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Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 5 Visionfunktionen Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Einric hter 5 - 153 Abb. 5.7.12 Beleuchtungswerte für Standardbauelemen…

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5 Visionfunktionen Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5
5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx
5 - 152 Einrichter
Für die nachstehend aufgeführten Bauelemente verwendet der GF-Interpreter im Stationsrechner die in Abb.
5.7.12 aufgelisteten, voreingestellten Beleuchtungsparameter:
Chips (0402 bis 2220)
Tantalkondensatoren (BE-Körper, nicht spiegelnd)
Melf
PLCC, QFP, SO, SOJ, TSOP, ICs, Leistungs-ICs
Flip-Chips, µBGAs, BGAs
Bare Dies
In der Regel brauchen Sie die Beleuchtungsparameter für die Bauelemente nicht zu verändern.
Betriebsanleitung SIPLACE 80S-20/F4/F5 5 Visionfunktionen
Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx 5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen
Einrichter 5 - 153
Abb. 5.7.12 Beleuchtungswerte für Standardbauelemente an der 6er Revolverkopfkamera (DCA-Option) des F
5
-Bestückautomaten
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5.7 Leitfaden zum Beschreiben von Gehäuseformen Ausgabe 05/99 ab Softwareversion SR.405.xx
5 - 154 Einrichter
5.7.9.4 Testen der Beleuchtungseinstellung
Die Beleuchtungsparameter können Sie in der Option ’Beleuchtung’ einstellen (siehe Abschnitt 5.6.4.8, Seite
5 - 105). Danach können Sie mit der Option ’Bauelement messen’ das Bauelement vermessen und anhand
des Meßergebnisses die Einstellungen überprüfen.
Gehen Sie zum Test der Beleuchtungseinstellung wie folgt vor:
Führen Sie mit den vorgeschlagenen Beleuchtungswerten der Abbildung 5.7.12 eine Messung durch. Die
Messung soll erfolgreich verlaufen.
Reduzieren Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Erhöhen Sie für jede Ebene den eingestellten Helligkeitswert um 50 %.
Die Messung soll erfolgreich verlaufen.
Führt obige Prozedur nicht zum Erfolg, verfahren Sie wie folgt:
Erhöhen Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzelnen
Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist.
Ermitteln Sie diesen oberen Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Reduzieren Sie - ausgehend vom vorgeschlagenen Beleuchtungswert - die Helligkeit einer jeden einzel-
nen Beleuchtungsebene und zwar so lange, bis die Messung noch erfolgreich ist. Ermitteln Sie diesen
unteren Grenzwert nacheinander für jede einzelne Beleuchtungsebene.
Bilden Sie aus dem oberen und unteren Grenzwert für jede Ebene den Mittelwert. Dies ist der gesuchte
optimale Beleuchtungswert.
Beispiel eines Beleuchtungstests:
Einstellwerte aus der Abbildung:
eben 200
flach: 100
mittel: 40
steil: 40
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.
Einstellwerte um 50 % reduzieren.
eben 100
flach: 50
mittel: 20
steil: 20
Einstellwerte um 50 % erhöhen.
eben 255
flach: 150
mittel: 60
steil: 60
Bauelement messen. Die Messung ist erfolgreich.