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3 Technische Daten Betriebsanleitung SIPLACE H F-Serie 3.1 Maschinenbe schreibung Softwareversion S R.505.xx Ausgabe 05/2004 D E 90 Basis d er Be stücks ysteme i st ein ver windun gssteifer und vibr ationsge dämpfter M a…

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Betriebsanleitung SIPLACE HF-Serie 3 Technische Daten
Softwareversion SR.505.xx Ausgabe 05/2004 DE 3.1 Maschinenbeschreibung
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3 Technische Daten
3.1 Maschinenbeschreibung
3.1.1 Übersicht
Die SMD-Bestücksysteme der SIPLACE HF-Serie zeichnen sich aus durch hohe Flexibilität in der
Konfiguration, hohe Bestückleistung und durch höchste Präzision. Die Automaten decken bei ho-
her Bestückleistung ein Bauelementespektrum von 0201 bis 125 x 10 mm² ab.
Dazu kommen zwei Bestückvarianten zum Einsatz:
–das Collect&Place-Verfahren mit Revolverköpfen für Bauelemente ab der Größe 0201 bis
Finepitch
–das Pick&Place-Verfahren mit dem SIPLACE TwinHead für Finepitch- und OSC-Bauelemente
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Abb. 3.1 - 1 HF-Bestückautomat, Gesamtansicht
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Basis der Bestücksysteme ist ein verwindungssteifer und vibrationsgedämpfter Maschinenrah-
men aus Gussstahl. Dieser garantiert eine hohe Produktionsgüte und geringere Umweltbelastung
für die Mitarbeiter, da Rüttel- und Vibrationsgeräusche auf ein Minimum reduziert sind.
Der HF-Bestückautomat verfügt über zwei Portale. Der HF/3-Bestückautomat ist mit drei Portalen
ausgestattet. An jedem Portal sitzt ein Bestückkopf. Die Bestückköpfe lassen sich unabhängig
voneinander in X- und Y-Richtung mit Linearmotoren schnell und präzise positionieren.
Gemäß dem bei SIEMENS entwickelten Prinzip der Kopf-Modularität können die Bestückköpfe
problemlos in kurzer Zeit gewechselt werden. Eine Übersicht über die Bestückkopfkonfiguration
finden Sie in Abschnitt 3.6
, Seite 97.
Für die Bauelemente-Bereitstellung stehen vier Stellplätze zur Verfügung. Bis zu vier Bauelemen-
te-Wagen oder alternativ dazu bis zu zwei Matrix Tray Changer (HF/3: ein MTC) anstelle von Bau-
elemente-Wagen lassen sich dort andocken.
Die Bestückköpfe holen die Bauelemente von den fix positionierten Förderern auf den BE-Wagen
oder von den Trays der Matrix Tray Changer ab und bestücken die ebenfalls ruhenden Leiterplat-
ten. Die Bestückautomaten der HF-Serie verfügen über zwei Bestückbereiche:
beim Einfachtransport können bis zu zwei Leiterplatten gleichzeitig bestückt werden.
beim Doppeltransport können bis zu vier Leiterplatten gleichzeitig bestückt werden.
Das Prinzip „ruhende BE-Bereitstellung“ und „ruhende LP“, das sich bei allen SIPLACE-Automa-
ten bestens bewährt hat, hat eine Reihe entscheidender Vorteile:
Das Nachfüllen von Bauelementen oder das Anspleißen von Gurten verursacht keine Still-
standszeiten.
Die erschütterungsfreie BE-Zuführung ermöglicht das sichere Abholen auch kleinster BE (z.B.
0201).
Die beim Bestückprozess unbewegte Leiterplatte verhindert ein Verrutschen von Bauelemen-
ten.
Die Kombination der Bestückköpfe mit Pipettenwechslern garantiert immer eine optimale Pipet-
tenkonfiguration für den jeweiligen Bestückprozess. Damit lassen sich Verfahrwege minimieren
und die Bestückreihenfolge optimieren.
Hohe Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Rüstsicherheit sind die Garanten für die hohe Produktivität
der SIPLACE HF-Serie. Minimale Stillstandszeiten steigern den Nutzungsgrad und tragen so zum
Produktivitätsgewinn bei.
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Abb. 3.1 - 2 Bestückprinzip nach dem Collect&Place-Verfahren
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Zur Erweiterung der Funktionalität des Automaten werden folgende Optionen angeboten:
Zusätzliche BE-Wagen erhöhen den Nutzungsgrad des Automaten, da durch Vorrüstung au-
ßerhalb des Automaten sich die Rüstzeiten reduzieren lassen.
Mit dem Doppeltransport lässt sich die Maschinenauslastung steigern, da damit unproduktive
LP-Transportzeiten eliminiert werden.
Automatische Pipettenwechsler garantieren eine schnelle und optimale Pipettenkonfiguration.
LP-Barcode-Scanner ermöglichen einen produktgesteuerten Fertigungswechsel.
BE-Barcode-Scanner gewährleisten eine optimale Rüst- und Nachfüllkontrolle.
Große und empfindliche Bauelemente können über andockbare Matrix-Tray-Changer in Trays
bereitgestellt werden.
Mit dem Productivity Lift wurde das Konzept der Parallelbestückung realisiert. Darüber hinaus
lässt sich damit das Verhältnis zwischen produktiven und nicht produktiven Zeiten verbessern.