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1 - 33 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 Ausgabe 09/2005 4 Energiev ersorgung an der Maschine 33 4.3 Pneumatiksystem 4.3.1 Allgemeines Durch Zuführung vo n Druckluft in den V akuumerzeuger wir d das V akuum nach dem V enturi…

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4 Energieversorgung an der Maschine Ausgabe 09/2005
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Bemerkungen:
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Ausgabe 09/2005 4 Energieversorgung an der Maschine
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4.3 Pneumatiksystem
4.3.1 Allgemeines
Durch Zuführung von Druckluft in den Vakuumerzeuger wird das Vakuum nach dem Venturiprinzip
erzeugt.
Die Vakuumeinheit besteht derzeit aus 2 separaten Venturidüsen, die das Vakuum für den Halte-
kreis und den Abhol-/Bestückkreis erzeugen.
Eine Reihe von Faktoren bestimmen die erzeugten Vakuumwerte. Den größten Einfluß auf die Va-
kuumerzeugung hat die Venturieinheit. Undichtigkeiten oder Verschmutzungen innerhalb des
Systems führen zu schlechter Leistung und deshalb zu einer reduzierten Vakuumerzeugung. Die
Ventureinheit muß absolut dicht sein und der Zustand der Düsen muß ebenfalls qualitativ hoch-
wertig sein..
Ein Faktor der die Vakuumerzeugung beinträchtigt ist die Lage über NN. Je höher der Standort
einer Maschine über Meereshöhe, desto niedriger ist der Umgebungsdruck. In großen Höhen sind
die erzeugten Vakuumwerte niedriger. Eine Vakuumerzeuiger einer Siplace Maschine in München
in einer Höhe von 500m über NN erzeugt ein geschlossenes Vakuum von ca. 870 mbar, während
eine Maschine auf Meereshöhe in England ca. 920 mbar erzeugen würde.
Ein weiterer Faktor, der die Vakuumwerte beinträchtigt, ist das Wetter. An einem stürmischen, reg-
nerischen Tag herrscht Niederdruck und diese Wetterlage liefert ev. ein geschlossenes Vakuum
von 880 mbar. Eine Woche später bringt ein Hochdruckgebiet einen strahlenden, sonnigen Tag.
In diesem Fall kann ein Vakuum von 900 mbar erzielt werden.
Diese Beispiele sollen nur die Abhängigkeit der erzeugten Vakuumwerte demonstrieren. In jedem
Fall ist es absolut wichtig, ein effizientes, qualitativ hochwertiges Vakuumsystems zu haben.
Die Vakuummessplatine befindet sich direkt oberhalb des Vakuumerzeugers und misst die Vaku-
umwerte im Halte- und Abhol-/Bestückkreises. Über dünne Kunststoffschläuche, die sich auf der
Rückseite des Collect & Place-Kopfes befinden, wird das am Vakuumverteiler anliegende Vakuum
mit den Sensoren der Vakuumplatine gemessen. Die Analogausgabewerte dieser Sensoren wer-
den über den A/D Wandler an den CAN Bus übertragen und direkt an den MC gesendet.
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4.3.2 HF Pneumatiksystem
Die Druckluft mit 5-10 Bar strömt durch den Filter und wird in zwei Hauptpfade verteilt. Dadurch
werden das Proportionalventil und das Hauptventil mit Druckluft versorgt.
Abb. 4.3 - 1 Übersicht Pneumatiksystem
Proportional
Ventil X58
Andock-
einheit 3
Andock-
einheit 4
Andock-
einheit 1
Andock-
einheit 2
Gurtschneider 4
Gurtschneider 1
Gurtschneider 2
Gurtschneider 3
Verteiler
Bulk-Case
Eingangsdruck
5-10 Bar
C&P-Kopf
Twin Kopf Segment 1
Twin Kopf Segment 2
Verteiler
Verteiler
4
.
6
+
0
.
1
B
a
r
5
+
0
.
1
B
a
r
2.5 +-0.5 Bar
einstellbar
4.8+0.1 Bar output Prop.Ventil
(nicht mnanuell einstellbar)
Breitenverstellung
Hubtisch
Verteiler
5
+
0
.
1
B
a
r
e
i
n
s
te
l
l
b
a
r
Pipettenwechsler 4
Pipettenwechsler 3
Pipettenwechsler 2
Pipettenwechsler 1
Sicherheitsventil
X60
Verteiler
Hauptventil X59
5
+
0
.
1
B
a
r
2
.
5
+
-
0
.
5
B
a
r
4
.
6
+
0
.
1
B
a
r