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5 Energie- und Druckluftversorgung 5.2 Stromversorgung 5.2.10 Stromversorgung Achseinschub 86 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 5.2.10 5 . 2 . 1 0 S t r o m v e r s o r g u n g A c h s e in s c h u b Stromversorgung Ac…

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5 Energie- und Druckluftversorgung
5.2.8 Baugruppen Sektor 4 5.2 Stromversorgung
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 85
5.2.8
5.2.8 Baugruppen Sektor 4
Baugruppen Sektor 4
(Abbildung um 90° gedreht)
Bezeichnung für Kabel und Anschlüsse im Sektor 4
Klemmleiste (Spannungsversorgung) X400
Anschlüsse (Steckerverbindungen) df
CAN-E/A-Module qb
CAN-Interface qe
CAN-Bus-Abschluss für BE-Tisch qf
5.2.9
5.2.9 Spannungen in der Stromversorgung nach dem Einschalten
Spannungen in der Stromversorgung nach dem Einschalten
Wenn der Hauptschalter eingeschaltet wird, werden folgende Spannungen erzeugt, an die Module ge
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schaltet und freigegeben bzw. noch nicht freigegeben:
Spannung Module Status
250 VDC X-/Y-Servomodul nicht freigegeben
150 VDC Sternservo nicht freigegeben
34 VDC Leiterplattentransport Freigegeben bis SZ2
24 VDC Gurtschneider nicht freigegeben
34 VDC SZ1 Einschaltstrombegrenzung freigegeben
52 VDC DC/DC-Wandler Hauptstromversorgung freigegeben
52 VDC Beleuchtung Kamera freigegeben
40 VDC Power Fail A3 freigegeben
42 VDC Z-/DP-Achse freigegeben
40 VDC BE-Tisch freigegeben
28 VDC Monitor freigegeben
24 VDC Ventilator freigegeben
230, 115 oder 240 VAC Servicesteckdose unabhängig vom Hauptschalter
HINWEIS
Die Servicesteckdose kann nur verwendet werden, wenn das Bestücksystem mit einer 5-adri
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gen Leitung mit Neutralleiter (L1, L2, L3, N, PE) an die Hauptstromversorgung angeschlossen
ist.
5 Energie- und Druckluftversorgung
5.2 Stromversorgung 5.2.10 Stromversorgung Achseinschub
86 Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE)
5.2.10
5.2.10 Stromversorgung Achseinschub
Stromversorgung Achseinschub
Stromversorgung Achseinschub (neue Version)
Nach Einschalten des Hauptschalters wird die Achsein
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heit von der Hauptstromversorgung über X8 r Axis Unit
1 und X9 für die Axis Unit 2 mit 48 VDC versorgt und es
werden folgende Spannungen erzeugt:
+/-15 V und +/-15/5 V
Diese Wandler versorgen die Servokarten und die Achs
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ansteuerung mit 5 V und +/-15 V.
Stromversorgung Achseinschub (ältere Version)
5 Energie- und Druckluftversorgung
5.3.1 Allgemeines zur Vakuumerzeugung an C&P-Köpfen 5.3 Pneumatiksystem
Student Guide SIPLACE D-Serie (FSE) 87
5.3
5.3 Pneumatiksystem
Pneumatiksystem
5.3.1
5.3.1 Allgemeines zur Vakuumerzeugung an C&P-Köpfen
Allgemeines zur Vakuumerzeugung an C&P-Köpfen
Durch Zuführung von Druckluft in den Vakuumerzeuger wird das Vakuum nach dem Venturiprinzip er
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zeugt.
Die Vakuumeinheit besteht derzeit aus 2 separaten Venturidüsen, die das Vakuum für den Haltekreis
und den Abhol-/Bestückkreis erzeugen.
Eine Reihe von Faktoren bestimmen die erzeugten Vakuumwerte. Den größten Einfluss auf die Vaku
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umerzeugung hat die Venturieinheit. Undichtigkeiten oder Verschmutzungen innerhalb des Systems
führen zu schlechter Leistung und deshalb zu einer reduzierten Vakuumerzeugung. Die Venturieinheit
muss absolut dicht sein und der Zustand der Düsen muss ebenfalls qualitativ hochwertig sein.
Ein Faktor, der die Vakuumerzeugung beeinträchtigt, ist die Lage über normal Null (NN). Je höher der
Standort einer Maschine über Meereshöhe, desto niedriger ist der Umgebungsdruck. In großen Höhen
sind die erzeugten Vakuumwerte niedriger. Eine Vakuumerzeuger einer SIPLACE-Maschine in
München in einer Höhe von 500 m über NN erzeugt ein geschlossenes Vakuum von ca. 870 mbar,
während eine Maschine auf Meereshöhe in England ca. 920 mbar erzeugen würde.
Ein weiterer Faktor, der die Vakuumwerte beeinträchtigt, ist das Wetter. An einem stürmischen, regne
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rischen Tag herrscht Niederdruck und diese Wetterlage liefert ev. ein geschlossenes Vakuum von
880 mbar. Eine Woche später bringt ein Hochdruckgebiet einen strahlenden, sonnigen Tag. In diesem
Fall kann ein Vakuum von 900 mbar erzielt werden.
Diese Beispiele sollen nur die Abhängigkeit der erzeugten Vakuumwerte demonstrieren. In jedem Fall
ist es absolut wichtig, ein effizientes, qualitativ hochwertiges Vakuumsystems zu haben.
Die Vakuum-Messplatine befindet sich direkt oberhalb des Vakuumerzeugers und misst die Vakuum
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werte im Halte- und Abhol-/Bestückkreises. Über dünne Kunststoffschläuche, die sich auf der Rückseite
des C&P befinden, wird das am Vakuumverteiler anliegende Vakuum mit den Sensoren der Vakuump
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latine gemessen. Die Analogausgabewerte dieser Sensoren werden über den A/D-Wandler an den
CAN-Bus übertragen und direkt an den MC gesendet.