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3 Funktionsbeschreibung und Aufbau 3.1 Funktionsbeschreibung Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020 19 3 Funktionsbeschreibung und Aufbau 3.1 Funktionsbeschreibung Die LDU wird wie ein Zuführmodul au…

2 Betriebssicherheit
2.6 IMDA-Registrierung
18 Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020
2.5.2 RFID an der LDU 2 X
1. Das RFID-Modul (1) befindet sich auf der
Oberseite der Dipp-Hubplatte.
2. Der RFID-Transponder (2) befindet sich an
der Unterseite der Dipping-Platte.
2.5.3 FCC-Label an der LDU 2 X
1. Das FCC-Label(1) befindet sich auf der
rechten Gehäuseseite der LDU2X.
2.6 IMDA-Registrierung
HINWEIS
Das unten genannte Gerät ist bei der INFOCOMM MEDIA DEVELOPMENT AUTHORITY
nach Verordnung 20(6) der "Telecommunications (Dealers) Regulations (Cap 323, Rg
6)" (den "Händler-Verordnungen) und für den Verkauf in Singapur freigegeben. Beachten
Sie die unten beschriebenen Bestimmungen und Anforderungen der Händler.
Deklarierte Geräte-Information
Markenname/Handelsname ASM
Modellname/Nr.: SIPLACE LDU 2 X
(inklusive RFID-Modul 03153721‑01)
Gerätebeschreibung Linear Dipping Unit 2 X
2.6.1 IMDA-Label an der LDU 2 X
Die SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X erfüllt die IMDA-Standards:

3 Funktionsbeschreibung und Aufbau
3.1 Funktionsbeschreibung
Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020 19
3 Funktionsbeschreibung und Aufbau
3.1 Funktionsbeschreibung
Die LDU wird wie ein Zuführmodul auf einem Bauelementetisch gerüstet. In der Liniensoftware
(SIPLACE Pro) können Bauelemente für das Dippen ausgewählt und die entsprechenden Parame-
ter eingestellt werden. Die LDU stellt in einem bestimmten Bereich das Flussmittel in einer genau
definierten Stärke (Schichtdicke) bereit. Mittels automatisch ausgeführter Applikationsvorgänge
wird die Flussmittelschicht immer wieder erneuert. Dadurch wird gewährleistet, dass die Bauele-
mente immer in eine frische Flussmittelschicht eingetaucht werden und so immer gleich bleibende
Prozessbedingungen herrschen.
Die LDU kann grob in einen mechanischen Teil - die so genannte Applikationseinheit - und in einen
elektrischen Teil - die so genannte Steuereinheit - unterteilt werden.
Steuereinheit
Die Steuereinheit enthält die elektrischen Teile wie Energieversorgung, Schnittstellen, Steuerung
und Bedieneinheit.
Applikationseinheit
Die Applikationseinheit hat zwei Bewegungsachsen. Die Rakelachse bewegt einen Schlitten vor-
wärts und rückwärts. Die Hubachse bewegt die Hubeinheit auf und ab. Beide Achsen werden
durch Elektromotoren und ein Spindelsystem angetrieben. Durch einen Drehgeber (Encoder) auf
der Motorwelle wird die aktuelle Position der Spindel ermittelt. An den beiden Achsen befinden sich
Sensoren, die anzeigen, wann die Achse eine Endlage erreicht hat.
Die Applikationseinheit der LDU besteht im We-
sentlichen aus folgenden Teilen:
1. Flussmittelbehälter
2. Parkplatte
3. Auffangwanne
4. Dipping-Platte
5. Flussmittel
6. Übergang
7. Flussmittel in der Auffangwanne
8. Kavität

3 Funktionsbeschreibung und Aufbau
3.1 Funktionsbeschreibung
20 Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020
Applikationsvorgang
1. Die Applikationseinheit steht in der Start-
position. Dabei befindet sich der Flussmit-
telbehälter über der Parkplatte in der Park-
position. Neues Flussmittel wurde soeben
eingefüllt und verteilt sich auf den "Boden"
des Flussmittelbehälters. Die Dipping-
Platte befindet sich in der Applikationsposi-
tion.
2. Die Applikation startet. Der Schlitten mit
dem Flussmittelbehälter fährt nach vorne
in Richtung Dipping-Platte. Das Flussmittel
im Flussmittelbehälter bildet sich je nach
Viskosität des Flussmittels zu einer Walze
bzw. Rolle aus.
3. Der Flussmittelbehälter erreicht die Kavität
der Dipping-Platte. Das Flussmittel wird in
der Kavität verteilt und durch die untere
Kante des Flussmittelbehälters abgestreift.
4. Der Schlitten fährt bis zur Wendeposition
am Ende der Dipping-Platte. Die gesamte
Kavität ist nun mit Flussmittel gefüllt.
5. Der Schlitten fährt wieder zurück.
6. Die Flussmittelwalze bildet sich an der
anderen Seite des Flussmittelbehälters
aus. Die Kante streicht das Flussmittel auf
der Dipping-Platte sauber ab und sorgt so-
mit für eine gleich bleibende Schichtdicke.
7. Der Schlitten hat die Startposition auf der
Parkplatte erreicht. Flussmittel, das evtl. in
den Spalt am Übergang gelaufen ist, wird
durch die Auffangwanne aufgefangen.
8. Die Hubeinheit fährt die Dipping-Platte aus
der Applikationsposition in die Dip-Posi-
tion. Jetzt kann der Bestückkopf die Bau-
elemente in das Flussmittel eintauchen.
Für jeden weiteren Applikationsvorgang fährt
die Hubeinheit die Dipping-Platte wieder in die
Applikationsposition zurück und die Schritte 1-8
werden ausgeführt.