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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 4 Aufstellen und Inbetri ebnahme Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 0 5/2004 DE 4.4 Infrastruktur des Aufstellungsorts 157 4.4 Infrastruktur de s Aufstellungsort s 4.4.1 Emp fehlungen zu…

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4 Aufstellen und Inbetriebnahme Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
4.3 Anlieferungskonfiguration und Transport Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE
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Æ Achten Sie darauf, dass die Gabel beim Anheben des Automaten gleichförmig belastet wird.
Eine feste Unterlage zwischen Gabel und Automat verhindert das Kippen des Automaten beim
Anheben. So lässt sich eine einseitige Belastung der Maschinenfüße vermeiden, was zu einer
Verformung der Befestigung der Maschinenfüße führen würde. Wir empfehlen, dass eine
zweite Person das Anheben des Automaten beobachtet und sicherstellt, dass der Automat
beim Anheben durch den Gabelstapler nicht zur Seite kippt.
4.3.4.4 Was Sie beim Transport unbedingt beachten sollten
WARNUNG
Achten Sie beim Transport unbedingt darauf, dass
alle
Maschinenfüße frei über dem Boden
schweben. Schleifen die Maschinenfüße während des Transports auf dem Boden oder stoßen
diese gegen ein Hindernis, könnte die Befestigung der Maschinenfüße im Automatenrahmen
beschädigt werden.
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4.4 Infrastruktur des Aufstellungsorts
4.4.1 Empfehlungen zur Untergrundbeschaffenheit
Der Untergrund des Automaten soll fest und eben sein, denn dynamische Kräfte können beim Be-
trieb des Automaten Schwingungen am Aufstellort erzeugen. Die Größe der Schwingungen hängt
von der Unterbodenkonstruktion ab. Grundsätzlich geeignet sind, sofern die Parameter für die Bo-
denbelastung usw. eingehalten werden:
Stahlbeton-Deckenkonstruktionen, z.B. Decken in Industriehallen
Stahlbeton-Bodenplatten, z.B. Betonböden in nicht unterkellerten Industriehallen
Räume mit Doppelboden, sofern in den Zwischenraum ein stabiles Fundament eingezogen ist.
Für dieses Zwischenfundament gelten die gleichen Aufstellbedingungen. Es kann aus Stahl-
trägern oder aus Beton gefertigt sein.
4.4.1.1 Maschinengewicht und Bodenbelastbarkeit
4.4.1.2 Schwingungsgrenzwerte
Der Automat ist unempfindlich gegenüber Bodenerschütterungen. Dennoch sollten die nachste-
henden Schwingungsgrenzwerte eingehalten werden.
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Gewicht der Grundmaschine 3800 kg (HF), 3850 kg (HF/3)
Gewicht (vollständig gerüstet) 4700 kg (HF), 4750 kg (HF/3)
Stellfläche 6,01 m² (HF), 6,48 m² (HF/3)
Anzahl der Maschinenfüße 6
Flächenbelastbarkeit des Untergrunds min. 1561 kg/m² (HF)
min. 1590 kg/m² (HF/3)
Spezifische Bodenbelastung je F
bei 6 Maschinenfüßen
bei 3 Maschinenfüßen
75,3 N/cm²
150,6 N/cm²
Parameter Werte
Terz-Spektralwert
der Schwingungsgeschwindigkeit 5 - 100 Hz v < 250 µm/s
v
max
-Wert im Zeitverlauf v
max
< 1,5 mm/s
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4.4.2 Druckluftversorgung
4.4.2.1 Druckluftversorgung überprüfen
Überprüfen Sie, ob die Druckluftversorgung den vorgeschriebenen Maschinenspezifikationen
entspricht (siehe Tabelle in Abschnitt 3.3
, Seite 93).
HINWEIS:
In der Dokumentation "Netzkonfiguration (Elektrik und Druckluft) für SMD-Anlagen beim Kun-
den", Artikel-Nr. 00191409-xx sind Maßnahmen beschrieben, um die geforderte Spezifikation zu
erzielen.
Æ Protokollieren Sie die Drucklufteigenschaften am Aufstellungsort.
4.4.2.2 Druckluftanschluss am Automaten
4
Abb. 4.4 - 1 Anschluss der Druckluftleitung
(1) Absperrhahn in Stellung "AUF"
(2) Manometer für Versorgungsdruck der Maschinenkomponenten
Solldruck: 0,48 ± 0,025 MPa, 4,8 ± 0,25 bar (Anzeigebereich 0 - 0,6 MPa, 0 - 6 bar)
(3) Manometer für Versorgungsdruck der Portalverteiler