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42 D39488 | Stand 12/2019 Störungen be heben Membranpum pen PJ25481 -950.50.1 8 32 Original- Betriebsan leitung, deuts ch, KNF 1 25530-3156 69 06/18 Abb. 11: LED-Blink dauer bei versc hiedenen Fehlern Um den Fehler zu lö…

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D39488 | Stand 12/2019
Membranpumpen PJ25481-950.50.18 Störungen beheben
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 125530-315669 06/18 31
Förderleistung, Druck oder Vakuum zu niedrig
Die Pumpe erreicht nicht die in den Technischen Daten, bzw. im Datenblatt angegebene Leistung.
Ursache Störungsbehebung
Im Pumpenkopf hat sich Kon-
densat gesammelt.
Î Kondensatquelle von der Pumpe trennen.
Î Pumpe spülen (siehe Kapitel 8.2.1).
An der Druckseite steht Über-
druck und an der Saugseite
gleichzeitig Vakuum oder ein
Druck über Atmosphäre an.
Î Pneumatische Bedingungen ändern.
Pneumatische Leitungen oder
Anschlussteile haben zu gerin-
gen Querschnitt oder sind ge-
drosselt.
Î Pumpe vom System abkoppeln, um Leistungswerte zu er-
mitteln.
Î Ggf. Drosslung (z.B. Ventil aufheben).
Î Ggf. Leitungen oder Anschlussteile mit größerem Quer-
schnitt einsetzen.
An Anschlüssen, Leitungen o-
der Pumpenkopf treten Leck-
stellen auf.
Î Korrekten Sitz der Schläuche auf Schlauchnippeln sicher-
stellen.
Î Undichte Schläuche auswechseln.
Î Leckstellen beseitigen.
Anschlüsse oder Leitungen sind
ganz oder teilweise verstopft.
Î Anschlüsse oder Leitungen prüfen.
Î Verstopfende Teile und Partikel entfernen.
Kopfteile sind verschmutzt. Î Kopfbauteile reinigen.
Membrane oder Ventilplatten
sind abgenutzt.
Î Membrane und Ventilplatten wechseln
(siehe Kapitel 8.3).
Gewechselte Membrane und
Ventilplatten.
Î Sicherstellen, dass Passscheiben auf das Membrange-
winde aufgesteckt wurden.
Î Kopfverschaltung und Schlauchverbindungen auf Dichtig-
keit prüfen.
Tab. 13
Visualisierung der Fehler auf der Motorsteuerung
Das Überschreiten der Überstromgrenze, das Überschreiten der
maximalen Temperatur der Motorsteuerungsplatine oder das Blo-
ckieren des Rotors wird als Fehler angezeigt. An der Motorsteue-
rung signalisiert eine rote LED die Ursache des Fehlers.
Optionale Einstellung:
Auf Wunsch kann die Motorsteuerung so programmiert werden,
dass die Spannung des Fehlerausgangs dieselbe Charakteristik
wie die LED aufweist.
Werkseitig wird am Fehlerausgang nur logisch 1 oder 0 über eine
Spannung ausgegeben.

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Störungen beheben Membranpumpen PJ25481-950.50.18
32 Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 125530-315669 06/18
Abb. 11: LED-Blinkdauer bei verschiedenen Fehlern
Um den Fehler zu löschen muss der Motor von der Versorgungs-
spannung getrennt werden.
Störung kann nicht behoben werden
Sollten Sie keine der angegebenen Ursachen feststellen können,
senden Sie die Pumpe an den KNF-Kundendienst (Kontaktdaten:
siehe www.knf.de
).
1. Pumpe spülen (siehe Kapitel 8.2.1).
2. Pumpe reinigen (siehe Kapitel 8.2.2).
3. Pumpe mit ausgefüllter Unbedenklichkeits- und Dekontamina-
tionserklärung (siehe Kapitel 12) und unter Angabe des geför-
derten Mediums an KNF senden.
Tab. 14

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Membranpumpen PJ25481-950.50.18 Rücksendungen
Original-Betriebsanleitung, deutsch, KNF 125530-315669 06/18 33
10. Rücksendungen
Bei dem Betrieb von Pumpen und Systemen in den unterschied-
lichsten Anwendungsfeldern, wie z.B. im Labor- oder der Prozess-
industrie besteht die Gefahr, dass (medienberührte) Komponenten
durch giftige, radioaktive oder andere gefährliche Substanzen kon-
taminiert werden.
Um bei Pumpen und Systemen, die von Kunden an KNF zurückge-
sendet werden, zu vermeiden, dass daraus eine Gefahr für KNF
Mitarbeiter entsteht, müssen die Kunden eine Unbedenklichkeits-
und Dekontaminationserklärung vorlegen. Diese Unbedenklich-
keits- und Dekontaminationserklärung gibt zum Beispiel Auskunft
über:
physiologische Unbedenklichkeit,
ob eine Reinigung (der medienberührten Teile) durchge-
führt wurde,
ob eine Dekontaminierung durchgeführt wurde,
geförderte, verwendeten Medien
Ohne eine unterschriebene Unbedenklichkeits- und Dekontamina-
tionserklärung darf aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht an den
Pumpen und Systemen gearbeitet werden.
Für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung sollte eine Ko-
pie dieser Erklärung möglichst vorab per Email, Brief oder Fax an
den KNF-Kundendienst (Kontaktdaten: siehe www.knf.de) ge-
schickt werden. Um eine Gefährdung von Mitarbeitern durch Öff-
nen der Verpackung der Sendung, trotz bestehender Restgefähr-
dung, zu vermeiden, muss das Original der Unbedenklichkeits- und
Dekontaminationserklärung dem Lieferschein außen an der Verpa-
ckung beigefügt werden.
Das Formblatt für die Unbedenklichkeits- und Dekontaminationser-
klärung ist dieser Betriebsanleitung beigefügt und ist ebenfalls auf
der KNF Homepage als Download zur Verfügung gestellt.
Für eine eindeutige Zuordnung der Unbedenklichkeits- und Dekon-
taminationserklärung zum eingeschickten Gerät, sind kundenseitig
Gerätetyp und Seriennummer(n) in der Unbedenklichkeits- und De-
kontaminationserklärung anzugeben.
Da für eine optimale Bearbeitung einer Rücksendung neben der
Erklärung des Kunden über die physiologische Unbedenklichkeit
auch Informationen über die Einsatzbedingungen bzw. die Applika-
tion des Kunden von Bedeutung sind, werden diese ebenfalls mit
der Unbedenklichkeits- und Dekontaminationserklärung abgefragt.