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Übersicht X-Gurtzuführmodule Funktionen und Bedienelemente Energie- und Datenübertragung 30 Bedienungsanleitung X-Zuführ module der SIPLACE-Familie 3.1.3.2 Datenübertragung Die Kommunikation zwischen Bestücka utomat und …

Übersicht X-Gurtzuführmodule
Energie- und Datenübertragung Funktionen und Bedienelemente
Bedienungsanleitung X-Zuführmodule der SIPLACE-Familie 29
3.1.3 Energie- und Datenübertragung
Die X-Zuführmodule sind mit einem EDIF ausgestattet. EDIF ist die Abkürzung für Energie- und Daten-
Interface. Die elektrische Energieübertragung und die Datenkommunikation erfolgen bei den X-
Zuführmodulen kontaktlos. Damit ist es möglich, die Zuführmodule auf den BE-Tisch zu stellen oder zu
entnehmen, ohne weitere Kabel stecken zu müssen.
3.1.3.1 Energieübertragung
Die elektrische Energie für das im Zuführmodul wird kontaktlos von der FCU (Feeder Controll Unit) zum
Zuführmodul übertragen. Das Übertragen geschieht mit Hilfe eines geteilten Transformators. Die eine
Hälfte des Transformators befindet sich in der FCU im Einzugsrahmen, die andere im Zuführmodul. Wird
das Zuführmodul auf den BE-Tisch gestellt, stehen sich die beiden Hälften genau gegenüber. Durch die
schwimmende Lagerung des EDIF im Zuführmodul wird sichergestellt, dass die beiden
Transformatorhälften ohne einen Luftspalt eng miteinander gekoppelt sind.
Auf beiden Transformatorhälften befinden sich Spulen. Eine elektrische Wechselspannung auf der
Maschinen-Seite induziert ein magnetische Feld in den Transformatorkern, das wiederum auf der
Zuführmodul-Seite eine elektrische Wechselspannung erzeugt. Diese Wechselspannung wird zur
Energieversorgung der Steuerung und der Antriebe im Zuführmodul verwendet.
Legende
1. Zuführmodul Stirnseite
2. EDIF
3. Transformatorkern
4. Lichtleiter
Legende
1. EDIF FCU
2. EDIF Zuführmodul
3. Spule FCU (primäre Seite)
4. Spule Zuführmodul (sekundäre Seite)
5. geteilter Transformatorkern aus Ferrit

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Funktionen und Bedienelemente Energie- und Datenübertragung
30 Bedienungsanleitung X-Zuführmodule der SIPLACE-Familie
3.1.3.2 Datenübertragung
Die Kommunikation zwischen Bestückautomat und Zuführmodul geschieht ebenfalls kontaktlos. Mit
Hilfe von Infrarotlicht (IR) werden die Daten durch Lichtleiter übertragen. Zum Übertragen werden zwei
Kanäle verwendet; ein Kanal für die Signale von der FCU zum Zuführmodul und ein Kanal für die Signale
vom Modul zur FCU. Jeder Kanal hat jeweils einen Sender (IR-Diode) und einen Empfänger (IR-Foto-
element).
Übertragen werden z. B. Fehlermeldungen, Signale vom Spleißsenor, die Identifikationsnummer für die
Rüstverifikation oder Download-Daten.
3.1.3.3 Fehlerbehebung, Pflege und Reinigung
Die X-FCU verfügt über einen automatischen Überlastschutz. Tritt eine Überlastung durch ein
Zuführmodul auf, spricht die Überwachung an und schaltet den gesamten EDIF-Zehnerblock an dem
das schadhafte Modul gestellt ist, ab. Nach einer gewissen Abkühlzeit wird der Zehnerblock
selbstständig wieder zugeschaltet.
Legende
1. EDIF FCU
2. EDIF Zuführmodul
3. IR-Sender
4. IR-Empfänger
5. Lichtleiter
VORSICHT
Halten Sie das EDIF sauber.
Für die korrekte Funktion des in einen BE-Tisch gestellten Zuführmoduls ist eine funktionieren-
de Energie- und Datenübertragung unabdingbar. Die beiden EDIF-Hälften müssen ohne Luft-
spalt dicht aneinander anliegen, um genügend Energie übertragen zu können. Die Lichtstrecke
für die Datenübertragung muss frei von Verunreinigungen oder Hindernissen sein.
HINWEIS
Pflege und Reinigung
Durch regelmäßiges Inspizieren und Reinigen reduzieren Sie unplanmäßige Ausfälle der
Zuführmodule und erhöhen damit die Produktivität Ihrer Bestückautomaten. Die vorbeugenden
Maßnahmen, die in festgelegten Intervallen durchgeführt werden sollten, bestehen aus fol-
genden Tätigkeiten:
►Tägliche Pflege
Saugen Sie die Zuführmodule ab und Entfernen Sie lose Bauteile und Verschmutzungen
im Zuführbereich.
Entleeren Sie den Folienbehälter vollständig.
►Zyklisch wiederkehrende Pflege
Führen Sie eine Sichtkontrolle durch (z. B. alle 12 Monate). Überprüfen Sie dabei, ob die
Zuführmodule verschmutzt oder beschädigt sind. Bei Bedarf sollte das jeweilige
Zuführmodul gereinigt und nötigenfalls repariert werden.

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Software-Versionen Funktionen und Bedienelemente
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Weist ein gestelltes Zuführmodul im Bestückautomaten eine Fehlfunktion auf, so sind unter anderen fol-
gende Punkte zu beachten:
▪ Kontrollieren Sie die gesamte Stirnseite und die Unterseite des Zuführmoduls auf Bauelemente,
Gurtreste, Folienschnipsel, Schmutz oder Beschädigung.
▪ Stellen sie sicher, dass sich keine Bauelemente oder etwaiger Schmutz an den EDIF-
Transformatorflächen an der Stirnseite des Zuführmoduls befindet.
▪ Stellen sie sicher, dass sich keine Bauelemente oder sonstiger Schmutz an den EDIF-
Transformatorflächen der FCU befindet.
▪ Stellen Sie sicher, dass der Zentrierstift am Zuführmodul richtig in die Bohrung am BE-Tisch
eingeführt wird und das Zuführmodul bis zum Anschlag eingeschoben werden kann.
▪ Kontrollieren Sie, dass sich keine Teile am Zuführmodul verbogen haben oder herausstehen (z. B.
gelöste Schrauben)
▪ Kontrollieren Sie, dass das EDIF im Zuführmodul frei beweglich ist (schwimmende Lagerung).
Das EDIF sollte ein Spiel von mindestens 1 mm aufweisen.
Sollte sich das EDIF nur schwergängig bewegen lassen oder fest sein, öffnen Sie die beiden Schlitz-
schrauben am EDIF des Zuführmoduls und stellen Sie die Beweglichkeit wieder her. Achten Sie auf
die beiden Federn.
▪ Kontrollieren Sie an der Stirnseite des EDIF die drei rechteckigen Ferritkernflächen auf
Beschädigungen (Brüche, abgesplitterte Kanten).
▪ Kontrollieren Sie, ob die Ferritkerne auf der Zuführmodulseite ca. 0,1 – 0,2 mm aus dem EDIF
Kunststoffgehäuse überstehen. Auf der FCU-Seite sind diese bündig eingebaut.
▪ Reinigen Sie die Optik für die Datenübertragung mit einem Äthylalkohol getränkten fusselfreien
Tuch. Fahren Sie mit dem Tuch nur kurz über die Stirnseiten.
Durch aggressive Reinigungsmittel oder scheuernde Wischbewegungen mit trockenen Putzlappen
können die Stirnflächen der Optik stumpf werden. Die Datenübertragung ist dann gestört und es
kann zu Fehlfunktionen des Zuführmoduls kommen.
▪ Kontrollieren Sie den Lichtleiter auf Beschädigung (Brüche, abgesplitterte Kanten).
3.1.4 Software-Versionen
3.1.4.1 Software-Versionen bei 2x8 mm Gurtzuführmodulen
Version 1.00
▪ Erste freigegebene Version.
HINWEIS
Eine ältere Software-Version kann hier ohne Bedenken durch eine neuere Version ersetzt wer-
den (upgrade). Man sollte nicht ohne zwingenden Grund die bestehende Software im
Zuführmodul durch eine ältere Version ersetzen (downgrade).