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9 C&P-Bestückköpfe 9.2.8 Positionierung zum Abholwinkel 9.2 Bestückablauf Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 157 9.2.8 9 . 2 . 8 P o s it io n ie r u n g z u m A b h o lw in k e l Positionierung zum Abholwinkel 9.2.…

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9 C&P-Bestückköpfe
9.2 Bestückablauf 9.2.5 Pipettenlänge für BE-Erkennung überprüfen
156 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
9.2.5
9.2.5 Pipettennge für BE-Erkennung überprüfen
Pipettenlänge für BE-Erkennung überprüfen
9.2.6
9.2.6 Hinweis
Hinweis
9.2.7
9.2.7 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1.Einschwenken
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1. Einschwenken
Überprüfen der Pipettenlänge "BE-Erkennung vor
Bestücken durch den BE-Sensor"
HINWEIS! Dieser Schritt wird eigenständig nur
vor dem allerersten Abholzyklus ausgeführt.
Messung durch Bauelement-Sensor (BE-Sensor) (Opti
-
on) bei ca. 315°:
Der BE-Sensor misst die Länge der leeren Pipette*.
Diese gemessene Länge vor Abholen wird mit der
Referenzlänge der Pipette verglichen.
Wird ein Längenunterschied von -0,15 mm oder
+0,1 mm festgestellt, bewegen die Portalachsen den
Bestückkopf in die Serviceposition um die Pipette zu
tauschen.
Die Messung erfolgt "On the Fly" während der Stern
-
bewegung.
* Für das jeweilige Segment muss als nächstes ein Bau
-
element abgeholt werden, welches diesen BE-Sensor
nutzen soll (BE-Anwesenheitscheck oder BE-
Höhenmessung mit BE-Sensor).
Selbstverständlich müssen auch alle anderen "Randbe
-
dingungen" erfüllt sein:
Installation/Konfiguration der Option für dieses Portal und
die passende Pipettenlänge.
HINWEIS
Die Bestücksequenz des C&P6/12 mit ihren parallel ablaufenden Einzelschritten kennen Sie.
Daher werden hier nur die funktionalen Einzelheiten dieser Einzelschritte erläutert.
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 1. Ein
-
schwenken
Bild 1 zeigt die Ausgangsposition (Zustand nach Re
-
ferenzlauf).
Von der Ausgangsposition dreht der Schrittmotor 90°
zum Einschwenken.
Die DP-Station schwenkt ein und kontaktiert die Pino
-
le (inkremental Scheibe).
Der Schrittmotor wird von der Lichtschranke an der
Kurvenscheibe überwacht.
Bild 2 zeigt den Status nach dem Einschwenken.
Dies ist die Startanforderung für den Antrieb der DP-
Achse.
9 C&P-Bestückköpfe
9.2.8 Positionierung zum Abholwinkel 9.2 Bestückablauf
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 157
9.2.8
9.2.8 Positionierung zum Abholwinkel
Positionierung zum Abholwinkel
9.2.9
9.2.9 Positionierung zum Bestückwinkel
Positionierung zum Bestückwinkel
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, Positionie
-
rung zum Abholwinkel
Die DP-Achse positioniert das Segment auf den je
-
weiligen Nullimpuls und prüft diesen Signalpegel auf
einer Distanz von 3 Digits.
Die Endemeldung wird ausgegeben, wenn die
tatsächliche Positionsabweichung innerhalb der er
-
laubten Toleranz liegt.
Zwischen dem 0°- und 180°- bzw. 90°- und -90°-Ab
-
holwinkel besteht kein Unterschied.
Detaillierter Drehprozess an der DP-Station, Positionie
-
rung zum Bestückwinkel
Bei Positionierbeginn wird die tatsächliche Position
der Achse auf 0 gesetzt, indem der Positionszähler
der DP-Achse auf 0 gesetzt wird.
Der DP-Antrieb wird im relativen Positioniermodus
betrieben.
Die DP-Achse startet zur Zielposition, die den Kalib
-
rierwerten der Station, den Programmierwerten des
Linienrechners und den Zentrierwerten des
Bestückvorganges entnommen werden.
Die Endemeldung wird ausgegeben, sobald die
tatsächliche Positionsabweichung innerhalb der er
-
laubten Toleranz liegt.
9 C&P-Bestückköpfe
9.2 Bestückablauf 9.2.10 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
158 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
9.2.10
9.2.10 Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
Detaillierter Drehvorgang an der DP-Station, 3. Ausschwenken
9.2.11
9.2.11 Optische Pipettenzustandserkennung (Pipettenscanning)
Optische Pipettenzustandserkennung (Pipettenscanning)
1. Nach Bestücken der ersten Platine wird das Pipettenscanning aktiviert:
Alle Pipetten, die für optische Überprüfung aufgelistet sind werden von der BE-Kamera gemes
-
sen (Pipetten wie 901, 904, 905, 906, 907, 911, 914, 925).
Ab der SW 601 in der nozzle.lib.xml
Weicht die Außenlinie der Pipette oder die Begrenzung des Lufteinlasses der Pipette von der
konstruktiven Form ab, so wird eine 'Pipette verschmutzt'-Meldung ausgegeben.
2. Kleine Pipetten können aufgrund der minimalen Bauelement-Höhe die Lötpaste oder den Kleber
berühren, wenn ein Bauteil verrutscht ist.
3. Die Anzahl der Bauelemente pro Segment (Anzahl der Kopf-Zyklen), nach der die nächste Pipetten
-
abfrage durchgeführt wird, kann, für besondere Fälle, den Prozessanforderungen des Kunden an
-
gepasst werden. Die Pipettenabfrage wird standardmäßig nach 350 Bestückkopfzyplen (BEs pro
Segment) wiederholt. Dieser Test wird immer durchgeführt, nachdem die LP-Verarbeitung abge
-
schlossen ist (zeitgleich mit der Wiederholung der Vakuumreferenzlaufchecks).
9.2.12
9.2.12 Beschreibung Blasluftsteuerung beim Bestücken
Beschreibung Blasluftsteuerung beim Bestücken
Diese Funktion nutzt eine für den TwinHead und C&P20-Kopf nötige Programmiermöglichkeit für den
Blasdruck beim Bestücken auch für den C&P6/12-Bestückkopf als Zeitsteuerung für das Blasluftventil
wie folgt aus:
Blasluftsteuerung beim Bestücken mit C&P6/12-Kopf
Eingabe "0" bedeutet: Blasluftventil wird nicht eingeschaltet. (NICHT verwenden!)
(1) Eingabe "1-50" bedeutet: Blasluftventil wird mit dem Starten des Schrittmotors ausgeschaltet.
(Dies wird nicht empfohlen, da der Blasluftstoß zu kurz ist um das BE sicher zu bestücken.
(2) Eingabe "51-150" bedeutet: Blasluftventil wird bei 90° Drehung des Schrittmotors ausgeschalten.
Detaillierter Drehprozess an der DP-Station, 3. Aus
-
schwenken
Die Startanforderung zum Ausschwenken ist die En
-
demeldung der DP-Positionierung.
Der DP-Antrieb liegt noch an der Pinole an.
Bild 1 zeigt den Status eingeschwenkt.
Der Schrittmotor wird von der Lichtschranke an der
Kurvenscheibe gesteuert.
Vom eingeschwenkten Status dreht der Schrittmotor
90° gegen den Uhrzeigersinn zum Ausschwenken.
Bild 2 zeigt den Status ausgeschwenkt.
VORSICHT
Sie können diese Funktionen keinesfalls dazu nutzen um Zeit einzusparen. Ihre
Bestücksicherheit leidet, Bauelemente werden u. U. wieder mit hochgerissen.