00195439-05-SG_D-Serie_FSE-DE - 第213页
12 Modularer Transport 12.1.1 Klemmung 12.1 Fu nktionsbeschreibung Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 213 12 1 2 M o d u la r e r T r a n s p o r t Modularer Transport 12.1 1 2 . 1 F u n k t io n s b e s c h r e ib u n …
11 BE-Handling
11.5 Für Ihre eigenen Zeichnungen und Notizen 11.4.5 Zuführmodule
212 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
12 Modularer Transport
12.1.1 Klemmung 12.1 Funktionsbeschreibung
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 213
12
12 Modularer Transport
Modularer Transport
12.1
12.1 Funktionsbeschreibung
Funktionsbeschreibung
12.1.1
12.1.1 Klemmung
Klemmung
Die LP wird für das Bestücken hochgehoben und gegen den LP-Niederhalter (seitliche Führungsleiste)
gedrückt. Beim Hochfahren des Hubtisches wird die LP über die an den Seitenwangen befestigten
Trägerbleche mit dem kompletten Transportantrieb angehoben und geklemmt. Hierdurch bleibt die
Bestückebene unabhängig von der Leiterplattendicke konstant, d. h. die Bestückhöhe zur Leiterplatte
bleibt unverändert.
Leiterplatten bis 368 mm Länge werden in den jeweiligen Bestückfeldern geklemmt. Im Ein- und Ausga
-
beband erfolgt keine Klemmung. Leiterplatten mit einer Länge über 368 mm (Option "Lange LP": bis
610 mm) liegen im geklemmten Zustand bis zu einer Länge von 360 mm (D1/D1i/D2/D2i: 440 mm) auf
den Transportriemen auf und werden nur im Bestückbereich durch den Hubtisch unterstützt.
12.1.2
12.1.2 Breitenverstellung
Breitenverstellung
Die Breitenverstellung erfolgt motorisch über Programmvorgabe. Beim Doppeltransport sind unter
-
schiedliche Breiten für die beiden Transportspuren möglich. Die Breitenverstellung erfolgt mittels Schritt
-
motor, so dass die Einstellung der neuen LP-Breite unabhängig von anderen Maschinenkomponenten
erfolgt.
Die eingestellte Transportwange wird mit Hilfe einer Klemmeinheit an einem Stahlband fixiert.
Die Verstellung der LP-Breite erfolgt über zwei Verstelleinheiten die unter dem Eingabeband bzw. Aus
-
gabeband montiert sind.
▪ Die zwei Verstelleinheiten werden durch Kugelrollspindeln und einen Zahnriemen vom Schrittmotor
synchron bewegt.
▪ Zum Verstellen der LP-Breite werden die zwei Verstelleinheiten unter die zu verstellende Seitenwan
-
ge positioniert. Die exakte Position wird mit Hilfe eines BEROs an der jeweiligen Verstelleinheit er
-
kannt.
▪ Durch Ausfahren der pneumatisch betätigten Fixierstifte wird die Seitenwange mechanisch mit der
Verstelleinheit verbunden. Die Klemmung der Seitenwange (am Stahlband) wird gelöst.
▪ Nach dem Erreichen der neuen LP-Breite fahren die Fixierstifte der Verstelleinheiten wieder ein. Die
Seitenwange ist danach wieder geklemmt.
Beim Doppeltransport müssen die Breiten der Transportstrecken nacheinander (nur ein Antrieb für beide
Transportspuren) eingestellt werden. Maximale und minimale LP-Breite werden durch Endschalter ab
-
gesichert. Bei Unparallelität der beiden Transportwangen einer Transportspur wird diese während der
Breitenverstellung automatisch korrigiert. Dazu werden die zwei Verstelleinheiten unter die feste Trans
-
portwange gefahren und abhängig vom Mittelwert den Positionen der zwei Verstelleinheiten wird die be
-
wegliche Transportwange eingestellt. Die Verstelleinheit, die zuerst ihre Position unter der beweglichen
Seitenwange erreicht, verriegelt diese. Danach wird weiter verfahren bis die zweite Verstelleinheit ihre
Positionen erreicht und die Seitenwange ebenfalls verriegelt hat. Die Position der Transportwange ist
jetzt erfasst, mit der Verstelleinheit verriegelt und die richtige LP-Breite kann eingestellt werden.
Der flexible Doppeltransport kann auch als Einfachtransport verwendet werden, indem die Spur 2 zu
-
sammengefahren wird (max. Leiterplattengröße 368 x 380 mm).
12.1.3
12.1.3 Abfrage der Leiterplattenposition in den Transportstrecken
Abfrage der Leiterplattenposition in den Transportstrecken
Die Positionen der Leiterplatten werden mittels Lichtschranken (Sendermodul und Empfängermodul)
abgefragt. Der Sender ist unterhalb des Riemens auf der linken Seite, der Empfänger oberhalb des Rie
-
mens auf der rechten Seite montiert.
12 Modularer Transport
12.1 Funktionsbeschreibung 12.1.4 LP stoppen
214 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
Durch das Signal der Lichtschranken werden die Leiterplatten im Eingabeband, Zwischenband und Aus
-
gabeband gestoppt. Diese drei Lichtschranken lassen sich in vier verschiedenen Positionen montieren,
um auch "unregelmäßige" Leiterplatten (LPs mit Ausbrüchen) sicher zu erkennen.
Im Bestückbereich wird durch die Lichtschranke der Bremsvorgang über die Gleichstrommotoren
ausgelöst, wobei ein konstantes Zeitintervall für die langsame Fahrt an die Laser-Lichtschranke über die
Software geregelt wird.
Erreicht die Leiterplatte den Bestückbereich, so wird die Leiterplatte von der Lichtschranke erkannt und
die Geschwindigkeit des Transportbands reduziert, ca. 100 ms später wird mit Hilfe eines Laserstrahls
die Vorderkante der langsam einfahrenden Leiterplatte erkannt, die Leiterplatte gestoppt und von ihrer
Unterseite her geklemmt.
12.1.4
12.1.4 LP stoppen
LP stoppen
Die LP im Bestückbereich wird mit Hilfe einer Laser-Lichtschranke gestoppt. Erkennt die Lichtschranke
die Vorderkante der ankommenden LP, so wird die LP gestoppt. Bei dieser Methode entfällt der entste
-
hende Stoß, der beim bisherigen Anfahren der LP gegen den Stopper entstand. Die Lagegenauigkeit
der abgebremsten LP liegt bei +/-0,5 mm.
12.1.5
12.1.5 Option "Lange Leiterplatte"
Option "Lange Leiterplatte"
Eine lange Leiterplatte wird bei dieser Option zweimal geklemmt, so dass der Bestückkopf den gesam
-
ten Bereich der Leiterplatte erreichen kann. Bei der D4-Maschine erfolgt die zweifache Klemmung nur
im Bestückbereich 2.
Folgende Hardware dieser Option ist im Ausgabeband jeder Transportspur montiert:
▪ 1 mechanischer Stopper
▪ 1 Ultraschallsensor
Die Standardlichtschranken und der Laser bleiben bei dieser Option aktiv.
12.1.6
12.1.6 Option "LP Ausrichtung"
Option "LP Ausrichtung"
Die Option "LP-Ausrichtung" ist für Leiterplatten mit ungünstigen Längen- und Breitenverhältnissen und/
oder Ausschnitten an der LP-Vorderkante. Die mechanischen Stifte sind an der beweglichen Transport
-
wange und am Hubtisch befestigt. Mit einem Schalter kann die Option ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Mit der ersten Leiterplatte wird die Klemmhöhe gelernt, so dass die Stifte die Höhe der Leiterplatte er
-
reichen. Der Laser erkennt die Leiterplatte und stoppt sie nach einer definierten Zeit. Der Freiraum unter
der Leiterplatte reduziert sich auf 25 mm.
12.1.7
12.1.7 Hubtisch
Hubtisch
Es kommen in jedem Bestückbereich je nach Ausführung (Einfach-/Doppeltransport) ein oder zwei von
-
einander unabhängige Hubtische zum Einsatz. Der Hubtischantrieb erfolgt indirekt über einen durch ein
5/3-Wegeventil angesteuerten Pneumatikzylinder. Unterschiedliche LP-Dicken werden automatisch
ausgeglichen. Die Führung in Z-Richtung erfolgt an vier Punkten der Hubtischplatte. Über ein Wegmess
-
system wird der Hubweg ermittelt.
Die obere Position des Hubtisches wird durch das Wegmesssystem Gabellichtschranken (Spur A und
B) erkannt. Die obere Position des Hubtisches und damit die korrekte Klemmung der Leiterplatte werden
im Strommodus über die Transportmotoren überprüft. Die untere Position des Hubtisches wird durch
das Wegmesssystem und einen Endlagenbero am Pneumatikzylinder erkannt. Der Standardfreiraum
unter der LP beträgt 40 mm.