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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLAC E HF-Serie 7.5 Leiterplatten-Barcodeleser Softwareversion S R.505.xx Ausgabe 05/2004 D E 310 7.5 Leiterplatten-Barcodeleser 7.5.1 Übersicht Der LP-Bar codeleser dient z um…

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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.4 Doppeltransport
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7.4.9 Technische Daten - Doppeltransport
7
7
7
Feste Transportkante Rechts oder links
Leiterplattenformat
Standard (Länge x Breite)
Option "Lange LP"
Doppeltransport im Modus "Einfachtrans-
port"
Standard
Option "Lange LP"
50 x 50 mm² bis 450 x 250 mm²
50 x 80 mm² bis 610 x 250 mm²
50 x 50 mm² bis 450 x 450 mm²
50 x 80 mm² bis 610 x 450 mm²
Leiterplattendicke
Standard 0,3 mm bis 4,5 mm ± 0,2 mm
(stärkere LP auf Anfrage)
Max. Leiterplattenwölbung Nach oben: 6 mm - LP-Dicke
Nach unten: 0,3 mm + LP-Dicke
LP-Gewicht max. 3 kg
Freiraum auf LP-Unterseite
Standard
Option
25 mm ± 0,2 mm
max. 40 mm ± 0,2 mm
LP-Transporthöhe 830 mm ± 15 mm (Standard)
900 mm ± 15 mm (Option)
930 mm± 15 mm (Option)
950 mm ± 15 mm (Option SMEMA)
Typ der Schnittstelle SMEMA / SIEMENS
BE-freier Führungsrand 3 mm
LP-Wechselzeit < 2,5 s
LP-Positioniergenauigkeit ± 0,5 mm
Transportart synchron oder asynchron
Bestückinhalt je Transport gleich oder unterschiedlich
LP-Breite je Transport gleich oder unterschiedlich
Schlechtmarkenerkennung synchron: nicht möglich, asynchron: möglich
Automatische Breitenverstellung synchron: nicht möglich, asynchron: möglich
7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
7.5 Leiterplatten-Barcodeleser Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE
310
7.5 Leiterplatten-Barcodeleser
7.5.1 Übersicht
Der LP-Barcodeleser dient zum automatischen Erfassen und Dekodieren von Barcodes auf Lei-
terplatten. Er gibt das Leseergebnis über eine serielle Schnittstelle an die Transportsteuerung
weiter und von dort über den CAN-Bus an den Maschinencontroller zur Weiterverarbeitung aus.
Abb. 7.5 - 1 LP-Barcode Prinzipschaltbild
7
Die LP-Barcodeleser werden an der Eingabeseite des Bestückautomaten des LP-Transport in-
stalliert. Bis zu vier Geräte lassen sich pro Automat nachrüsten. Die Barcodeleser werden so mon-
tiert, dass sich die Barcode-Etiketten an der Ober- und Unterseite der Leiterplatten an beiden
Transportspuren des Doppeltransports einscannen lassen.
Die Barcodeleser werden in zwei Varianten angeboten:
1D-Barcodeleser
Dieser Barcodeleser verarbeitet Strichcode. 7
2D-Barcodeleser
Dieser Barcodeleser verarbeitet Matrixcode. Matrixcode wird vorwiegend dann eingesetzt.
wenn das Platzangebot für die Barcode-Etiketten gering ist. Zudem scannt der 2D-Bar-
codeleser herkömmlichen Strichcode. 7
Gerätenummer
1
BC-
Leser
oben
Verteiler-
platine
Transport-
steuerung,
rechts
BC-
Leser
unten
2
3
BC-
Leser
oben
Verteiler-
platine
Transport-
steuerung,
links
BC-
Leser
unten
4
Maschinen-
kontroller
Stations-
rechner
Siplace Pro-
Rechner
LAN
CAN-
Bus
V-24V-24
Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.5 Leiterplatten-Barcodeleser
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7
Abb. 7.5 - 2 1D- und 2D-Barcodeleser
Die LP-Barcodeleser sind mit Halterungen an der oberen bzw. unteren Profilschiene befestigt. Sie
lassen sich auf den Profilschienen beliebig positionieren und auf die Barcodeetiketten ausrichten.
Je nach Lage der Barcodestreifen kann man mit ein paar einfachen Handgriffen die Barcodeleser
so montieren, dass die Barcodestreifen längs oder quer zur Leiterplattentransportrichtung gele-
sen werden können.
7.5.2 Funktionsbeschreibung
Der LP-Barcodeleser SIPLACE unterstützt die flexible Fertigung von SMD-Produkten und steigert
die Bestücksicherheit. Er erkennt alle üblichen Codearten industrieller Anwendungen.
Der Laserscanner liest das Barcodelabel auf der Ober- bzw. Unterseite jeder einfahrenden LP
während des Transportes im Eingabeband ein. Aufgrund der Barcode-Information wählt der
SIPLACE Pro-Rechner aus der zuvor erstellten Barcode-Zuordnungsliste (BZ-Liste) automatisch
das richtige Bestückprogramm und schickt dieses an die Station. Wurde ein Barcodefilter defi-
niert, so werden dabei ausschließlich die dadurch als relevant gekennzeichneten Informationen
innerhalb des Barcodes verglichen. Dieser Vorgang erfolgt zeitneutral während des Bestückens
einer bereits im Automaten befindlichen LP. Fahren nacheinander mehrere LP mit demselben
Barcode ein, wird das Programm nur beim ersten Mal übermittelt. Für alle Produkte, die mit Hilfe
des LP-Barcodes gefertigt werden sollen, gilt als Voraussetzung:
identische BE-Rüstung an den einzelnen Maschinen der Linie
gleiche Breite aller LP.