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2 Betriebssicherheit 2.4.2 Sicherheits- und Meld ekreis 2.4 Sicherheitseinrichtungen Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 19 ▪ Die Farbe aller Einzelad ern, die auch bei ausgeschaltetem Haup tschalter Strom f ühren, ist b…

2 Betriebssicherheit
2.4 Sicherheitseinrichtungen 2.4.1 Schalter und Taster am Automaten
18 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
2.4.1.2
2.4.1.2 Lage von Schutzschaltern am Automaten
Lage von Schutzschaltern am Automaten
Lage von Schutzschaltern am Automaten (am Beispiel D4)
Legende
1. Schutzhaubenschalter, Stellplatz 1
2. Schutzhaubenschalter, Stellplatz 2
3. Schutzhaubenschalter, Stellplatz 3
4. Schutzhaubenschalter, Stellplatz 4
5. Schutzschalter für die Abdeckklappe an der Eingabeseite des LP-Transports
6. Schutzschalter für die Abdeckklappe an der Ausgabeseite des LP-Transports
T = LP-Transportrichtung
2.4.1.3
2.4.1.3 Funktionsbeschreibung
Funktionsbeschreibung
Hauptschalter in Stellung AUS
Der Hauptschalter trennt die drei Phasen L1, L2 und L3 vom Netz.
▪ Kabelanschlussklemmen L1, L2 und L3 des Hauptschalters Q1
▪ Netzfilter Z1
▪ Servicesteckdose BU1
▪ D3: Sicherungsautomat F1 für die Servicesteckdose
D1/D2/D4: Sicherung FBU für die Servicesteckdose
GEFAHR
Trotz ausgeschaltetem Hauptschalter führen folgende Komponenten noch lebensgefährliche
Spannungen:

2 Betriebssicherheit
2.4.2 Sicherheits- und Meldekreis 2.4 Sicherheitseinrichtungen
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 19
▪ Die Farbe aller Einzeladern, die auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Strom führen, ist braun.
– Unsachgemäßer Umgang mit diesen Automaten kann deshalb zu Tod oder schwerer
Körperverletzung sowie erheblichem Sachschaden führen.
– Beachten Sie deshalb die geltenden Unfallverhütungs- und DIN-Vorschriften (insbesondere DIN
EN 60 204, Teil 1) bzw. die Vorschriften Ihres Landes.
– Nur entsprechend qualifiziertes und geschultes Personal darf die Schutztüre der Stromversor
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gung öffnen.
NOT-HALT-Taster, verrastend, mit Überlistungsschutz nach EN 418
Der NOT-HALT-Taster ist ein Taster mit rotem Knopf, der nach der Betätigung in dieser Position einge
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rastet bleibt. Bei Betätigung des NOT-HALT-Tasters öffnet der Schaltkontakt des NOT-HALT-Kreises -
die Schützsicherheitskombination (SSK K1) löst aus. Die Zwischenkreisspannung (200 V-) für die Por
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talachsen und die Zwischenkreisspannung (150 V-) für die Sternachsen werden abgeschaltet. Die
Servoverstärker der DP- bzw. Z-Achsen werden weiterhin mit 40 V- versorgt. Der Meldekontakt des
NOT-HALT-Tasters öffnet und am Bildschirm wird die Meldung NOT-HALT betätigt ausgegeben. Fol
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gende Baugruppen werden deaktiviert:
▪ LP-Transport
▪ LP-Klemmung
▪ Breitenverstellung
▪ LP-Stopper
▪ Leergurtschneideinrichtung.
Sehen Sie dazu auch...
2.4.2.1 Funktionsbeschreibung des Sicherheitskreises [ ➙ 19]
2.4.2
2.4.2 Sicherheits- und Meldekreis
Sicherheits- und Meldekreis
2.4.2.1
2.4.2.1 Funktionsbeschreibung des Sicherheitskreises
Funktionsbeschreibung des Sicherheitskreises
Für das Starten und für den Betrieb des Automaten müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
▪ Alle vier BE-Wagen müssen angedockt und angeschlossen sein.
▪ Alle Schutzhauben müssen geschlossen sein.
▪ Die beiden Abdeckklappen über dem LP-Transport müssen geschlossen sein.
▪ Die beiden NOT-HALT-Taster müssen entriegelt sein
▪ Die Abdeckklappen (Option) über den Zuführmodulen müssen geschlossen sein.
▪ Der Mindestbetriebsdruck muss erreicht sein.
▪ Das Signal "Softwarefreigabe" muss aktiviert sein. Damit ist der Sicherheitskreis geschlossen.
▪ Von der Stromversorgung werden 24 V- an die Starttaster und die Schützsicherheitskombination
durchgeschaltet.
▪ Wird jetzt einer der Starttaster gedrückt, schaltet die Schützsicherheitskombination SSK K1 und ak
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tiviert folgende Komponenten:
– Zwischenkreisspannung 200 V- für die Servoverstärker der Portalachsen
– Zwischenkreisspannung 150 V- für die Sternachsen
– Der Achseinschub (Axis Unit) bekommt ein "Servo Enable"-Signal für die Servoverstärker
– 40 V- Betriebsspannung werden an die BE-Wagen durchgeschaltet
– 24 V- Betriebsspannung werden zur den Leergurtschneideinrichtungen durchgeschaltet.
HINWEIS
Die Bestückung wird unterbrochen und kann, nachdem die Maschine wieder funktionsfähig ist,
fortgesetzt oder abgebrochen werden.

2 Betriebssicherheit
2.5 EGB-Richtlinien 2.4.2 Sicherheits- und Meldekreis
20 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
– Die LP-Transportsteuerung erhält das Freigabesignal für die LP-Klemmung, den LP-Stopper
und die Hubtischsteuerung
Damit ist die Maschine betriebsbereit.
2.4.2.2
2.4.2.2 Sicherheitsschleifen
Sicherheitsschleifen
Sicherheitsschleifen
2.5
2.5 EGB-Richtlinien
EGB-Richtlinien
VORSICHT
Siehe Betriebsanleitung
Für die Arbeit an und mit den elektronischen Baugruppen Ihrer eigenen und der Trainings-Ma
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schine gelten die EGB-Richtlinien. Sie können diese in den Bedienungsanleitungen der jewei
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ligen SIPLACE-Maschine nachlesen.