00195439-05-SG_D-Serie_FSE-DE - 第105页

6 Referenzlauf 6.2.1 Referenzlauf an der Z-Achse 6.2 Referenzlauf P&P Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 105 6.2 6 . 2 R e f e r e n z la u f P & P Referenzlauf P&P 6.2.1 6 . 2 . 1 R e f e r e n z la u f a n…

100%1 / 288
6 Referenzlauf
6.1 Referenzlauf (D/Di-Serie) 6.1.6 Neu-Messen von Werten während des Bestückens
104 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
Für Abweichungen größer +/
-
0,4 mm vom Messwert der Pipette 1 wird ein Pipettenlängenfehler aus
-
gegeben. Eine solche Pipette muss vor Bestückbeginn getauscht werden.
6.1.5.2
6.1.5.2 Pipettenngenmessung im BE-Sensor
Pipettenlängenmessung im BE-Sensor
Ist die BE-Sensor-Option am C&P12-Bestückkopf installiert und konfiguriert so löst der MC über den
CAN-Bus eine Pipettenlängenmessung im BE-Sensor aus, wenn die gerüstete Pipette genügend lang
ist (für Pipetten länger 12 mm, entsprechend länger als eine 915er Pipette).
Der Schattenwurf im IR-Laserstrahl des BE-Sensors wird während der Sterndrehung gemessen.
Das Programmiersystem gibt für den Pipettentyp alle Nennparameter für Dynamik, Längen- und
Vakuumüberprüfungen vor.
Der Messwert wird als Pipetten-Referenzlänge leer gespeichert.
Leere Pipetten werden vor der Aufnahme eines zu prüfenden BE gegen diesen Referenzwert ver
-
glichen. Bei Abweichungen von +0,15/
-
0,1 mm gibt es einen "Pipettenlängenfehler im BE-Sensor".
Die gesamte Referenzlaufabfolge ist damit beendet. Falls keine Fehlermeldungen ausgegeben wurden
ist die Station bereit zum Bescken. Die Meldung "warten auf LP im Eingabeband" wird angezeigt.
6.1.6
6.1.6 Neu-Messen von Werten während des Bestückens
Neu-Messen von Werten während des Bestückens
Für folgende Referenzwertmessungen wird nach 350 Bauelementen pro Segment, am Ende der LP-
Bestückung eine erneute Messung des Referenzwertes ausgeführt:
Vakuum "offen" und "geschlossen" Messwerte
Pipettenscanning
Referenz-Pipettenlänge in BE-Sensor-Option C&P12-Kopf
HINWEIS
Für Sonderpipetten der Reihe X9X werden alle Messwerte akzeptiert.
Pipettenlängenreferenzwerte für BE-Erkennung in der
BE-Sensor-Option
Legende
1. IR-Empfänger am C&P12-Kopf-Rückteil
2. Pipette
3. IR-Sender am C&P12-Kopf-Vorderteil
6 Referenzlauf
6.2.1 Referenzlauf an der Z-Achse 6.2 Referenzlauf P&P
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 105
6.2
6.2 Referenzlauf P&P
Referenzlauf P&P
6.2.1
6.2.1 Referenzlauf an der Z-Achse
Referenzlauf an der Z-Achse
6.2.2
6.2.2 Referenzlauf an der D-Achse
Referenzlauf an der D-Achse
Referenzlauf Z-Achse
Legende
1. Inkremental-Maßstab montiert auf beweglichem Teil
der Z-Achse
2. Fest installierter Inkrementalgeber
3. Nullimpuls auf Inkremental-Maßstab (nur einer an
der Z-Achse)
Suche der Z-Achse nach dem Kommutierungspunkt
des Linearmotors in einer für die Z-Achse speziellen
Betriebsart. (Ein 3~ AC-Motor fährt immer weiter
wenn der Strom von einer Phase auf die nächste ge
-
schaltet wird und zwar zum richtigen Zeitpunkt und in
der richtigen Folge.)
Dann fährt die Z-Achse bis zum Nullimpuls nach
oben und lädt die Nullpunktkorrektur.
Die Ermittlung der Nullpunktkorrektur, max. und min.
Verfahrwege erfolgt beim Kalibrieren der Kopfhöhe.
Referenzlauf D-Achse
Legende
1. Inkremental-Glasmaßstab der D-Achse
2. Inkrementalgeber
3. Nullimpuls am Inkremental-Glasmaßstab
Dann führt die D-Achse (drehende Achse) den Referenz
-
lauf durch.
Die D-Achse fährt zum Nullimpuls des D-Achsen-Inkre
-
mentalgebers. Die Nullpunktkorrektur wird geladen.
Abhängig von dem Vorzeichen fährt die D-Achse zur Re
-
ferenzposition.
Referenzlauf beendet! Es folgt der Portalreferenzlauf
(siehe Abschnitt Portal).
6 Referenzlauf
6.2 Referenzlauf P&P 6.2.3 Vakuumprüfung
106 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
6.2.3
6.2.3 Vakuumprüfung
Vakuumprüfung
Nach dem der Bootvorgang des CAN-Bus-Prozessors für den Vakuum-/Blaslufterzeuger abge
-
schlossen ist, ist dieser initialisiert. D. h. an der Pipette wird durch Regelung im Vakuum-/Blaslufter
-
zeuger weder Vakuum noch Blasluft erzeugt.
Die Portalachsen verfahren den TwinHead an die Abwurfposition.
Über dem Abwurfbehälter schaltet der Vakuum-/Blaslufterzeuger auf Blasluft, um Bauelemente ab
-
zuwerfen und die Blasluft zu prüfen.
Jetzt wird am Vakuum-/Blaslufterzeuger auf Vakuum umgeschaltet und das offene Vakuum der bei
-
den Segmente (X- und D3-Maschine, D1/D1i: ein Twin-Segment) gemessen*.
Der Druck wird nach der Messung wieder auf 0 bar geregelt.
Damit ist der Vakuum-Referenzlauf für den TwinHead beendet.
* Der geschlossene Vakuumwert der Twin-Segmente wird auf den Kalibrierwert bezogen, der im SI
-
TEST ermittelt wurde.
6.2.4
6.2.4 Höhenreferenzlauf
Höhenreferenzlauf
Messen der Pipettenhöhe
Mit dieser Funktion wird geprüft, ob es sich um den rich
-
tigen, programmierten Pipettentyp handelt. Die
Pipettenlänge wird herangezogen, um die Abhol-, Zent
-
rier- und Bestückhöhe für die nachfolgenden
Bestückvorgänge zu berechnen.
Legende
1. Oberseite der festen Transportwange
2. Z-Motor
3. Vakuum Blasluft-Erzeugung
Das Portal fährt die Bestückköpfe über die feste
Transportwange.
Die Z-Achse positioniert Modul 2 (X/D3-Maschine)
nach unten.
Vom Verfahrbereich der Z-Achse wird die Höhe des
TwinHead berechnet in Bezug auf den Pipettentyp.
Jetzt erfolgt für Modul 1 der gleiche Vorgang.
Die max. Längentoleranz beträgt 0,4 mm: Ist die
Längendifferenz zu groß, wird eine Fehlermeldung
angezeigt.
HINWEIS
Beide Module werden an derselben Position des LP-Transports gemessen!
Dieser Referenzlauf des TwinHeads erfolgt parallel zu dem des C&P-Kopfes im anderen
Bestückbereich.