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27 D39488 | Stand 12/2019 Betrieb Membranpumpen PJ 25481-950.5 0.18 16 Original- Betriebsanle itung, deutsc h, KNF 1255 30-315669 0 6/18 WARNUNG Berstgefahr d es Pum penkopfs durch überm äßige Drucker höhung Î Maximal zu…

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Membranpumpen PJ25481-950.50.18 Betrieb
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 125530-315669 06/18 15
7. Betrieb
7.1. Inbetriebnahme vorbereiten
Notwendige Betriebsvoraussetzungen
Pumpe Alle Schläuche korrekt angeschlossen.
Lüfteröffnung nicht zugestellt.
Daten des Spannungsnetzes stimmen mit den
Angaben auf dem Typenschild der Pumpe
überein.
Pumpenauslass nicht verschlossen oder ein-
geengt.
Tab. 8
7.2. Inbetriebnahme
WARNUNG
Verbrennungen durch heiße Pumpenteile und/oder
heißes Medium
Während oder nach Betrieb der Pumpe, können ggf.
einige Pumpenteile heiß sein.
Î Pumpe nach Betrieb abkühlen lassen.
Î Schutzmaßnahmen gegen die Berührung heißer
Teile/Medien ergreifen.
WARNUNG
Verletzung der Augen
Bei zu starker Annäherung an den Ein-/ Auslass der
Pumpe können die Augen durch das anstehende
Vakuum/ den anstehenden Überdruck verletzt wer-
den.
Î Während des Betriebs nicht in Pumpenein-/
-auslass schauen.
Î Pumpen nur unter den Betriebsparametern und –bedingungen
betreiben, die in Kapitel 4. Technische Daten, beschrieben
sind.
Î Bestimmungsgemäße Verwendung der Pumpen (siehe Kapitel
2.1) sicherstellen.
Î Nicht bestimmungsgemäße Verwendung der Pumpen (siehe
Kapitel 2.2) ausschließen.
Î Sicherheitshinweise (siehe Kapitel 3) beachten.
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16 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 125530-315669 06/18
WARNUNG
Berstgefahr des Pumpenkopfs durch übermäßige
Druckerhöhung
Î Maximal zulässigen Betriebsüberdruck (siehe
Kapitel
4. Technische Daten) nicht überschrei-
ten.
Î Druck während des Betriebs überwachen.
Î Wenn der Druck über den maximal zulässigen
Betriebsdruck der Pumpe ansteigt: Pumpe sofort
abstellen und Störung beheben (siehe Kapitel 9.
Störungen beheben).
Î Luft- bzw. Gasmenge nur auf der saugseitigen
Leitung drosseln oder regulieren, um ein Über-
schreiten des maximal zulässigen Betriebsüber-
drucks zu vermeiden.
Î Wenn die Luft- oder Gasmenge auf der drucksei-
tigen Leitung gedrosselt oder reguliert wird, da-
rauf achten, dass der maximal zulässige Be-
triebsüberdruck nicht überschritten wird.
Î Darauf achten, dass der Pumpenauslass nicht
verschlossen oder eingeengt ist.
Drucküberschreitungen mit den damit verbundenen Gefahren
lassen sich durch eine Bypass-Leitung mit Druckentlastungs-
ventil zwischen Druck- und Saugseite der Pumpe vermeiden.
Weitere Informationen erteilen die KNF-Fachberater (Kontakt-
daten: siehe www.knf.de).
Î Bei Pumpenstillstand in den Leitungen normalen atmosphäri-
schen Druck herstellen.
WARNUNG
Personenschaden und Beschädigung der Pumpen
durch automatischen Start
Wird der Pumpenbetrieb durch die Elektronik wegen
Überhitzung unterbrochen, starten die Pumpen nach
A
bkühlung automatisch.
Î Nach Ansprechen der Thermosicherung oder bei
Stromausfall Netzstecker der Pumpe aus der
Steckdose ziehen, damit die Pumpe nicht unkon-
trolliert anlaufen kann.
Î Nur Arbeiten an der Pumpe vornehmen, wenn
die Pumpe vom elektrischen Netz getrennt ist.
Pumpenstillstand
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7.3. Ein- und Ausschalten der Pumpe
Pumpe einschalten
Die Pumpe darf beim Einschalten nicht gegen Druck anlaufen.
Dies gilt auch im Betrieb nach kurzzeitiger Stromunterbre-
chung. Läuft eine Pumpe gegen Druck an, kann die Pumpe
blockieren, woraufhin die Elektronik reagiert und die Pumpe
abschaltet.
Î Sicherstellen, dass beim Einschalten normaler atmosphäri-
scher Druck in den Leitungen herrscht.
Î Pumpe am Netzschalter einschalten (siehe Abb. 1/3 in Kapitel
5)
Je nach Höhe der anliegenden elektrischen Spannung dauert
die Initialisierung der Elektronik bis zu einer Sekunde, bevor
die Pumpe anläuft.