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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLAC E HF-Serie 7.6 Keramiksubst rat-Zentrierung Softw areversion SR.505.xx Ausgab e 05/2004 DE 318 7.6.2.1 Aufbau Abb. 7.6 - 1 Aufbau der Keramiksubs trat-Zentrierung (1) Mech…

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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.6 Keramiksubstrat-Zentrierung
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7.6 Keramiksubstrat-Zentrierung
7.6.1 Allgemeines
Keramiksubstrate sind spröde und daher empfindlich gegenüber mechanischer Belastung, die
beispielsweise beim Klemmen der Leiterplatten für den Bestückprozess auftritt. Beim Bestücken
von Keramiksubstraten sollten die Automaten deshalb immer mit der mechanischen Keramiksub-
strat-Zentrierung ausgerüstet werden. Pro Transportspur werden zwei mechanischen Zentriervor-
richtungen installiert.
7.6.2 Mechanische Zentrierung
Die Keramiksubstrat-Zentrierung ist auf den Hubtisch montiert. Hat das Substrat seine Bestück-
position erreicht, bewegt sich der Hubtisch nach oben. Bei Erreichen der oberen Endposition wird
die mechanische Keramiksubstrat-Zentrierung aktiviert und das Substrat stabil im Leiterplatten-
transport fixiert. Nach der mechanischen Zentrierung folgt die optische Zentrierung mit der LP-Ka-
mera. Ein besonderer Vorteil der Keramiksubstrat-Zentrierung ist, dass die Keramiksubstrate bis
zum Substratrand bestückt werden können.
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7.6.2.1 Aufbau
Abb. 7.6 - 1 Aufbau der Keramiksubstrat-Zentrierung
(1) Mechanische Keramiksubstratzentrierung
(2) Zentrierschlitten
(3) Kugellager
(4) Anschlag
(5) Druckluftanschluss
(6) Anschlusskabel für Näherungsschalter
(7) Hubtisch
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7.6.2.2 Instandhaltung
Die Kugellager in der X-Zentrierung müssen gereinigt und gefettet werden.
Prüfen Sie bei Bedarf den pneumatischen Antrieb auf Leichtgängigkeit.
Die Wartung des Transportes ist durchzuführen, wie dies in der Instandhaltungsanleitung be-
schrieben ist.
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7.6.2.3 Technische Daten
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7.6.3 Optische Zentrierung
Die optische Zentrierung nützt Passmarken zum Zentrieren der Leiterplatten. Wählen Sie je nach
Kontrastverhältnis der Passmarken die LP-Kamera oder LP-Kamera Multicolor (Typ 18) 21 (siehe
Abschnitt 7.7
).
7.6.4 Markenformempfehlung für Keramiksubstrate
Bei Keramiksubstraten ist der Kontrast zwischen dem Trägermaterial und der Leiterbahnschicht
im allgemeinen sehr gering. Daher sind bei Auswahl der Passmarken bestimmte Kriterien in Be-
zug auf Markenform und Markenaufbau zu beachten. Nachstehend deshalb Empfehlungen für
Markenform und Markenaufbau.
7.6.4.1 Markenform
Vorgeschlagen wird ein Rechteck oder Quadrat mit einer Kantenlänge von > 1mm mit einem Frei-
raum von > 0,5 mm.
Substratformat 50 x 50 mm² bis 102 x 178 m
(2" x 2" bis 4" x 7")
Substratdicke max. 1,5 mm
Substratausführung ungeritzt (problemlos)
geritzt (nach Test)
Klemmung
X-Richtung (Transportrichtung)
Y-Richtung
Z-Richtung
mechanische Zentrierung
< 1,5 mm, keine Klemmung
> 1,5 mm durch Hubtisch mit > 50 N
Auflage im Transport 2,5 mm
Optische Zentrierung mit LP-Kamera:
Beleuchtungsart bei hellen Pasten
Beleuchtungsart bei dunklen Pasten und
geringem Abstand zu
Nachbarstrukturen (> 1 mm):
LP-Kamera (Standard)
LP-Kamera, Multicolor (Option)
4 wählbare Beleuchtungsarten
Markenkriterien siehe LP-Visionmodul Lageerkennung
Freiraum unter dem Substrat 12 mm
Druckluftanschluss 0,55 MPa (5,5 bar)