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Betriebsanleitung SIPLACE D4i 3 Technische Daten des Automaten Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE 3.7 LP-Transportsystem 107 3 Abb. 3.7 - 3 Flexibler Doppeltrans port im Modus "Einfachtransport&quot…

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3 Technische Daten des Automaten Betriebsanleitung SIPLACE D4i
3.7 LP-Transportsystem Ab Softwareversion SR.605.03 SP2 Ausgabe 10/2012 DE
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ronik die Schrittmotoren so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist. Die Breitenverstellung ist
also unabhängig von anderen Maschinenkomponenten.
Die Transporthöhe lässt sich am Automaten so wählen, dass diese in Linien mit 830, 900, 930
oder 950 mm Transporthöhe integriert werden können.
Die Kommunikation zwischen den LP-Transporten der einzelnen Automaten erfolgt über die op-
tionale SMEMA-Schnittstelle oder die Siemens-Schnittstelle.
Für den Doppeltransport und auch für den Einfachtransport kann die feste Transportseite rechts
oder links gewählt werden. Eine Umrüstung der festen Transportseite von rechts auf links oder
umgekehrt ist bei diesem Transport möglich.
Der Transport der Leiterplatten wird mit optischen Sensoren überwacht und gesteuert. Hat die
Leiterplatte den Bestückbereich erreicht und die Lichtschranke passiert, wird sie abgebremst.
Eine Laserlichtschranke erfasst die Position der Leiterplatte. Sobald die Leiterplatte ihre Sollposi-
tion erreicht hat, wird das Transportband gestoppt und die Leiterplatte von der Unterseite her ge-
klemmt.
3.7.3 Definition der Transportspuren und Transportarten
Die rechte Transportspur (in Transportrichtung gesehen) wird als "Transport 1" bezeichnet, die
linke Transportspur als "Transport 2" (siehe Abb. 3.7 - 4
, Seite 108).
3.7.3.1 Definition der Transportspurbreite
3.7.3.2 Standardbreite
Die Standardbreite der Transportspur ist die maximale Transportbreite, die durch die Sollposition
der festen Transportwange vorgegeben ist. Sie beträgt maximal 216 mm pro Spur.
3.7.3.3 Überbreite Transportspur
Durch Verschieben der festen Transportwange aus Ihrer Sollposition lässt sich die Transportspur
auf maximal 242 mm verbreitern.
3.7.3.4 Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
Der Doppeltransport kann online zu einem Einfachtransport konfiguriert werden. Dazu wird eine
Transportspur vollständig zusammengefahren und deaktiviert (siehe Abb. 3.7 - 3
, Seite 107). Dies
ergibt eine Transportspurbreite von maximal 380 mm.
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Abb. 3.7 - 3 Flexibler Doppeltransport im Modus "Einfachtransport"
3.7.3.5 Transportarten
Der flexible Doppeltransport lässt sich in zwei Modi betreiben:
Transportart synchron
Transportart asynchron
3.7.3.6 Transportart asynchron
Beschreibung 3
Im asynchronen Betrieb wird immer eine Leiterplatte in einer Transportspur bestückt, während
eine andere in der zweiten Transportspur in die Bestückposition gefahren wird. Damit wird die
volle Transportzeit eingespart, was speziell bei Leiterplatten mit geringer Taktzeit zu einer erheb-
lichen Leistungssteigerung führt.
Ist die Maschine mit Auftragsdaten (Nutzen, Rüstung) versorgt, werden zu jedem Zeitpunkt des
Bestückbetriebs die auf den Eingabebändern anstehenden Leiterplatten in das jeweilige Bearbei-
tungsband transportiert (bei freiem Bearbeitungsband). Der Bestückablauf startet, sobald eine LP
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 2
(feste Transportwange links)
Transportspur 2
deaktiviert
Transportspur 1 Transportspur 2 Transportspur 1
deaktiviert
LP-Transportrichtung LP-Transportrichtung
Feste Transportwange
Doppeltransport mit verbreiterter Transportspur 1
(feste Transportwange rechts)
Bewegliche Transportwange
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in das jeweilige Bearbeitungsband transportiert wurde. Die Leiterplatten werden nacheinander
bestückt.
Wird der Bestückablauf unterbrochen, so wird die Transportschnittstelle gesperrt und die Leiter-
platten, die zu diesem Zeitpunkt in den Bearbeitungsbändern liegen, werden fertigbestückt.
Die Transportschnittstelle wird für beide Transportspuren gleichzeitig gesperrt bzw. freigegeben.
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Abb. 3.7 - 4 Transportarten
3.7.3.7 Transportart synchron
Beschreibung 3
Im synchronen Betrieb werden zwei Leiterplatten gleicher Größe gleichzeitig in die Bestückposi-
tion gebracht. Sie müssen als gemeinsamer Nutzen bearbeitet werden.
Damit wird die Bearbeitung von Ober- und Unterseite einer Leiterplatte in einer Linie ermöglicht.
Die Zeit, die für den Leiterplattentransport anfällt, reduziert sich, da immer zwei Leiterplatten
gleichzeitig transportiert werden. Zudem wird eine bessere Auslastung der Pipettenkonfiguration
erzielt.
Transportart synchron
Transportart asynchron