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1 - 23 S tudent Guide SIPLACE HF/HF3 Ausgabe 09/2005 1 1 MTC2 23 1 1.2.4 Baugruppen der Steuerung Abb. 1 1.2 - 2 Baugruppen der Steuerung Legende (2) C167-Con trollerboard (3) Masterdrives (hier Turm 1) (4) 24V -Netzteil…

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11.2.3 Inbetriebnahme
Der MTC 2 kann nicht als eigenständige Maschine betrieben werden, sondern nur zusammen mit
einer SIPLACE-Station. Die Einstellungen (Maschinendaten) werden im Batteriegepufferten Spei-
cher des Maschinencontrollers gespeichert und sind jeweils nur für diese eine Maschine gültig.
Nach der Anlieferung des MTC 2 müssen vor der ersten Inbetriebnahme folgende Schritte durch-
geführt werden:
➠ Kontrollieren Sie die Grundhöhe und stellen Sie diese ggf. ein (siehe Betriebsanleitung).
➠ Prüfen Sie, ob die Spannungsversorgung korrekt eingestellt ist (siehe Einstellanleitung").
➠ Kontrollieren Sie, ob die Bewegungsfreiheit aller Achsen gewährleistet ist.
➠ Kontrollieren Sie den Zahnriemen auf Spannung und Beschädigung: siehe Einstellanleitung
Bei offensichtlicher Beschädigung des Zahnriemens ist dieser auszutauschen (siehe Service-
anleitung).
➠ Bereiten Sie die SIPLACE-Station vor (siehe Umbauanleitung).
➠ Docken Sie den MTC 2 an der SIPLACE-Station an (siehe Betriebsanleitung).
➠ Schalten Sie den MTC 2 und die SIPLACE-Station ein.
➠ Loggen Sie sich in der Stationsrechner-Software als Service ein.
➠ Starten Sie SITEST.
➠ Wechseln auf der Grundansicht in das Menü für den MTC 2.
➠ Führen Sie einen Referenzlauf des MTC 2 durch.
➠ Führen Sie einen Referenzlauf der SIPLACE-Station durch.
➠ Machen Sie einen Funktionstest der Schutzeinrichtungen, indem Sie während weiterer Refe-
renzläufe jede der folgenden Aktionen einzeln durchführen:
➠ Drücken Sie den NOT-HALT-Taster.
➠ Öffnen Sie die Schutztüren.
➠ Lassen Sie vor dem Referenzlauf die Turmverriegelungen offen.
Es muss jeweils ein NOT-HALT erfolgen und eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bild-
schirm ausgegeben werden.
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➠ Machen Sie die jeweilige Aktion rückgängig und quittieren Sie die Fehlermeldung.

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11.2.4.1 C167-Controllerboard
Das Steuerungsprogramm (Firmware) auf dem C167-Controllerboard ist in einem Flash-EPROM
gespeichert. Die Versions-Nr. kann über das SITEST-Programm abgefragt werden.
Die Maschinendaten und die Rüstung sind in einem RAM-Speicher gespeichert. Nach Abschalten
der Maschine werden die Daten durch eine Pufferbatterie (Pufferzeit ca. 3,5 Jahre) gehalten, die
sich ebenfalls auf dem C167-Controllerboard befindet. Zusätzlich ist ein Elektrolyt-Kondensator
("Goldcap") mit der Kapazität von 1 F vorhanden, der die Daten für ca. 8h beim Austauschen der
Pufferbatterie sichert.
Die Lichtschranken "Ruheposition" und die Software Endschalter sind auf die Masterdrives ver-
drahtet und werden dort über CAN-Bus der Steuerung zur Verfügung gestellt.
Aufgaben: 11
– Kommunikation mit dem Stationsrechner der SIPLACE-Station
– Maschinensteuerung über die Firmware
– Datenaustausch mit den Achsansteuerungen
– Speichern der Firmware (Flash-EPROM)
– Speichern der Maschinendaten und der Rüstung (batteriegepuffertes RAM)
– Speichern von maschinenspezifischen Parametern wie z.B. Seriennummer (im EEPROM)
– Bereitstellung einer Echtzeituhr (Realtime Clock)
– Eingänge für Sensoren
– Anzeige von Betriebs- und Störzuständen über LEDs
zwei RS232 Schnittstellen (maximale Übertragungsrate: 115,2 kBaud/s)
COM 1: Testschnittstelle für Debugging-Service
COM 2: frei
zwei CAN-Bus-Schnittstellen (maximale Übertragungsrate: 1 MBaud/s)
CAN1: Kommunikation mit der SIPLACE-Station
CAN2: Ansteuerung der 4 Masterdrives
Spannungsversorgung:24 V DC
Stromaufnahme:500 mA
24 Eingänge über einen 37poligen SUB-D-Stecker für die Sensoren
8 Ausgänge über einen 15poligen SUB-D-Stecker für die Aktoren;
die Ausgänge sind kurzschlussfest;
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Strom pro Ausgang: 0,7 A, kurzzeitig bis 2,5A 11
