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SIPLACE „Head Ver ification“ Bedienungsanleitun g Ausgabe 01/2015 76 4.14.4 Deutu ng der Ergebnisse Fehler bei Calibration v alue an allen Segm enten: 1. BE - Sensor schief montiert Ne ujustage des BE- Sensors 2. Optik…

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4.14.2 Erklärung des Messergebnisses im Menü Progress
Nach Beendigung der Messung erscheint im Menü Progress folgendes Ergebnis:
Abbildung 52: Ergebnis Component sensor calibration
Legende:
1. Gemessenes Segment
2. Der Wert Calibration value ergibt sich aus der Verfahrwegänderung der Z-Achse während der
Achs-Überlappung (Sternachse – Z-Achse) und dem Betätigen des BE-Sensors.
4.14.3 Erklärung des Messergebnisses anhand der Ergebnis-PDF
Diese Ergebnisse kann man sehen, wenn man im Summary-Menü nach unten scrollt, oder eine
Ergebnis-PDF erzeugt!
Abbildung 53: Ergebnis-PDF Component sensor calibration
Siehe 6.14.2

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4.14.4 Deutung der Ergebnisse
Fehler bei Calibration value an allen Segmenten:
1. BE-Sensor schief montiert Neujustage des BE-Sensors
2. Optik des BE-Sensors defekt Austausch BE-Sensor
3. Optik des BE-Sensor verschmutzt Reinigen mit Isopropylalkohol
4.15 Messung „Segment offset up & down“
Für diese Messungen werden folgende Teile benötigt:
CPP: 12x Nozzletype 2057 03070280-01 (Kalibrierpipette)
CPP: 1x Kalibrierteil 03010565-01
CP20P: 20x Nozzletype 4235 03098748-01 (Kalibrierpipette)
CP20A: 20x Nozzletype 1235 03015222-01 (Kalibrierpipette)
C&P20A/P: 1x Kalibrierteil 03034148-01
4.15.1 Erklärung der Messung – Ablauf
Mit der Messung „Segment offset up & down“ wird überprüft, inwiefern sich ein Segment außerhalb
seiner Rotationsachse befindet. Diese Aussermittigkeit wird als Segmentoffset bezeichnet. Es gibt
einen Segment offset up, welcher die Rotation (Offset) des Segmentes im eingefahrenen Zustandes,
also mit Z-Achse oben beschreibt. Der Segment offset unten beschreibt dann die Rotation des
Segmentes in der unteren Position. Diese Position beschreibt die Aussermittigkeit der Segmentachse
in der Abhol- bzw. Bestückposition, somit den Offset zwischen Bauelemente- und Leiterplattenkamera.
Diese Vermessung ist wichtig, damit die Maschine beim Abholen bzw. Bestücken diesen Versatz in
die Sollpositionen miteinrechnen kann und somit erhöht sich die Abhol- bzw. Bestückgenauigkeit. Die
Messung „Segment offset up & down “ wird für jedes Segment in der oberen bzw. unteren Position in
vier Winkel (0°, 90°, 180° und 270°) durchgeführt, damit die exakte Rotation ermittelt wird und auch
der Einfluss der Z-Linearführung zwischen Segment oben und Segment unten mit einkalkuliert werden
kann.
Mithilfe der Ergebnisse dieser Messungen können letztendlich auf folgende Ursachen Rückschlüsse
gezogen werden:
1. Verbogene Segmente
2. Defekte Z-Linearführungen der DP / Segmente
Ablauf der Messung im Detail:
1. Zuerst wird die Position des Kalibrierteils in der Kalibrierteilablage als Istposition mit der
Leiterplattenkamera ermittelt, die exakte Lage des Kalibrierteils in der Kalibrierteiltasche ist
somit bestimmt und man kennt somit die genaue Mitte und Lage des Kalibrierteils, die als
Abholposition nun übernommen wird. Diese Mitte wird anhand der 4 Punkte in den Ecken des
Kalibrierteiles ermittelt.
2. Segment 1 wird mit einem Winkel von 0° nach unten gefahren und holt das Kalibrierteil an der
vorher ermittelten Abholposition (Kalibrierteilmitte) ab.
3. Segment 1 wird nach oben gefahren.
4. Segment 1 wird durch den Stern über die Bauelementekamera gedreht.
5. Die Bauelementekamera ermittelt durch Vermessen der vier Kalibrierteilstrukturmarken exakt
die Position des Kalibrierteils zur Kameramitte, das Kalibrierteil wird somit optisch zentriert.
Die hier ermittelten Offsetwerte werden mit Up X [µm] und Up Y [µm] gespeichert. Dieser
Wert beschreibt nun die Aussermittigkeit des Kalibrierteiles zur Kameramitte. Dieser Wert
ergibt nun den Segment Offset Up für das Segment 1 bei 0°, da man davon ausgeht, dass das
Segment 1 exakt das Kalibrierteil in der Mitte abgeholt hat.
Die ermittelten Offsetwerte werden als Korrekturwerte in die folgende Bestückung (Ablegen)
des Kalibrierteils (Kalibrierteilablage) eingerechnet.
6. Der Stern dreht das Segment mit dem Kalibrierteil wieder zurück in die Bestückposition.
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7. Das Segment 1 wird mit der Z-Achse nach unten gefahren und legt das Kalibrierteil wieder mit
0° (Winkel DP/Segment) und den ermittelten korrigierten Offsetwerten Up X [µm] und Up Y
[µm] als Bestückposition in der Kalibrierteilablage ab
8. Die Leiterplattenkamera fährt über das Kalibrierteil und ermittelt erneut, anhand der vier
Punkte in den Kalibrierteilecken, die exakte Lage des Kalibrierteiles in der Kalibrierteilablage.
Es ergeben sich Offsetwerte Down X [µm] und Down Y [µm], welche die Aussermittigkeit des
Kalibrierteiles zur Leiterplattenkameramitte beschreiben. Dieser Wert beschreibt genau den
Offset der Segmentmitte von Segment 1 bei einem Bestückwinkel von 0°, wenn das Segment
1 in der Bestückposition ist. Somit hat man einen exakten Verzug des Segment 1 bei einem
Bestückwinkel von 0° ermittelt, der beschreibt, wie sehr die Z-Linearführung die Position von
Segment oben nach Segment unten verändert. Die Abweichung beschreibt auch den Offset
der Baueelementekamera zur Leiterplattenkamera für dieses Segment.
9. Die ermittelte Kalibrierteilposition der vormaligen Messung wird wieder als Istposition
(Abholposition) für die folgende Messung verwendet.
10. Nun holt erneut Segment 1 mit 90° ab.
11. Segment 1 wird hochgefahren und dann mithilfe des Sterns unter die Bauelementekamera
gedreht.
12. Die Bauelementekamera ermittelt durch Vermessen der vier Kalibrierteilstrukturmarken exakt
die Position des Kalibrierteils zur Kameramitte. Die hier ermittelten Offsetwerte werden mit Up
X [µm] und Up Y [µm] gespeichert. Dieser Wert beschreibt nun die Aussermittigkeit des
Kalibrierteiles zur Kameramitte. Dieser Wert ergibt nun den Segment Offset up für das
Segment 1 bei 90°, da man ja davon ausgeht, dass aufgrund der Messung Abholposition das
Segment 1 exakt das Kalibrierteil in der Mitte abgeholt hat.
13. Der Stern dreht das Segment mit dem Kalibrierteil wieder zurück in die Bestückposition.
14. Das Segment 1 wird mit der Z-Achse nach unten gefahren und legt das Kalibrierteil wieder mit
90° (Winkel DP/Segment) und den ermittelten korrigierten Offsetwerten Up X [µm] und Up Y
[µm] als Bestückposition in der Kalibrierteilablage ab.
15. Die Leiterplattenkamera fährt über das Kalibrierteil und ermittelt nun erneut anhand der vier
Punkte in den Kalibrierteilecken die exakte Lage des Kalibrierteiles in der Kalibrierteilablage.
Es ergeben sich Offsetwerte Down X [µm] und Down Y [µm], welche die Aussermittigkeit des
Kalibrierteiles zur Leiterplattenkameramitte beschreiben. Dieser Wert beschreibt genau den
Offset der Segmentmitte von Segment 1 bei einem Bestückwinkel von 90°, wenn das
Segment 1 in der Bestückposition ist. Somit hat man einen exakten Verzug des Segment 1 bei
einem Bestückwinkel von 90° ermittelt, der beschreibt, wie sehr die Z-Linearführung die
Position von Segment oben nach Segment unten verändert. Die Abweichung beschreibt auch
den Offset der Baueelementekamera zur Leiterplattenkamera für dieses Segment.
16. Die ermittelte Kalibrierteilposition der vormaligen Messung wird wieder als Istposition
(Abholposition) für die folgende Messung verwendet.
17. Jetzt wiederholen sich die Messschritte für Segment 1 mit den DP-Winkel 180° und 270°
18. Diese ermittelten Werte für Segment 1 Down X [µm] und Down Y [µm] werden als Absolut 0
für alle weiteren Berechnungen aller Segmentoffsets verwendet. Der Segment offset down für
Segment 1 ist der Bezugswert, da alle anderen Segmentoffsets aller Segmente sich auf
diesen Ausgangwert beziehen.
19. Danach werden die kompletten Mess-Schritte für alle weiteren Segmente mit den Winkel 0°,
90°, 180° und 270° durchlaufen.
20. Das Kalibrierteil bleibt während der gesamten Segment-offset Messung mit 0° liegen, es
verändert seinen Winkel nicht! Die vermessenen Winkel beziehen sich auf den Winkel der DP,
mit dem das Kalibrierteil von der DP abgeholt wird