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7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLAC E HF-Serie 7.7 LP-Kamera Multicolor (Typ 18) 21 Softwarevers ion SR.505.xx Ausgabe 05/ 2004 DE 322 – Weiße Bele uchtung Diese Be leuchtung sart wir d für S tandard-L eiter…

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.7 LP-Kamera Multicolor (Typ 18) 21
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7.7 LP-Kamera Multicolor (Typ 18) 21
7.7.1 Allgemeines
Anstelle der Unterportal-LP-Kamera lässt sich als Option eine Multicolor-LP-Kamera installieren.
Mit der Multicolor-LP-Kamera stehen vier wählbare Beleuchtungsarten zur Verfügung. Damit lässt
sich die Markenerkennung erheblich steigern und somit die Zentriergenauigkeit erhöhen.
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Abb. 7.7 - 1 Multicolor-LP-Kamera
7.7.2 Beleuchtungsarten
An der Multicolor-LP-Kamera können folgende Beleuchtungsarten gewählt werden:
– Standardbeleuchtung
Mit dieser Mischung aus weißer und Infrarot-Beleuchtung lässt sich ein breites Spektrum von
Marken erkennen. Durch Variation der Beleuchtung kann der Kontrast der Abbildung verbes-
sert und somit die Zentrierung unterschiedlicher Marken optimiert werden.
7 Stationserweiterungen Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie
7.7 LP-Kamera Multicolor (Typ 18) 21 Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE
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– Weiße Beleuchtung
Diese Beleuchtungsart wird für Standard-Leiterplatten mit verzinnten Marken verwendet.
– Schräglicht blau
Damit kann bei blanken Passmarken auf hellem Basismaterial wie Keramik oder CEM in den
meisten Fällen eine deutliche Verbesserung des Kontrastes erzielt werden. Auch durch Löt-
stopplack überdeckte Passmarken lassen sich auf hellem Untergrund besser erkennen.
– Infrarot-Beleuchtung
Der Einsatz dieser Beleuchtungsart ist insbesondere sinnvoll für Marken, die mit Lötstopplack
abgedeckt sind oder für Marken auf Flex-Material. Bei Silber/Platin-Marken auf Keramik lässt
sich eventuell eine Verbesserung der Erkennung erzielen, was vorab durch eine Probezentrie-
rung/-bestückung festgestellt werden sollte.

Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 7 Stationserweiterungen
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 7.8 LP-Ausrichtung
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7.8 LP-Ausrichtung
7.8.1 Allgemeines
Leiterplatten, die verarbeitet werden sollen, besitzen zuweilen ein Längen-/Breitenverhältnis von
1:2 oder ungünstiger. Das bedeutet, dass die kürzere Seite der LP in LP-Transportrichtung zeigt.
Während des Transports können sich solche Leiterplatten etwas verdrehen, so dass die Passmar-
ken nicht mehr im Suchfenster der LP-Kamera liegen. Die Option "LP-Ausrichtung" sorgt dann da-
für, dass diese Leiterplatten wieder exakt an der Stoppposition ausgerichtet werden.
Werden Leiterplatten mit Aussparungen in Transportrichtung verarbeitet, kann dies bei Automa-
ten mit mechanischem Stopper (HS-50, S-25 HM, F5 HM) und bei Automaten, die diese Position
mit Laserlichtschranke überwachen (HF, HS-60, S-27 HM) zu unterschiedlichen Bearbeitungspo-
sitionen führen. Mit der Option "LP-Ausrichtung" wird sichergestellt, dass die Leiterplatten bei al-
len LP-Transporten an derselben Position gestoppt werden. Die Option "LP-Ausrichtung" gibt es
für den Einzel- und den Doppeltransport.
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Abb. 7.8 - 1 LP-Ausrichtung
(1)Hubtisch
(2)LP-Anschlag