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SIPLACE 1 Montageanleitung LP-Barcode-Leser Ausgabe 10/2009 1.12 Tips & Tricks zum Barcode-Leser 133 1.12.8 Änderungen im CL V -Assist an t: Ab der V ersion 4.2 der CL V -Setup Sof tware hat sich die grafische Dar st…

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1 Montageanleitung LP-Barcode-Leser SIPLACE
1.12 Tips & Tricks zum Barcode-Leser Ausgabe 10/2009
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Die Auswertezeit ist die Zeit, vom Einschalten des Scanners bis zur erfolgreichen Decodierung
des Barcodes. Je näher die blaue Linie am erfolgreich dekodierten Barcode liegt desto besser
sind die voreingestellten Werte. 1
1.12.7 Auswertung des Datenstrings im Terminal-Monitor:
TT
Die Auswertezeit hängt komplett von der Applikation ab und ist die Zeit von Lesetor Start
bis Lesetor Ende, kann sich also über die komplette Länge der Leiterplatte erstrecken.
Die Ergebnisausgabe muss in der SIPLACE auf sofort oder über einen Timer und somit
kürzer als das extern anstehende Lesetor eingestellt werden.
MG
Wert ist nicht sehr aussagekräftig, er kommt noch von den Linearcodes.
n
Scannerstatus (0 = kein Code gelesen)
1
1
Die zweite Zeile ist der gesamte Dateninhalt des Data Matrix Codes. 1
DATX
Data Matrix Code-Erkennung
ST
Lesestatus (0 = Code als richtig erkannt)
SZ
Zeigt die Symbolgröße und die Anzahl der Nutzbits, die letzten zwei Werte sind die
Anzahl der Pixel bzw. der Scans pro Zelle, sind beide Werte im Mittel identisch ist die
Geschwindigkeit korrekt eingestellt.
CT
Als Kontrast werden zwei Werte ausgegeben, der erste Wert zeigt die Grauwertdifferenz
im Data Matrix Symbol, ein Wert größer 200 ist gut, der maximal erreichbare Wert ist
255, sollte aber nicht angestrebt werden, denn bei 255 sind die Verstärker in der
Sättigung.
EC
Bei diesen Werten ist die zweite Ziffer die eigentlich wichtige, diese zeigt die prozentuale
Verwendung der redundanten Datenbytes. 100% ist hier kritisch und zeigt, dass die
Grenze zum NOREAD erreicht ist. Dennoch kann es in einzelnen Fällen toleriert
werden. Im Schnitt sollte hier aber 50% nicht überschritten werden.
PT
Beim PT werden die Koordinaten der drei Eckpunkte des L-Patterns des Data Matrix
Symbols ausgegeben, dies ist bei der SIPLACE-Anwendung weniger relevant, kann
aber bei Applikationen bei denen mehrere Codes im Lesetor gelesen werden müssen
interessant sein, um festzustellen welche Codes gelesen wurden. Der erste Wert ist
die Pixelposition auf der Zeile, der zweite Wert, die Anzahl der Scans seit Beginn des
Lesetors.
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1
1
Die beiden wichtigsten Kriterien sind EC (Prozentwert) und CT (Kontrast). 1
SIPLACE 1 Montageanleitung LP-Barcode-Leser
Ausgabe 10/2009 1.12 Tips & Tricks zum Barcode-Leser
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1.12.8 Änderungen im CLV-Assistant:
Ab der Version 4.2 der CLV-Setup Software hat sich die grafische Darstellung zum Einstellen des
Scanners und der Focushöhe geändert. 1
1
Detaillierte Beschreibung siehe:
00193891-xx Nachrüstanleitung LP-Barcode, Kapitel 1.11
.6.5 Arbeiten mit dem CLV-Assistenten1
Die Abbildung zeigt die
Anzeige bei korrekt ein-
gestelltem Scanner.
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Sollte es trotz korrekt eingestelltem Scanner zu Problemen beim Lesen des Data Matrix Codes
kommen, dann sollte der Scanner mit einem Skew-Winkel bis zu 25° eingestellt werden. 1
Dies ist vor allem bei kontrastschwachen Codes (z.B. CO2-, oder Nd-YAG-gelasert) empfehlens-
wert. 1
In diesem Fall kann die Fokushöhe jedoch nicht mit Hilfe des CL
V
-Assistant ermittelt werden, son-
dern muss manuell mit der mitgelieferten Lehre eingestellt werden. 1
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1.12.9 Wichtige Setup-Einstellungen des ICR850:
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Es kann vorkommen, dass man für die erste Station einer Linie nicht die gleiche Objektgeschwin-
digkeit verwenden kann, wie bei den anderen Stationen. De
r Grund hierfür ist, dass häufig das
Transportband vor der ersten Station schneller oder langsamer fährt als das der SIPLACE und
zum Zeitpunkt des Scannens noch die Geschwindigkeit der Leiterplatte bestimmt. Der Transport
der SIPLACE läuft mit ca. 300-350 mm/s. Das gewählte Markierverfahren ist ausschlaggebend
für die Kontrastbildung des Barcodes und somit für die erfolgreiche Dekodierung. Viele Probleme
treten zum Beispiel nur auf, weil versucht wird einen CO2-gelaserten Code mit einer Standard-
Einstellung zu lesen. 1
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