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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 68 4.13 Messung „ZDS sensor values“ Für diese Messungen werden folgende T eile benötigt: CP20P: 20x No zzletype 40 69 03106244- 01 (Vakuumpipette rot gesc…

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4.12.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 46: Ergebnis-PDF DP Rotation
Wie aus dem oberen Ergebnis zu sehen ist, sind alle Drehwinkel der Segmente in Ordnung. Dies
bedeutet, dass alle DP den vorgegebenen Winkel von 4,000° zuverlässig in der Toleranz auch
erreichen.
Dies bedeutet, wenn ein Bauteil um einen gewissen Drehwinkel nach Bauteilauswertung unter der
Bauelementekamera korrigiert werden muss, so dreht jedes Segment zuverlässig innerhalb der
Toleranz auf diesen Winkel.
4.12.4 Deutung der Ergebnisse
Fehler bei DP rotation angle an allen Segmenten:
1. Eventuell Verschmutzung der BE-Kamera Reinigen der Optik bzw. Austausch der BE-
Kamera
Fehler bei DP rotation angle an einzelnen Segmenten:
1. DP dreht nicht zuverlässig Austausch der DP / Segment
2. Kalibrierteil dreht auf Pipette Pipette verschmutzt
Pipettensitz überprüfen
Vakuum überprüfen

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4.13 Messung „ZDS sensor values“
Für diese Messungen werden folgende Teile benötigt:
CP20P: 20x Nozzletype 4069 03106244-01 (Vakuumpipette rot geschlossen)
4.13.1 Erklärung der Messung – Ablauf
Mit der Messung „ZDS sensor values“ werden Funktionalität der Lichtschranke Z-Unten sowie des BE-
Sensors in Abhängigkeit von den Drehwinkeln der DP bzw. des Segments ermittelt.
Zuerst wird die wird mithilfe des Referenzlaufes ein Helligkeitsabgleich der Lichtschranke Z-Unten
(LED Gain) ermittelt. In diesem Zusammenhang wird dann noch der Spannungswert der
Lichtschranke Z-Unten ermittelt, der einen Referenzwert (Sensor value [mV]) für den Abstand zum
Schaltring darstellt.
In weiteren Messungen werden noch die Spannungswerte der Lichtschranke Z-Unten ermittelt, wenn
der Schaltring die Endemeldung der Z-Achse beim Bestücken ausgibt (Spring resp. low [mV]) und
auch, wenn die Z-Achse mit voller Kraft aufsetzt (Spring resp. high [mV]), was einer kompletten
Kompression der Segmentfeder entspricht.
In weiteren Tests wird die Drehachse der DP / des Segments um eine volle Umdrehung (360°)
gedreht. Dabei werden permanent die Spannungswerte der Lichtschranke Z-Unten aufgezeichnet und
geben somit ein Bild vom Abstand Lichtschranke Z-Unten zum Schaltring. Ebenso werden die
Spannungsveränderungen in Schritten von 5° gemessen, um hier eine relative gleichmäßige
Schwankung nachzuweisen. Ebenso wird die gesamte Spannungsveränderung über die kompletten
360° ermittelt.
Da diese Messung im BE-Sensor-Bereich stattfindet, können auch die Längenänderungen der
Pipettenspitze über die gesamten 360° überprüft werden. Diese Längenänderungen werden in 5°-
Schritten protokolliert und dürfen sich nur in einem bestimmten Bereich ändern.
Mithilfe der Ergebnisse dieser Messungen können letztendlich auf folgende Ursachen Rückschlüsse
gezogen werden:
1. Taumelnde Schaltringe
2. Verschmutzte Schaltringe
3. Defekte Lichtschranke Z-Unten
4. Defekte Segmentfeder
Ablauf der Messung im Detail:
1. Zuerst wird ein Höhenreferenzlauf mit der Pipette 4069 durchgeführt.
2. Im Anschluss wird ein Helligkeitsabgleich der LED in der Lichtschranke Z-Unten gemacht.
Dabei dreht der Stern jedes Segment in die Bestückposition und schaltet die Lichtschranke Z-
Unten ein. Der ermittelte Spannungswert bei Segmentstellung 0° ergibt den Wert Sensor
Value [mV] und stellt den Wert für den Abstand Lichtschranke Z-Unten zum Schaltring der DP
dar. Zudem wird der Wert LED gain ermittelt. Dies ist der Helligkeitsabgleich der LED in der
Lichtschranke Z-Unten, der beim Referieren der Lichtschranke zurückkommt. Es besteht der
Zusammenhang zwischen Helligkeit LED gain (Sender) und Sensor Value [mV]
(Empfänger), der die Grundfunktionalität der Lichtschranke Z-Unten darstellt.
Dies wird für alle Segmente separat durchgeführt
3. Dann wird das Segment 1 bei einer Segmentstellung DP 0° mit der Z-Achse nach unten
bewegt.
Die Z-Achse wird mit dem Verfahrprofil TP13 [TP13 NOZZLE CHANGER DOWN] nach unten
auf die Höhenreferenzlaufposition gefahren. Sobald der Schaltring der DP die Lichtschranke
Z-Unten aktiviert, wird der Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten Spring resp. low [mV]
ermittelt. Die Achse fährt weiter mit voller Kraft nach unten, bis der Stromsensor der Z-Achse
die Endemeldung ausgibt. Nun ist die Segmentfeder vollständig komprimiert. Nun wird erneut
der Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten Spring resp. high [mV] ermittelt. Mithilfe
dieser Messung können Rückschlüsse auf den Schaltring und der Linearführung des
Segments getroffen werden.
Dies wird dann für alle Segmente separat durchgeführt.
4. Segment 1 wird in die Bestückposition gedreht.
5. Segment 1 wird nun einmal um 360° (Schrittweite 1°) gedreht.

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6. Dabei steht die Z-Achse unten, so dass die Pipettenspitze im Strahl des BE-Sensors steht.
7. Während der Drehung werden bei jedem gedrehten 1°-Grad folgende Messungen gemacht:
- Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten (Sensor value [mV] / 1°) Min value
[mV] und Max value [mV]
- Veränderung der Pipettenlänge im BE-Sensor (Ermittelte Längenänderung / 5°
Radial runout 5° [µm])
- Veränderung der Spannung Lichtschranke Z-Unten (Sensor value [mV]/5°
Variation 5° [mV]
- Aufgrund der gespeicherten Werte können die maximalen
Spannungsschwankungen der Lichtschranke Z-Unten bei einer 360°-Drehung
ermittelt werden. Dies geschieht aus dem Delta zwischen dem maximalen
Spannungswert und dem minimalen Spannungswert der Lichtschranke Z-Unten
Variation 360° [mV]
- Aufgrund der gespeicherten Werte kann die maximale Pipettenlängenänderung
der BE-Sensormessung bei einer 360°-Drehung ermittelt werden. Dies geschieht
aus dem Delta zwischen dem maximalen Pipettenlänge und der minimalen
Pipettenlänge im BE-Sensor über 360° Radial runout 360° [µm]
8. Nun wird diese Messung für alle weiteren Segmente durchgeführt.
4.13.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 47: Ergebnis ZDS sensor values_1