund der Nutzenvorgabe (Æ leerer Nutzen) oder aufgrund verdrehter BE, so wird das
inkrementelle "Whispern" von Inkpunkten nicht unterbrochen.