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3 Funktionsbeschreibung und Aufbau 3.2 Aufbau 24 Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020 3.2.3 Parkplatte und Auffangwanne 1. Parkplatte 2. Auffangwanne Die Parkplatte wird auf der Basis mit Permanent…

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3 Funktionsbeschreibung und Aufbau
3.2 Aufbau
Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020 23
3.2.2 Rakeleinheit
1. Niederhalter
2. Abdeckung
3. Flussmittelbehälter
Die abnehmbare Abdeckung des Flussmittelbehälters verhindert, dass etwas in den Flussmittelbe-
hälter fällt. Der Niederhalter hält den Flussmittelbehälter in der korrekten Position. Durch Druck auf
den Niederhalter kann der Flussmittelbehälter leicht entnommen werden.
Diese Flussmittelbehälter sind für die LDU verfügbar:
Standardbehälter [00117107-xx]
Kleiner Behälter [00117108-xx]
Flussmittelbehälter für LDU 2 X mit Option Auto-Kavität
Bei der Verwendung einer Dipping-Platte mit Auto-Kavität ist ein spezieller Flussmittelbehälter
erforderlich [03154869-xx], der einen breiteren Bereich auf der Dipping-Platte abdeckt. Dies ist
wichtig, um einen eventuellen Überlauf von Flussmittel aufzufangen, wenn sich die Kavität zur
Applikation nach oben bewegt.
1. Flussmittelbehälter für Dipping-Platte mit
Auto-Kavität
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3.2 Aufbau
24 Bedienungsanleitung SIPLACE Linear Dipping Unit 2 X 05/2020
3.2.3 Parkplatte und Auffangwanne
1. Parkplatte
2. Auffangwanne
Die Parkplatte wird auf der Basis mit Permanentmagneten gehalten. Die Auffangwanne hat eine
asymmetrische Form und kann nicht falsch montiert werden. Zwei Sensoren in der Basis überprü-
fen jeweils, ob eine Parkplatte bzw. eine Auffangwanne montiert ist.
3.2.4 Flussmittel-Füllstandssensor
Während der Produktion nimmt die Flussmittelmenge im Flussmittelbehälter ab. Wenn die Fluss-
mittelmenge zu gering ist, um die Kavität in der Platte zu füllen, können Bauteile nicht mehr in der
erforderlichen Qualität mit Flussmittel beschichtet werden. Um dies zu vermeiden, kann die Fluss-
mittelmenge im Flussmittelbehälter durch den Flussmittel-Füllstandssensor überwacht werden.
Der Flussmittel-Füllstandssensor der LDU 2 X basiert auf einer kapazitiven Struktur, die ein elektri-
sches Feld erzeugt. Die kapazitive Struktur ist Teil des Oberseiten-Layouts einer in die Parkplatte
integrierten Leiterplatte.
1. Parkplatte
2. Flussmittel-Füllstandssensor
Die Kapazität des Flussmittel-Füllstandssensors wird durch die Permittivität des Flussmittels oder
durch eine andere kapazitive Struktur wie den Flussmittelbehälter beeinflusst. Beim Bewegen des
Flussmittelbehälters bildet das Flussmittel eine Welle im Flussmittelbehälter.
1. Parkplatte
2. Flussmittel-Füllstandssensor
3. Vordere Wand des Flussmittelbehälters
4. Flussmittel
5. Rückwand des Flussmittelbehälters
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3.2 Aufbau
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Wenn der Flussmittelbehälter den Flussmittel-Füllstandssensor kreuzt, folgt auf die vordere Wand
des Flussmittelbehälters ein Spalt, dann das Flussmittel und schließlich die Rückwand des Fluss-
mittelbehälters. Jede kapazitive Struktur erzeugt ein charakteristisches Signal am Flussmittel-Füll-
standssensor.
Kapazitive Signale von:
1. Vordere Wand des Flussmittelbehälters
2. Spalt zwischen Wand und Flussmittel
3. Flussmittelwelle
4. Rückwand des Flussmittelbehälters
Die Breite der Flussmittelwelle [in Millimetern] ist ein Maß für die Flussmittelmenge im Behälterin-
neren.
Jedem Flussmittel können jeweils zwei Schwellenwerte zugeordnet werden: Warnstufe und Feh-
lerstufe. Beide Werte hängen von der Art des Flussmittels ab und müssen empirisch ermittelt wer-
den.
Wenn die Flussmittelmenge unter die Warnstufe fällt, zeigt die Stationssoftware eine entspre-
chende Statusmeldung an:
Wenn die Flussmittelmenge die Fehlerstufe erreicht, zeigt die Stationssoftware eine entspre-
chende Statusmeldung an:
HINWEIS
Stationssoftware filtert die gemessenen Werte
Da die Stationssoftware die gemessenen Werte filtert, wird die Maschine nicht gestoppt,
wenn der Schwellenwert nur kurzzeitig überschritten wird.