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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 54 4.9.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress Nach Beendigung der Messung ersc heint im Menü Progress folgendes Ergeb nis: Abbildung 36 : Ergebn…

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oberen bzw. unteren Position im Winkel 0° durchgeführt, es kann schnell der grobe Offset eines
Segments ermittelt werden, um weitere Messungen aufgrund eines defekten Segments
auszuschließen.
Mithilfe der Ergebnisse dieser Messungen können letztendlich auf folgende Ursachen Rückschlüsse
gezogen werden:
1. Verbogene Segmente
2. Defekte Z-Linearführungen der DP / Segmente (ausgeschlagen / locker)
Ablauf der Messung im Detail:
1. Zuerst wird die Position des Kalibrierteils in der Kalibrierteilablage als Istposition mit der
Leiterplattenkamera ermittelt, die exakte Lage des Kalibrierteils in der Kalibrierteiltasche ist
somit bestimmt und man kennt somit die genaue Mitte und Lage des Kalibrierteils, die als
Abholposition nun übernommen wird. Diese Mitte wird anhand der 4 Punkte in den Ecken des
Kalibrierteiles ermittelt.
2. Nun fährt Segment 1 mit einem Winkel von 0° nach unten und holt das Kalibrierteil an der
vorher ermittelten Abholposition (Kalibrierteilmitte) ab.
3. Das Segment 1 wird nach oben gefahren.
4. Das Segment 1 wird durch den Stern über die Bauelementekamera gedreht.
5. Die Bauelementekamera ermittelt durch Vermessen der vier Kalibrierteilstrukturmarken exakt
die Position des Kalibrierteils zur Kameramitte, das Kalibrierteil wird somit optisch zentriert.
Die hier ermittelten Offsetwerte werden mit Up X [µm] und Up Y [µm] gespeichert. Dieser
Wert beschreibt nun die Aussermittigkeit des Kalibrierteiles zur Kameramitte. . Dieser Wert
ergibt nun den Segment Offset Up für das Segment 1 bei 0°, da man davon ausgeht, dass das
Segment 1 exakt das Kalibrierteil in der Mitte abgeholt hat. Die ermittelten Offsetwerte werden
als Korrekturwerte in die folgende Bestückung (Ablegen) des Kalibrierteils (Kalibrierteilablage)
eingerechnet.
6. Nun dreht der Stern das Segment mit dem Kalibrierteil wieder zurück in die Bestückposition.
7. Das Segment 1 wird mit der Z-Achse nach unten gefahren und legt das Kalibrierteil wieder mit
0° (Winkel DP/Segment) und den ermittelten korrigierten Offsetwerten Up X [µm] und Up Y
[µm] als Bestückposition in der Kalibrierteilablage ab.
8. Nun fährt die Leiterplattenkamera über das Kalibrierteil und ermittelt nun erneut anhand der
vier Punkte in den Kalibrierteilecken die exakte Lage des Kalibrierteiles in der
Kalibrierteilablage. Es ergeben sich Offsetwerte Down X [µm] und Down Y [µm], welche nun
die Aussermittigkeit des Kalibrierteiles zur Leiterplattenkameramitte beschreiben. Dieser Wert
beschreibt genau den Offset der Segmentmitte von Segment 1 bei einem Bestückwinkel von
0°, wenn das Segment 1 in der Bestückposition ist. Somit hat man einen exakten Verzug des
Segment 1 bei einem Bestückwinkel von 0° ermittelt, der beschreibt, wie sehr die Z-
Linearführung die Position von Segment oben nach Segment unten verändert. Die
Abweichung beschreibt auch den Offset der Baueelementekamera zur Leiterplattenkamera für
dieses Segment.
9. Diese ermittelten Werte für Segment 1 Down X [µm] und Down Y [µm] werden als Absolut 0
für alle weiteren Berechnungen aller Segmentoffsets verwendet. Der Segment offset down für
Segment 1 ist der Bezugswert, da alle anderen Segmentoffsets aller Segmente sich auf
diesen Ausgangwert beziehen.
10. Die ermittelte Kalibrierteilposition der vormaligen Messung wird nun wieder als Istposition
(Abholposition) für die folgende Messung verwendet.
11. Nun holt Segment 2 mit 0° ab.
12. Die Schritte 2.-10. werden für alle Segment durchgeführt.
13. Das Kalibrierteil bleibt während der gesamten Segmentoffset Messung mit 0° liegen, es
verändert seinen Winkel nicht!

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4.9.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 36: Ergebnis Segment offset up and down (fast)
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Errechneter Segmentoffset Oben Wert Up X [µm] aus der Winkelmessung 0°. Diese
Abweichung wird im Wert dx Up [µm] (7) als tatsächlicher gemessener Segmentoffset zur
Bauelementekamera-Mitte ermittelt. Der kalkulierte Segmentoffset Oben Wert Up X [µm]
ergibt sich dann rechnerisch aus dem Offset zwischen Bauelemente- und
Leiterplattenkamera.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Up X [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -290..290µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
3. Errechneter Segmentoffset Oben Wert Up Y [µm] aus der Winkelmessung 0°. Diese
Abweichung wird im Wert dy Up [µm] (8) als tatsächlicher gemessener Segmentoffset zur
Bauelementekamera-Mitte ermittelt. Der kalkulierte Segmentoffset Oben Wert Up Y [µm]
ergibt sich dann rechnerisch aus dem Offset zwischen Bauelemente- und
Leiterplattenkamera.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Up Y [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -290..290µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
4. Errechneter Segmentoffset Unten Wert Down X [µm] aus der Winkelmessung 0°. Dieser Wert
ergibt sich aus dem tatsächlichen Segmentoffset Unten Wert dx Down [µm] für dieses
Segment. Dieser Offset wird im Wert dx Down [µm] (9) abgebildet.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Down X [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -330..330µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.

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Der Wert für Down X [µm] für Segment 1 wird als Bezugswert für alle weiteren Segmente
verwendet und wird deshalb immer mit 0 gesetzt.
Weil der Segment Offset Unten für Segment 1 der Bezugswert für alle weiteren
Segmentoffsets verwendet wird, setzt man den tatsächlichen Segmentoffsetwert dx Down
[µm] als Wert 0 für Down X [µm] = 0!
Für die Beziehung aller weiteren Segmente wird mit der Formel
Down X [µm] Seg (n) = dx Down [µm] Seg (n) - dx Down [µm] Seg 1
errechnet.
5. Errechneter Segmentoffset Unten Wert Down Y [µm] aus der Winkelmessung 0°. Dieser Wert
ergibt sich aus dem tatsächlichen Segmentoffset Unten Wert dy Down [µm] für dieses
Segment. Dieser Offset wird im Wert dy Down [µm] (10) abgebildet.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Down Y [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -330..330µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
Der Wert für Down Y [µm] für Segment 1 wird als Bezugswert für alle weiteren Segmente
verwendet und wird deshalb immer mit 0 gesetzt.
Weil der Segment Offset Unten für Segment 1 der Bezugswert für alle weiteren
Segmentoffsets verwendet wird, setzt man den tatsächlichen Segmentoffsetwert dy Down
[µm] als Wert 0 für Down Y [µm] = 0!
Für die Beziehung aller weiteren Segmente wird mit der Formel
Down Y [µm] Seg (n) = dy Down [µm] Seg (n) - dy Down [µm] Seg 1
errechnet.
6. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)
7. Tatsächlicher Segmentoffset dx Up [µm] des jeweiligen Segments zur
Bauelementekameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
8. Tatsächlicher Segmentoffset dy Up [µm] des jeweiligen Segments zur
Bauelementekameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
9. Tatsächlicher Segmentoffset dx Down [µm] des jeweiligen Segments zur
Leiterplattenkameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
10. Tatsächlicher Segmentoffset dy Down [µm] des jeweiligen Segments zur
Leiterplattenkameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
11. Diagramm zur Darstellung der Segmentoffsetwerte Oben mit folgenden Werten:
Abszissenachse (x-Achse) Segment offset up X [µm]
Ordinatenachse (y-Achse) Segment offset up Y [µm]
Rote Grenzlinien Toleranzen Min und Max (in unserem Fall -290..290µm)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
12. Diagramm zur Darstellung der Segmentoffsetwerte Unten mit folgenden Werten:
Abszissenachse (x-Achse) Segment offset down X [µm]
Ordinatenachse (y-Achse) Segment offset down Y [µm]
Rote Grenzlinien Toleranzen Min und Max (in unserem Fall -330..330µm)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
13. In diesem Screen werden folgende Werte dargestellt:
a. Streuung Up X Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten
Wert für Up X [µm] (2) und dem größten Wert für Up X [µm] (2). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
b. Streuung Up Y Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten
Wert für Up Y [µm] (3) und dem größten Wert für Up Y [µm] (3). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
c. Streuung Down X Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten Wert
für Down X [µm] (4) und dem größten Wert für Down X [µm] (4). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
d. Streuung Down Y Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten Wert
für Down Y [µm] (5) und dem größten Wert für Down Y [µm] (5). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
e. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)