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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 55 Der Wert f ür Down X [µm ] für Segment 1 wird als Be zugswert für alle weiteren Segm ente verwendet und wird d eshalb imm er mit 0 gesetzt. W eil der S…

SIPLACE „Head Verification“
Bedienungsanleitung Ausgabe 01/2015
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4.9.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 36: Ergebnis Segment offset up and down (fast)
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Errechneter Segmentoffset Oben Wert Up X [µm] aus der Winkelmessung 0°. Diese
Abweichung wird im Wert dx Up [µm] (7) als tatsächlicher gemessener Segmentoffset zur
Bauelementekamera-Mitte ermittelt. Der kalkulierte Segmentoffset Oben Wert Up X [µm]
ergibt sich dann rechnerisch aus dem Offset zwischen Bauelemente- und
Leiterplattenkamera.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Up X [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -290..290µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
3. Errechneter Segmentoffset Oben Wert Up Y [µm] aus der Winkelmessung 0°. Diese
Abweichung wird im Wert dy Up [µm] (8) als tatsächlicher gemessener Segmentoffset zur
Bauelementekamera-Mitte ermittelt. Der kalkulierte Segmentoffset Oben Wert Up Y [µm]
ergibt sich dann rechnerisch aus dem Offset zwischen Bauelemente- und
Leiterplattenkamera.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Up Y [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -290..290µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
4. Errechneter Segmentoffset Unten Wert Down X [µm] aus der Winkelmessung 0°. Dieser Wert
ergibt sich aus dem tatsächlichen Segmentoffset Unten Wert dx Down [µm] für dieses
Segment. Dieser Offset wird im Wert dx Down [µm] (9) abgebildet.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Down X [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -330..330µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.

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Der Wert für Down X [µm] für Segment 1 wird als Bezugswert für alle weiteren Segmente
verwendet und wird deshalb immer mit 0 gesetzt.
Weil der Segment Offset Unten für Segment 1 der Bezugswert für alle weiteren
Segmentoffsets verwendet wird, setzt man den tatsächlichen Segmentoffsetwert dx Down
[µm] als Wert 0 für Down X [µm] = 0!
Für die Beziehung aller weiteren Segmente wird mit der Formel
Down X [µm] Seg (n) = dx Down [µm] Seg (n) - dx Down [µm] Seg 1
errechnet.
5. Errechneter Segmentoffset Unten Wert Down Y [µm] aus der Winkelmessung 0°. Dieser Wert
ergibt sich aus dem tatsächlichen Segmentoffset Unten Wert dy Down [µm] für dieses
Segment. Dieser Offset wird im Wert dy Down [µm] (10) abgebildet.
Die ermittelten Segmentoffsetwerte Down Y [µm] müssen immer in einem bestimmten
Toleranzbereich (in unserem Beispiel -330..330µm) liegen. Dieser Wert definiert einen
zulässigen Segmentoffset innerhalb der Konstruktions- und Fertigungstoleranzen, welche die
Software noch kompensieren kann. Liegt der ermittelte Segmentoffsetwert außerhalb der
Toleranzen, so kann davon ausgegangen werden, dass auf das Segment eine mechanische
Verformung gewirkt hat, somit das Segment verbogen ist und nicht mehr genau damit
Bestückt werden kann.
Der Wert für Down Y [µm] für Segment 1 wird als Bezugswert für alle weiteren Segmente
verwendet und wird deshalb immer mit 0 gesetzt.
Weil der Segment Offset Unten für Segment 1 der Bezugswert für alle weiteren
Segmentoffsets verwendet wird, setzt man den tatsächlichen Segmentoffsetwert dy Down
[µm] als Wert 0 für Down Y [µm] = 0!
Für die Beziehung aller weiteren Segmente wird mit der Formel
Down Y [µm] Seg (n) = dy Down [µm] Seg (n) - dy Down [µm] Seg 1
errechnet.
6. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)
7. Tatsächlicher Segmentoffset dx Up [µm] des jeweiligen Segments zur
Bauelementekameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
8. Tatsächlicher Segmentoffset dy Up [µm] des jeweiligen Segments zur
Bauelementekameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
9. Tatsächlicher Segmentoffset dx Down [µm] des jeweiligen Segments zur
Leiterplattenkameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
10. Tatsächlicher Segmentoffset dy Down [µm] des jeweiligen Segments zur
Leiterplattenkameramitte beim Vermessen des Kalibrierteiles.
11. Diagramm zur Darstellung der Segmentoffsetwerte Oben mit folgenden Werten:
Abszissenachse (x-Achse) Segment offset up X [µm]
Ordinatenachse (y-Achse) Segment offset up Y [µm]
Rote Grenzlinien Toleranzen Min und Max (in unserem Fall -290..290µm)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
12. Diagramm zur Darstellung der Segmentoffsetwerte Unten mit folgenden Werten:
Abszissenachse (x-Achse) Segment offset down X [µm]
Ordinatenachse (y-Achse) Segment offset down Y [µm]
Rote Grenzlinien Toleranzen Min und Max (in unserem Fall -330..330µm)
Mit dem Button kann das Diagramm vergrößert werden.
13. In diesem Screen werden folgende Werte dargestellt:
a. Streuung Up X Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten
Wert für Up X [µm] (2) und dem größten Wert für Up X [µm] (2). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
b. Streuung Up Y Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten
Wert für Up Y [µm] (3) und dem größten Wert für Up Y [µm] (3). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
c. Streuung Down X Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten Wert
für Down X [µm] (4) und dem größten Wert für Down X [µm] (4). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
d. Streuung Down Y Dieser Wert ermittelt sich aus der Differenz des kleinsten Wert
für Down Y [µm] (5) und dem größten Wert für Down Y [µm] (5). Die Differenz muss
innerhalb einer plausiblen Toleranz (in diesem Falle 0..220µm) liegen.
e. Ergebnis-Anzeige (OK grüner Hacken / NOK rotes X)

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4.9.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 37: Ergebnis-PDF Segment offset up and down_1
Abbildung 38: Ergebnis-PDF Segment offset up and down_2
Am Segment 1 kann man sehen, dass der Wert für den Segmentoffset unten Down X [µm] und Down
Y [µm] (1) mit jeweils 0µm ermittelt wurde. Dies ist der Referenzwert für das Referenzsegment 1, von
dem aus alle anderen Segmentoffset-Werte der anderen Segmente bezogen werden.
Im Diagramm kann man dies auch daran erkennen, dass der Segmentoffset-Wert von Down X [µm]
und Down Y [µm] des Segment 1 exakt auf der Position 0µm liegt (siehe blaue Pfeile)
Der Wert Variation Up X [µm] (2) veranschaulicht die maximale Streuung zwischen den Segmenten
bei Segmentoffset Up in X-Richtung.
Der Wert Variation Up X [µm] errechnet sich wie folgt:
Variation Up X [µm] = Up X max [µm] – Up X min [µm]